Anfang der 1960er Jahre kam es in vielen Regionen zu einem filmischen Aufbruch. In Brasilien entwickelte sich das so genannte "Cinema Nóvo", das entschieden gegen das US-amerikanische Kino Stellung bezog und sich in eigenständiger Erzählweise mit regionalen Themen auseinandersetzte und Missstände anprangerte.
Der aus der Nähe von Königsberg in Ostpreußen stammende, lange Jahre in München und Berlin lebende Lovis Corinth (1858–1925) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern an der Wende zum 20. Jahrhundert. Er gilt heute als eine zentrale Figur der modernen Malerei. Eine Retrospektive zu seinem 150.
Heuer erhielt Jean-Marie Gustave le Clézio den Literaturnobelpreis. Das Rate- und Wettkarussell vor der Verleihung war heftig; viele setzten diesmal auf einen der verdienten Amerikaner. Der Sprecher des Stockholmer Preiskomitees hatte aber kürzlich sich sehr abschätzig über die us-amerikanische Literatur geäussert. Er schwächte nach einem Entrüstungssturm etwas ab.
In ihrer künstlerischen Arbeit ist E. R. Denk sehr konsequent und diszipliniert, sie arbeitet allein, in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit. Sie muss "mit sich sein" um alles sagen zu können, was sie will. In ihren Arbeiten formuliert E.R.
Im Rahmen des Kultursommers 2008, der das Schleswig-Holstein Musik Festival begleitet, präsentiert das Wenzel-Hablik-Museum in Itzehoe passend zum diesjährigen Partnerland Russland vom 6. Juli bis 19. Oktober 2008 die Ausstellung "Russia Now" zu moderner russischer Architektur, Innenarchitektur und Design.
Bereits seit den Anfängen im späten 19. Jahrhundert stand neben europäischen Produkten auch das Kunstgewerbe aus dem Vorderen Orient und Ostasien im Blickfeld der Sammlungspolitik des Museums für Angewandte Kunst in Frankfurt.
Die Ausstellungstrilogie "Les Grands Spectacles" wird diesen Sommer mit dem Thema der Musik in der bildenden Kunst abgerundet. Die Ausstellung zeigt Partituren, Objekte, Fotografien, Videos und Videoinstallationen, Aufzeichnungen von Aktionen und vieles andere mehr. Sie setzt gleich an ihrem Beginn jene Akzente, die zu ihrem Leitfaden gehören.
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jänner 1933 eröffnete eines der dunkelsten und für die Künste deprimierendsten Kapitel der Geschichte. Schnell kristallisierten sich die "Hauptfeinde" des NS-Regimes heraus: das Judentum und alle politisch Andersdenkenden. In der Malerei galt wegen seiner ungewöhnlichen Formensprache vor allem der Expressionismus als "entartet".
Mit Ayse Erkmen (geb. 1949), Ceal Floyer (geb. 1968) und David Lamelas (geb. 1964) stellt das Kunstmuseum Basel drei künstlerische Positionen vor, deren Arbeitsweise einer reduzierten Formengrammatik folgt.