Früher hiess der Autobus Omnibus. Ein Fahrzeug für alle. Noch lange vor den Kraftfahrzeugen wurden Mehrpersonenkutschen so genannt. Später wurde, entsprechend der favorisierten AKÜSPA (Abkürzungssprache) von Bus gesprochen, wenn nicht im Deutschen das Akronym KOM (Kraftomnibus) verwendet wurde.
Neun Jahre verbrachte Richard Wagner als politischer Flüchtling in Zürich. Sie gehörten zur produktivsten Zeit seines Lebens. Er schrieb den Aufsatz über das Kunstwerk der Zukunft und leitete mit der Komposition von Tristan und Isolde die musikalische Moderne ein. In der Limmatstadt fanden im Mai 1853 die ersten Wagner-Festspiele überhaupt statt.
Mit etwa 350 Schwarz-Weiß- und Farbphotographien, teilweise als signierte vintage prints, wird den "bad boys" des Mediums Photographie erstmals in Deutschland eine umfangreiche Präsentation gewidmet.
Vom 13. September bis 9. November 2008 zeigt der Württembergische Kunstverein die Ausstellung "Wild Signals. Künstlerische Positionen zwischen Symptom und Analyse". Sie umfasst Arbeiten von elf internationalen KünstlerInnen, die sich auf unterschiedliche Weise wissenschaftliche Methoden zu Eigen gemacht haben.
Der Brite John Stezaker (geb. 1949) hat sich früh entschieden, der vorhandenen Bildwelt keine weiteren Bilder mehr hinzuzufügen, sondern mit gefundenem Material zu arbeiten – mit dem, was er in Katalogen, Büchern oder Magazinen, als Albumbildchen, Post- oder Autogrammkarten bereits vorfindet.
Zum zweiten Mal findet heuer die ArtDesign Feldkirch statt. Über hundert Designer, Künstler, Galeristen und Fachhändler präsentieren dem Publikum ihre Werke. Ein besonderes Augenmerk liegt auf innovative Gestaltungsideen und aktuelle Trends aus den Schwerpunktbereichen angewandte und bildende Kunst, Möbelbau, Schmuck, Objektkunst, Mode und Produktdesign.
Der Martin-Gropius-Bau zeigt eine Ausstellung mit Arbeiten der amerikanischen Künstlerin Barbara Bloom. In einer mit Bildern überfüllten Welt kreiert Bloom visuell reiche Kunstwerke, die Formen des Betrachtens untersuchen. International bekannt für ihre Arbeiten, die präzise, detailliert und fehlerlos ausgeführt sind, zeigt Barbara Bloom nur selten ein einzelnes Bild oder Objekt.
Maria oder Muse, Heilige oder Verführerin? Das Frauenbild in der westlichen Kultur ist dominiert durch eine Reihe gängiger Klischees, die über Jahrhunderte in einer von Männern bestimmten Welt entwickelt und überliefert worden sind.
Das KunstHausWien zeigt nach 17 Jahren wieder eine große Werkschau mit ca. 160 Arbeiten des Schweizer Künstlers Jean Tinguely (1925 – 1991). Vom 3. Juli bis 9. November 2008 sind in einer Retrospektive Skulpturen, Modelle, Zeichnungen, Entwürfe, Skizzen, Plakate und Fotos aus den Beständen des Jean Tinguely-Museums in Basel zu sehen.
Wenn sich jemand die Mühe gemacht haben sollte, zur amerikanischen Präsidentenwahl möglichst viele Zeitungsartikel gelesen und Fernsehdiskussionen gesehen zu haben, wird er jetzt feststellen müssen, genauso klug zu sein wie jemand, der sich das alles erspart hat. Wer diese Wahlen gewinnen wird, weiß nämlich keiner.