Als Kontrapunkt zur zeitgenössischen Kunst war von Anfang an geplant, auch eine afrikanische Kollektion im Museum Liaunig zu zeigen. Von 2008 bis 2015 wurde „Das Gold der Akan” – rund 600 Schmuck- und Kultobjekte der Königsstämme der Ashanti, Baule und Fante – in einem eigens für diese Sammlung konzipierten, unterirdischen Kubus präsentiert.
Die Ausstellung „Abstract” in der Hilti Art Foundation in Vaduz rückt drei zentrale Positionen der abstrakten Kunst in den Fokus. Anhand der eigenen hochkarätigen Sammlung und bedeutender Neuerwerbungen von Carmen Herrera, Wassily Kandinsky und Mark Rothko wird die Entwicklung und Vielfalt der Abstraktion veranschaulicht.
Der Pavillon Le Corbusier in Zürich eröffnet die neue Saison mit der Ausstellung „Bauen für die Macht”. Sie zeigt die engen Beziehungen zwischen Architektur und Autorität und macht die Vielschichtigkeit und Ambivalenz dieses Verhältnisses sichtbar.
Das weltberühmte Philadelphia Orchestra feiert sein 125 Jahre-Jubiläum. Was für ein Glücksfall, dass ich bei meiner alljährlichen USA-Reise rechtzeitig zu einem atemberaubenden Konzert in der Marian Anderson Hall im Kimmel Center komme: „Bolero und Don Juan“ sowie „Contact“ von Kevin Puts unter Marin Alsop – doch nicht nur die Gastdirigentin wurde kürzlich in Österreich bejubelt.
Die österreichische Choreografin und Performancekünstlerin Florentina Holzinger vertritt Österreich bei der 61. Biennale di Venezia mit dem Projekt „Seaworld Venice”. Das interdisziplinäre Projekt wird von Nora-Swantje Almes (Gropius Bau, Berlin) kuratiert. Holzinger ist bekannt für ihre genreübergreifenden Arbeiten, in denen sie gesellschaftspolitische Konventionen hinterfragt.
Sepp Auer zählt seit den 1970er-Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der österreichischen Skulptur. Das Schlossmuseum Linz würdigt das Spätwerk und das ungebrochene künstlerische Schaffen des österreichischen Bildhauers und Installationskünstlers mit der Ausstellung "Linie – Fläche – Raum". Zu sehen sind Arbeiten der letzten Jahre.
Der Ausspruch "Tell these people who I am" bringt den künstlerischen Anspruch der bedeutenden Gestalterin Vally Wieselthier (1895-1945) prägnanter auf den Punkt. Radikal, expressiv und selbstbewusst sprengte sie die Grenzen der Gebrauchskeramik und war ihrer Zeit weit voraus.
Zum Auftakt des 50-jährigen Jubiläums wurde das Programm der ersten Schubertiade rekonstruiert, das Bariton Hermann Prey – der gemeinsam mit Gerd Nachbauer dieses Festival gründete – zusammenstellte. Das hochkarätige Konzert mit Benjamin Lack und dem Kammerchor Feldkirch fand sogar am selben Ort statt. In der Pfarrkirche St. Karl Hohenems.
Die Kunsthalle Wien präsentiert die umfassendste Übersicht über die Wiener Szene der Gegenwartskunst, die die Institution seit über einem Jahrzehnt organisiert hat.