Die Galerie Sommer in Graz zeigt einen Ausschnitt aus dem Zyklus, den der 1957 in Bregenz geborene Künstler Paul Renner auf Grundlage der „Duineser Elegien”, einer Sammlung von zehn Elegien des Dichters Rainer Maria Rilke, geschaffen hat.
Die Ausstellung im Kunst Haus Wien widmet sich den vielfältigen Bedeutungsdimensionen von Verlust. Dazu zählen ökologische, gemeinschaftliche und persönliche Aspekte. Thematisiert werden gestörte Symbiosen in der Natur, die auf Klimaveränderungen zurückzuführen sind. Das sensible Zusammenspiel der Arten und die phänologischen Phasen geraten dadurch aus dem Gleichgewicht.
In der Neuen Galerie Graz werden Arbeiten des 1968 in Linz geborenen und in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlers Markus Huemer gezeigt. In seinen Gemälden beschäftigt sich der Künstler mit den Schnittstellen unserer Wahrnehmung und untersucht die Interaktion von Bild und Realität im Kontext digitaler Medien. Die Ausstellung ist Teil der Ausstellungsreihe „Bloom” in Graz und der Steiermark.
Wie gehen wir heute mit der NS-Vergangenheit um? Die Ausstellung im Vorarlberg Museum zeigt, wie tief Ideologie und Vereinnahmung in Kunst und Kultur verankert waren und wie viel davon nach 1945 weiterwirkte. Historisch belastete Objekte aus dem Museum und dem öffentlichen Raum machen bisher wenig beachtete Aspekte der Vorarlberger Geschichte sichtbar.
Die Erde brennt. Ein Genozid wird live übertragen. KI wird wie eine Gottheit verehrt. Faschisten schwingen Kettensägen. Und Sam Altman gibt fröhlich zu, dass seine Technologie die Welt wahrscheinlich vernichten wird, BigTech aber davon profitieren wird. Wir erleben die Apokalypse. Und zwar nicht metaphorisch.
Vom Filmemacher zum politischen Aktionisten, vom Theater- und Opernregisseur zum Schauspieler, bildenden Künstler und Bestsellerautor: Das Werk von Christoph Schlingensief (1960–2010) sprengt Gattungsgrenzen und erzeugt überbordende Material- und Bedeutungsschichten, die sich jeder Zuschreibung entziehen.
Die Einzelausstellung im Künstlerhaus Bregenz präsentiert bis zum 14. Juni 2026 die Werkschau "Zufälle, Einfälle, Fügungen" des in Vorarlberg geborenen Künstlers Bernhard Kathan.
Das Museum der Moderne Salzburg widmet der französischen Architektin und Designerin Charlotte Perriand erstmals in Österreich eine umfassende Retrospektive. Die Ausstellung präsentiert das visionäre Werk einer der prägendsten Gestalterinnen des 20. Jahrhunderts.
Die Albertina hat den ersten Teil des Online-Werkverzeichnisses sämtlicher Zeichnungen von Gustav Klimt sowie die Zeichnungen und Gemälde von Florentina Pakosta und die Zeichnungen von Max Weiler veröffentlicht. Die Werkverzeichnisse ermöglichen ein rasches Erfassen neuer Erkenntnisse und neu identifizierter Zeichnungen.
Die diesjährigen Feldkircher Literaturtage, die von 21. bis 23. Mai im Theater am Saumarkt stattfinden, begeben sich auf literarische Spurensuche in Bezug auf "patriarchalischer Mythen".