Feste haben ihre Geschichte. Religiöse Feste haben eine noch längere Geschichte. Rituale, Kulte bilden den Bodensatz für alle Kulturübungen. Warum aufgeklärte Menschen dennoch so stark an Mythen hängen, verwundert vielleicht. Manche erklären es sich mit der Dialektik.
Nach der äusserst erfolgreichen Ausstellung "Mahjong. Chinesische Gegenwartskunst aus der Sammlung Sigg" im Jahre 2005 ist "Horn Please" die zweite Schau im Rahmen der Reihe "Kunstneuland" im Kunstmuseum Bern.
Vom 15. September 2007 bis zum 6. Januar 2008 präsentieren der Württembergische Kunstverein und die Staatsgalerie Stuttgart mit 14 Video- und Filminstallationen sowie zahlreichen Fotografien die erste umfassende Werkschau des kanadischen Künstlers Stan Douglas. Der 1960 in Vancouver geborene Douglas zählt zu den bedeutendsten Video-Künstlern der Gegenwart.
Vom 26. August 07 bis 6. Jänner 08 richtet das Museum Kurhaus Kleve die erste große museale Einzelausstellung des Werks von Robert Indiana in Deutschland aus, einer lebenden Legende der Pop Art. Die Schau zeigt eine repräsentative Auswahl seiner Gemälde sowie Skulpturen, Teppiche und Druckgraphiken.
Die Ausstellung "Albrecht Dürer - Die Druckgraphiken", die vom 27. September 2007 bis 6. Januar 2008 in der Graphischen Sammlung des Städel Museums zu sehen ist, umfasst die wertvollsten Kupferstiche, Holzschnitte und Radierungen von Dürer, einem der berühmtesten Vertreter der deutschen Renaissance, und führt die Entwicklung seines gesamten druckgraphischen Werks exemplarisch vor Augen.
Martin Kippenberger, einer der wichtigsten Künstler des späten 20. Jahrhunderts, faszinierte und polarisierte gleichermaßen Zeit seines Lebens. Der 1997 verstorbene Kippenberger war rebellisch und rotzig, unbelesen und, wie er selbst meinte, "un-verbildet", süchtig nach Menschen und Alkohol, Mau-Mau und Nudelauflauf, nach Liebe und guter Kunst.
"O Symmetrie! Symmetrie!", sprach ich zu mir selbst, "hier zeigst du dich, in diesem wahrhaft zusammen- passenden Paar!" und voller Interesse irrte ich in dieser sonderbaren Welt umher. Darüber vergaß ich die Kneifzangen meiner hartnäckigen Krankheit.
Für das Jahresprogramm 2008 haben sich die Harder Kammgarn-MacherInnen einiges vorgenommen und bereits der Januar startet mit einer fulminanten Mischung aus Kabarett, Musik, Lesung und Film. Geboten wird eine ausgewogene Mischung zwischen Unbekanntem und Bekanntem - In der Programmschiene "Jazzline" z.B. werden Kapazunder wie Nils Wogram und Claude Diallo aufgeboten. Eine kurze Übersicht.
Die Ausstellung »Wälder der Erde« in der Fondation Beyeler bietet ein spektakuläres Porträt der Bäume und Wälder unseres Planeten in 100 zumeist grossformatigen Fotografien. Die Schau will nicht nur vordergründig gefallen, sondern auch aufrütteln und auf den dringenden Schutz einer der wichtigsten Grundlagen unserer Existenz aufmerksam machen.
Seit nunmehr dreißig Jahren schafft Hiroshi Sugimoto (Jg. 1948) überaus faszinierende, rätselhafte fotografische Bilder. Befreit aus ihrer Realitätsverpflichtung, wird die Fotografie zum Medium seiner künstlerischen Reflexion über Zeit, Vergänglichkeit und Erinnerung.