Das Kunsthaus Zürich zeigt die erste Ausstellung, die das Werk der Malerin Maria Lassnig und des norwegischen Künstlers Edvard Munch unmittelbar miteinander in Beziehung setzt. Rund 150 Werke eröffnen einen faszinierenden Dialog über Körper, Wahrnehmung und den Kreislauf des Lebens und präsentieren zwei außergewöhnliche künstlerische Positionen in einem neuen Zusammenhang.
Für den Kunstraum Innsbruck hat Monster Chetwynd eine raumgreifende Installation entwickelt. Darin treten „Zuul Beasts“, „Velvet Worms“, verschiedene „Moths“ und der „Benjamins’ Head“ sowie 25 Modelle als vielgestaltige Population zusammen.
Das Kunst Museum Winterthur zeigt mit „Routes of Dissonance” eine umfassende Einzelausstellung von Mona Hatoum. In ihren Skulpturen und Installationen verbindet sie persönliche Erfahrungen von Entwurzelung mit universellen Fragen nach Verletzlichkeit, Bedrohung und Zugehörigkeit. Damit zählt sie zu den prägenden Stimmen der Gegenwartskunst.
Das Francisco Carolinum in Linz gibt seit 2021 eine ebenso umfassende wie konsequente Antwort auf die Frage, was passiert, wenn ein Museum Blockchain-Kunst nicht als kurzfristiges Phänomen, sondern als Teil der Kunstgeschichte betrachtet und sammelt.
Die Ausstellung „Blutregen, Fotografie und Waffenhandel” im Weltmuseum Wien widmet sich der zentralen Rolle des Waffenhandels für koloniale Herrschaft. Kolonialismus ist ohne militärische Gewalt und Feuerwaffen kaum denkbar.
Unter allen Beziehungen hat wohl kaum eine die Kulturgeschichte so nachhaltig geprägt wie die zwischen Tier und Mensch. Die Menschheit teilt sich die Welt seit jeher mit Tieren. Sie stellen Nahrung und Rohstoffe für Kleidung bereit, agieren als Arbeitskräfte und Gefährten, bevölkern Höhlenmalereien und heilige Schriften, Mythen und Märchen.
Das Francisco Carolinum Linz präsentiert mit "Read the Room" die erste institutionelle Retrospektive der preisgekrönten kolumbianisch-amerikanischen Dichterin und multidisziplinären Künstlerin Ana María Caballero.
Nein, keine Fotocollage am Buchcover ist das Inntel Hotel bei Amsterdam, sondern eine zwölfstöckige Stapelung von fast siebzig traditionellen Zaan-Häusern – und der Auftakt zu einer faszinierenden Sammlung von außergewöhnlichen, genialen Gebäuden. „Weird Buildings“ heißt es bei der englischen Originalausgabe – seltsam, verrückt, schräg, originell.
Farbe ist weit mehr als nur eine Oberfläche. Sie wirkt auf unsere Sinne, verrät Zugehörigkeit und spiegelt gesellschaftliche Ordnungen wider. Die Ausstellung im Wien Museum erzählt anhand von rund 350 Kleidungsstücken aus der Modesammlung des Museums eine faszinierende Kulturgeschichte der Farben.