Die künstlerische Praxis von Oliver Laric bewegt sich seit den frühen 2000er Jahren an der Schnittstelle von Video, Skulptur, digitalen Medien und Archivarbeit. Dabei geht es weniger um die Vorstellung eines autonomen Werks als vielmehr um die Frage, wie Bilder, Objekte und Informationen zirkulieren, transformiert und neu codiert werden.
Er zählt zu den bekanntesten Comedy-Größen des deutschsprachigen Raums. Und das nicht erst seit gestern. Generationen haben über seinen Wortwitz und seine musikalischen Parodien gelacht. Seine legendären Filme, seine unvergesslichen Fernsehauftritte, seine Songs und Verse sind aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken.
Regisseur Barrie Korsky inszeniert Rossinis rasante Komödie voller Slapstick und Klamauk mit Tempo, Irrwitz und großer Freude als „wunderbaren Nonsens mit fantastischer Musik“. Diese bringt Dirigent Gianluca Capuano mit seinen „Les Musiciens du Prince Monaco“ und den Sängerinnen und Sängern brillant und mitreißend auf die Bühne.
Der jährlich vom Museum Haus Konstruktiv gemeinsam mit der Zurich Insurance Company Ltd. vergebene Preis geht 2026 an die Künstlerin Rosa Barba. Die in Agrigent auf Sizilien geborene und heute in Deutschland lebende Künstlerin ist die 19. Preisträgerin dieser renommierten Auszeichnung.
Die Gruppenausstellung im Kunstraum Niederösterreich in Wien versammelt sieben künstlerische Positionen, die das Verhältnis von Wirklichkeit und Fiktion in Zeiten von Slopaganda, Deepfakes und Trumpismus beleuchten.
Erröte! Eine Aufforderung, die auf Knopfdruck nicht funktioniert. In neuen Zeichnungsserien hinterfragt Michael Günzburger (geb. 1974 in Bern), was von der künstlerischen Freiheit und seinem persönlichen Stil bleibt, wenn die Performerin Emily Mast ihm beim Zeichnen Anweisungen gibt. Gemeinsam erkunden sie die Auswirkungen dieser Befehle und wie daraus unerwartete Bilder und Bewegungen entstehen.
Die von Thomas Demand kuratierte Gruppenausstellung kreist um Bilder, die nicht einfach zeigen, sondern die Wirklichkeit, auf die sie verweisen, zugleich hervorbringen. Wahrnehmung als Konstruktion, Erinnerung als Montage, das Bild als Form von Geschichte. In dieser Bewegung wird das Werk selbst zum Denkraum – nicht als Abbild, sondern als Anordnung von Sichtbarkeit.
Tschaikowski wollte seine „Lyrischen Szenen in drei Akten“ eigentlich mit Tatjana Larina titulieren, und wenn Asmik Grigorian die Hauptrolle singt, spielt – nein, Tatjana ist, überstrahlt sie die gesamte Aufführung. Doch auch über die zwanzig Jahre alte Inszenierung von Dimitri Tscherniakov und den gefragtesten Dirigenten seiner Generation, Timur Zangiev, gibt es Interessantes zu berichten.
Das Werk von Uta Belina Waeger (geb. 1966, lebt und arbeitet in Dornbirn und München), bewegt sich in den vergangenen 40 Jahren konsequent im Spannungsfeld zwischen Objektkunst, Installation und ReDesign.
Vor rund 200 Jahren gelang es dem französischen Erfinder Joseph Nicéphore Niépce, den Blick aus seinem Arbeitszimmer dauerhaft auf einer beschichteten Zinnplatte zu fixieren. Dieses Ereignis gilt heute als eine der Geburtsstunden der Fotografie.