Eine Überraschung gab es bei der Oscar-Verleihung mit der Auszeichnung des japanischen Films "Departures" für den besten fremdsprachigen Film. Während "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von den 13 Nominierungen nur drei - und die in Nebenkategorien - eroberte, avancierte "Slumdog Millionaire", im Grunde ein echter Underdog-Film mit acht Oscars zum großen Sieger.
Mit Fragezeichen versehene Titel sind im seriösen Journalismus (doch, den gibt es schon noch) verpönt, weil man dort ja normalerweise vorgibt, Bescheid zu wissen und Informationen zu liefern.
Auf der 13. Art Innsbruck vom 19. bis 22. Februar 09 präsentieren 70 Aussteller - Galerien und Kunsthändler aus 10 Nationen - internationale bildende Kunst des 20./21. Jhds auf 4000 m².
Bei der heurigen Berlinale korrespondierte die Qualität der Filme weitgehend mit dem Wetter. So kühl und wolkenverhangen sich die deutsche Hauptstadt während des Festivals zeigte, so mittelmäßig waren die Filme.
Von den späten 1950er bis etwa Mitte der 1960er Jahre erlangten die britischen Hammer-Studios durch Remakes klassischer amerikanischer Horrorfilme wie "Dracula" und "Frankenstein" Weltruhm. Stars dieser Produktionen waren vor allem Christopher Lee als Darsteller und Terence Fisher als Regisseur.
Kunst ist Ware. Marktprodukt. Profitabel. Zumindest gute Kunst ist gutes Geschäft. Auch wenn einige alte Kritiker oder Laien das Gegenteil behaupten. Die Fakten sprechen nicht nur für sich, sondern für die Wahrheit des Marktes und des Geschäfts.
Zum ersten Mal lief mit Claudia Llosas "La teta asustada" ("The Milk of Sorrow") ein peruanischer Film im Wettbewerb – und gewann gleich den Hauptpreis. Silberne Bären gingen unter anderem an den deutschen Film "Alle Anderen" und dessen Hauptdarstellerin Birgit Minichmayr.
"Nothing ends" sind die ersten Worte von Willem Dafoe in Theo Angelopoulos "The Dust of Time". – Aber nicht nur der große Grieche, sondern zahlreiche Filme erzählen bei der heurigen Berlinale vom Hereinwirken der Vergangenheit in die Gegenwart.