Nach dem umfassenden Umbau und der Erweiterung eröffnet das Wiener Aktionismus Museum am 25. März mit einer Einzelausstellung von bemerkenswerter Eindringlichkeit, die das Werk Hermann Nitschs aus den Jahren 1960 bis 1965 präsentiert.
Kurt Schwitters (1887 in Hannover geboren, 1948 in Kendal, UK, gestorben) zählt zu den einflussreichsten und eigenwilligsten Protagonisten der künstlerischen Avantgarde der Zwischenkriegszeit und besitzt bis heute eine beeindruckende Aktualität. „Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde” ist die erste umfassende museale Ausstellung zu seinem Werk in der Schweiz seit über 20 Jahren.
Die von Yein Lee kuratierte Ausstellung „In the Fold of the Sack“ widmet sich der Frage, wie Materialität als dynamischer Prozess verstanden werden kann – als eine „Falte“, in der Bedeutung, Zirkulation und Transformation sichtbar werden.
Mit „Universal Thoughts: Kleinstes gemeinsames Vielfaches” präsentiert das Francisco Carolinum in Linz eine umfassende Ausstellung des österreichischen Fotografen Georg Petermichl. Seine konzeptuelle Praxis ist geprägt von Alltagsbeobachtungen, dem Rückgriff auf persönliche Archive und dem Blick auf gesellschaftliche Strukturen.
Das Bild europäischer Städte wurde im 18. Jahrhundert von den venezianischen Malern Giovanni Antonio Canal, genannt Canaletto (1697–1768), und seinem Neffen und Schüler Bernardo Bellotto (1721–1780) geprägt wie von kaum zwei anderen Künstlern.
Eine neue Studie zum Thema Gletscher und Glazialgeologie liefert detaillierte Informationen über den aktuellen Gletscherschwund in Vorarlberg. Die Ergebnisse lassen schwerwiegende Folgen für das Leben und die Kultur im Alpenland befürchten.
Mal wieder nach Rothenburg ob der Tauber. Mal wieder einen Gang durch diese Gassen, einen Gang durch Raum und Zeit. Von der Stadtmauer aus betrachtet, öffnet sich die Sicht auf das Taubertal wie eine gemalte Landschaft der Romantik.
Die Ausstellung im Kunstmuseum Basel widmet sich der frühen Sichtbarkeit von gleichgeschlechtlichem Begehren und Geschlechtervielfalt in der Kunst. Anhand von rund achtzig Gemälden, Arbeiten auf Papier, Skulpturen und Fotografien wird beleuchtet, wie sich ab der ersten öffentlichen Verwendung des Begriffs „homosexuell” im Jahr 1869 neue Bilder von Sexualität, Geschlecht und Identität bildeten.
Inge Dick zählt zu den wichtigsten Vertreter:innen der österreichischen Gegenwartskunst sowie zu den international bedeutendsten Positionen im Bereich der experimentellen Fotografie und des Films.
Plissierte Textilien, Siebdruck, abstrakte, geometrische Formen in der Tradition der klassischen Moderne und eine Begeisterung für japanisches und afrikanisches Kunsthandwerk machen Ursi Fürtlers künstlerisches Schaffen einzigartig. Das Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien widmet der renommierten und vielfach ausgezeichneten österreichischen Textilkünstlerin erstmals eine eigene Ausstellung.