Vom Filmemacher zum politischen Aktionisten, vom Theater- und Opernregisseur zum Schauspieler, bildenden Künstler und Bestsellerautor: Das Werk von Christoph Schlingensief (1960–2010) sprengt Gattungsgrenzen und erzeugt überbordende Material- und Bedeutungsschichten, die sich jeder Zuschreibung entziehen.
Die Einzelausstellung im Künstlerhaus Bregenz präsentiert bis zum 14. Juni 2026 die Werkschau "Zufälle, Einfälle, Fügungen" des in Vorarlberg geborenen Künstlers Bernhard Kathan.
Das Museum der Moderne Salzburg widmet der französischen Architektin und Designerin Charlotte Perriand erstmals in Österreich eine umfassende Retrospektive. Die Ausstellung präsentiert das visionäre Werk einer der prägendsten Gestalterinnen des 20. Jahrhunderts.
Die Albertina hat den ersten Teil des Online-Werkverzeichnisses sämtlicher Zeichnungen von Gustav Klimt sowie die Zeichnungen und Gemälde von Florentina Pakosta und die Zeichnungen von Max Weiler veröffentlicht. Die Werkverzeichnisse ermöglichen ein rasches Erfassen neuer Erkenntnisse und neu identifizierter Zeichnungen.
Die diesjährigen Feldkircher Literaturtage, die von 21. bis 23. Mai im Theater am Saumarkt stattfinden, begeben sich auf literarische Spurensuche in Bezug auf "patriarchalischer Mythen".
Die Installation „Kubus Export – Der transparente Raum” ist seit ihrer Aufstellung im Jahr 1999 ein besonderer Ort im städtischen Gefüge Wiens: Als Schwellenraum zwischen Innen und Außen verbindet sie Kunst- und Stadtraum miteinander. Der gläserne Kubus ist Skulptur und Architektur zugleich und bietet einen „sicheren Raum” in dem als unsicher geltenden Umfeld des Gürtels.
Weiter träumen, Räume öffnen, mit Visionen in tänzerisch inspirierte Dimensionen vordringen – das verspricht der Bregenzer Frühling mit dem internationalen zeitgenössischen Tanzfestival. Dass das Nederlands Dans Theater wieder alle Erwartungen übertreffen würde, war abzusehen.
Die Ausstellung „Shaken Grounds. Seismography of Precarious Presences” im AIL – Angewandte Interdisciplinary Lab präsentiert Ergebnisse, Methoden und Prozesse des gleichnamigen, vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) geförderten künstlerischen Forschungsprojekts.
Der einzigartige Zeitzeugenbericht "My Fight for Survival" von Józef Wiśnicki, den er 1997 für seine Familie verfasste, erscheint mit diesem Buch erstmals in deutscher Übersetzung. Der in Czestochowa geborene jüdische Soldat überlebte Holocaust und Krieg durch eine spektakuläre Flucht, die ihn unter falscher Identität nach Vorarlberg führte.
Als Kontrapunkt zur zeitgenössischen Kunst war von Anfang an geplant, auch eine afrikanische Kollektion im Museum Liaunig zu zeigen. Von 2008 bis 2015 wurde „Das Gold der Akan” – rund 600 Schmuck- und Kultobjekte der Königsstämme der Ashanti, Baule und Fante – in einem eigens für diese Sammlung konzipierten, unterirdischen Kubus präsentiert.