Accessoires sind mehr als nur modische Zierden. Die Ausstellung im Landesmuseum in Zürich beleuchtet, wie Accessoires von Status, Identität und gesellschaftlichem Wandel zeugen. Dafür werden über 200 Objekte aus vier Jahrhunderten gezeigt. Zu sehen sind Hüte, Foulards, Fächer, Taschen, Schuhe und viele weitere Alltagsbegleiter. Ein Streifzug durch die Kulturgeschichte „von Kopf bis Fuß”.
Die in Paris und Karlsruhe lebende Künstlerin Eva-Maria Lopez hat für den Kubus Subraum im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) eine Installation mit dem Titel "Phyto-Travellers" konzipiert. Dabei entwirft sie einen raumgreifenden Garten, der sich der Migrationsgeschichte sogenannter Neophyten widmet.
In seinen neuesten Arbeiten setzt sich der Kärntner Künstler Peter Kohl mit der Querverbindung zwischen Kunst und Liebe auseinander. Als transformatives Gestaltungsmodell setzt er dabei motivisch auf die „Gans, die auf dem Kopf steht“. Die mitunter schrägen Ergebnisse dieser malerischen Untersuchungen sind in der aktuellen Ausstellung in der Sylvia Janschek Art Gallery in Bregenz zu beschauen.
Die US-amerikanische Künstlerin, Film- und Theaterregisseurin Wu Tsang kehrt mit ihren gefeierten Arbeiten nach dem Schauspielhaus Zürich an den Heimplatz zurück. Im Kunsthaus Zürich präsentiert sie im Rahmen der Reihe „ReCollect!” gemeinsam mit dem Autor, Kurator und Dramaturgen Enrique Fuenteblanca eine Intervention mit Werken aus der Sammlung des Kunsthauses sowie eine neue Soundinstallation.
Das Museum Liaunig in Kärnten widmet seine zweite Sonderausstellung 2025 dem 1968 in Linz geborenen Künstler Lorenz Estermann. Er setzt sich in seinem Werk mit den Medien Zeichnung, Malerei, Fotografie, Skulptur/Installation und Architektur auseinandersetzt.
Während der Sommermonate ergänzt das Museum der Moderne Salzburg die Ausstellung „Nika Neelova. Cascade” am Mönchsberg durch eine schillernde Pop-up-Intervention. Die Schweizer Künstlerin eröffnet mit ihren elf Werken neue, unerwartete Blickwinkel auf die bestehende Schau.
Das Open Art Museum St. Gallen zeigt in seiner Ausstellung ausdrucksstarke Tierzeichnungen von Jeannette Vogel. Sie arbeitet mit Farbstift, Filzstift und Papier. Ihre eigenwilligen Tiermotive – von Nashörnern bis hin zu Zootieren – wirken zugleich direkt und entrückt.
Die Ausstellung im Kabinett des Museums Franz Gertsch widmet sich japanischen Shin-hanga-Drucken. Diese neue Art des Holzschnitts aus den 1920er bis 1960er Jahren verbindet alte Tradition und Technik mit modernen Motiven, Kompositionen und internationalen Themen.
Borrowed Light – Ein Stück über Gemeinschaft und Hingabe, das zeitgenössischen Tanz und originale Shaker-Songs miteinander verbindet, so der Untertitel, und wer sich mit offenen Augen und Ohren durch diese gute Stunde tragen ließ, hat nachhaltig Eindrucksvolles erlebt.