Der diesjährige Nobelpreis für Literatur wurde an den ungarischen Schriftsteller László Krasznahorkai verliehen. Das Archiv dieses außergewöhnlichen Autors befindet sich seit 2024 in der Österreichischen Nationalbibliothek. Bis zum 28. Juni 2026 präsentiert das Literaturmuseum in einer Foyer-Ausstellung ausgewählte Objekte aus dem Archiv.
André Willimanns Malerei ist narrativ, sie bildet Szenerien und Protagonisten ab aus abenteuerlichen, phantastischen Welten. Manche davon begleiten ihn seit seiner Kindheit: Das titelgebende „Bordurien“ ist ein fiktiver Staat aus „Tim und Struppi“, die im Jahre 2025 gewählte Bastion nach Eternia, Cimmera, Outremer. Willimann zeigt in dieser seiner 6.
Mit „Sinnestaumel” präsentiert das Theater Kosmos in Bregenz ein außergewöhnliches Gastspiel des Berliner Künstlerkollektivs „Laborgras” – und zugleich die österreichische Erstaufführung der Produktion. Drei Sonaten von Johann Sebastian Bach, live auf Originalinstrumenten gespielt, treffen auf eine präzise entwickelte Choreografie, die Musik, Körper und Raum in einen vielschichtigen Dialog führt.
Als Schwerpunkt für die Jahre 2025/2026 hat das Kuratorenteam der Fotogalerie Wien das Thema „Narrative” gewählt. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit narrativen Strategien und Strukturen in der zeitgenössischen Foto- und Videokunst.
Das Kunstmuseum Liechtenstein feierte 2025 sein 25-jähriges Bestehen. Mit vier Ausstellungen sowie Performances, Projekten und Festen lud es dazu ein, Kunst auf vielfältige Weise zu erleben.
Die Ausstellung zeigt Fotografien, die 2016 während eines künstlerischen Austauschs der beiden in Island entstanden sind. Die raue Vulkanlandschaft Islands zog die beiden in ihren Bann. Sich dieser elementaren Natur auszusetzen, gleicht einer Katharsis.
Anlässlich des 85. Todestags und des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember wurde die Ausstellung „Eingestickt” eröffnet. Sie erinnert an 67 Menschen, die 1940 in Hartheim ermordet wurden, und ist im Haus der Geschichte Österreich (hdgö) zu sehen.
Die Ausstellung „Stiftung Expressionismus. Von Gabriele Münter bis Sam Francis” zeigt die mit dem Kunstmuseum Bern verbundene Stiftung Expressionismus ihre Sammlung zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit. Die Sammlung umfasst 25 herausragende Werke und wurde von der aus der Nähe von Bern stammenden Familie Hans Rudolf und Silvia Tschumi zusammengetragen.
In ihrem zugleich spielerischen wie formal präzisen Werk setzt sich Iman Issa mit den grundlegenden Fragen der Kunst auseinander: Was ist ein Kunstwerk? Wie verhält sich ein Objekt oder ein Bild zu den Belangen seiner Zeit? Welche Rolle kommt Künstler:innen in ihrer jeweiligen Gegenwart zu?