Mohamed Bourouissa ist ein Porträtist unserer Zeit, ein Geschichtenerzähler und Erfinder. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten stehen Menschen. Nicht jene, die ohnehin schon im Scheinwerferlicht von Medien, Politik, Kunst und Geschichte stehen, sondern Menschen „von nebenan“ mit Biografien, die von Ausgrenzung, Unsichtbarkeit, aber auch Widerstand erzählen.
Die vierzehnte Ausgabe des internationalen Architekturfilmfestivals präsentiert Dokumentar-, Kurz- und Experimentalfilme und lädt Cineast:innen sowie Architekturbegeisterte zum Verweilen, Schauen und Austausch unter freiem Himmel ein. Im Mittelpunkt steht die Demokratie.
Die Städtische Galerie "In der Badstube" in Wangen lässt im Rahmen ihrer diesjährigen Sommerausstellung für einmal den Blick über den Tellerrand schweifen, sprich über die naheliegende Grenze zu Österreich, und gibt einen Einblick in das künstlerische Schaffen von insgesamt achtzehn älteren und jungen Positionen Vorarlbergs.
Noch bis zum 27. September zeigt das Kunstmuseum Liechtenstein eine Retrospektive zum Werk von Eleanor Antin. Die Ausstellung beleuchtet die Vielschichtigkeit von Antins Œuvre und macht deutlich, wie aktuell und wirkmächtig ihre Arbeit bis heute ist. Die Ausstellung zeigt frühe performative Arbeiten aus den 1960er-Jahren ebenso wie neuere Werke.
Mit der Gruppenausstellung „Animacies“ läuft derzeit im Kunsthaus Meran (noch bis 11. Oktober) der abschließende Teil des auf drei Jahre angelegten Projektprogramms „The Invention of Europe“ . Kuratiert von Lucrezia Cippitelli und Simone Frangi, untersucht das Ausstellungsprojekt die euro-asiatischen Beziehungen abseits eurozentrischer Blickwinkel.
Wie kaum ein anderes Projekt hat das MuseumsQuartier Wien als größtes Kulturbauvorhaben der Zweiten Republik polarisiert und die Stadt zugleich so verändert.
Mit der Ausstellung „Kraft von Bald“ eröffnet in der Arlbergstraße 97 in Bregenz ein neuer Ort für zeitgenössische Kunst. Zum Auftakt präsentiert der Vorarlberger Künstler Valentin Hämmerle eine Gruppe von Skulpturen, die einen poetischen Dialog zwischen Natur, Raum und Material entfalten.
Die Ausstellung im Wiener Leopold Museum stellt die Werke des österreichischen Malers Herbert Boeckl (1894–1966) und die Skulpturen des Schweizer Bildhauers Hans Josephsohn (1920–2012) in einen spannungsgeladenen Dialog. Dabei werden Fragen der Existenz im Sinne einer universellen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein aufgeworfen und neue Assoziationsräume eröffnet.
In seiner Sommerausstellung präsentiert der Kunstverein Konstanz eine Gruppe von vier Künstlerinnen: Drei von ihnen – Christiane Dessecker, Leonie Mertes und Jaeyun Moon – haben bei der vierten, Katharina Hinsberg, Professorin für Konzeptuelle Malerei an der Hochschule der Künste Saar in Saarbrücken, studiert.