Im Museum Haus Konstruktiv wird derzeit eine Einzelausstellung von Katja Schenker gezeigt. Seit mehr als zwanzig Jahren ist die Schweizer Künstlerin vor allem für ihre Performances bekannt. Darüber hinaus hat sie aber auch Zeichnungen, Skulpturen und Installationen im Innen- und Außenraum geschaffen. Ihre Werke entwickelt sie überwiegend aus natürlichen Materialien.
In der Albertina Modern werden die Werke von Victor Vasarely und Marc Adrian, zwei der bedeutendsten Vertreter der optischen Täuschung, einander gegenübergestellt und in einen vielfältigen Dialog gesetzt.
Nach 25 Jahren kehrt der Schweizer Künstler Olaf Breuning mit der Ausstellung „Humans” ins Museum zu Allerheiligen Schaffhausen zurück. Es ist die erste große Präsentation des international erfolgreichen Künstlers, der in Upstate New York lebt, seit mehr als zehn Jahren in der Schweiz. Im Fokus stehen künstliche Intelligenz, die Klimakrise und menschliche Widersprüche.
Die Einakter von Mieczysław Weinberg und Bohuslav Martinů haben nicht nur das Thema gemeinsam, sondern auch, dass beide Komponisten die Uraufführung nicht erlebten. Ein fulminanter, phantasievoll witziger, musikalisch hochkarätiger (hoffentlich nur vorläufiger) Abschied in der Kammeroper-Dependance des MusikTheater an der Wien.
Ein wiederkehrendes Motiv in Tolia Astakhishvilis Werk ist die "Figur des Kindes". Auch die erste museale Einzelausstellung der georgischen Künstlerin nimmt dieses Motiv als Ausgangspunkt.
Das Bündner Kunstmuseum präsentiert eine Ausstellung mit Interieurs und Stillleben des Schweizer Künstlers Heiner Kielholz. Die Werke stammen aus den letzten fünfzehn Jahren. Die Ausstellung bietet einen Einblick in ein stilles, eigenständiges Werk, das zwischen Rückzug, Reisen und der präzisen Beobachtung des Alltäglichen entstanden ist.
Mit Still Performing zeigt der Fotohof in Salzburg drei künstlerische Positionen, in denen Performance und Fotografie eng miteinander verwoben sind. Während „still“ auf das fotografische Einzelbild, den eingefrorenen Moment oder das filmische Standbild verweist, steht „still performing“ zugleich für eine andauernde Handlung.
In Onyeka Igwes Praxis wird der instabile Grund des kolonialen Archivs offengelegt. Dieses erscheint nicht als festes Wissensdepot, sondern als Ort voller Spannungen, Undurchsichtigkeiten und nie aufgearbeiteter Gewalt. Ihre Filme und Installationen konfrontieren das Archiv mit dem, was fehlt, was unterdrückt oder unhörbar gemacht wurde.
Wagners Bühnenweihfestspiel inszenieren Regisseurin Susanne Kennedy und Videokünstler Markus Selg, alle Konventionen herausfordernd, als konsequent radikalen heiligen Akt. Zum intensiven Hörerlebnis tragen Dirigentin Yi-Chen Lin und das RSO das ihre bei. Eine interessante, neue Opern-Erfahrung.
Elisabeth und Elmar Trenkwalder entfalten in der dreieckigen Sonderausstellungshalle im Museum Liaunig einen eindrucksvollen künstlerischen Kosmos zwischen Realität und Imagination, der die Besucher in eine andere Welt entführt. Sie schaffen Werke, die bewusst unsere Wirklichkeit überschreiten und aus dem Realen heraus entstehen.