Mit der Sonderausstellung „Käthe Kollwitz und das Theater“ wirft das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin im ehemaligen Theatergebäude des Schlosses Charlottenburg ein neues Blick auf die Künstlerin.
Im Fokus der Ausstellung im Künstlerhaus in Wien stehen herausragende künstlerische Positionen der Malerei und Zeichnung aus der Strabag Art Collection. Die Kunstwerke loten auf sehr unterschiedliche Art und Weise die Grenzen ihres Mediums aus.
Edgar Calel greift in seinen Arbeiten auf die Rituale und Bräuche seiner guatemaltekischen Heimat zurück. In seinen Arbeiten thematisiert er die Arbeitsbedingungen in der exportorientierten Agrarindustrie, insbesondere auf Palmöl- und Kaffeeplantagen, die eine zentrale Rolle für die Wirtschaft des Landes spielen. Zudem untersucht er die Auswirkungen der Plantagen auf die Umwelt.
Das 1776 von Kaiser Joseph II. per Dekret zum „Teutschen Nationaltheater“ erhobene Wiener Burgtheater feiert im Jahr 2026 sein 250-jähriges Bestehen. Es zählt zu den bedeutendsten Bühnen im deutschsprachigen Raum.
Dass es eine Lesung sein würde, hat gewiss niemand erwartet, doch was Philipp Hochmair auf der Wiener Volkstheaterbühne aufführt, elektrisiert und erstaunt das Publikum. Als „Bühnenterrorist, Text-Fanatiker, körpersprachlicher Hochseilakrobat“ beschreibt ihn der Verlag. „Kraftstrotzend und leidenschaftlich“ wird er all dem bei seiner Performance zur Biografie gerecht.
In der Ausstellung in der Neuen Galerie in Innsbruck widmet sich Nicolas Cilins der Frage, wie Körper unter permanenter Kontrolle und Ausgrenzung ihre Präsenz im öffentlichen Raum manifestieren können.
Das Bündner Kunstmuseum Chur präsentiert die erste umfangreiche Ausstellung von Susan Hefuna in der Schweiz. Die in engem Austausch mit der Künstlerin entstandene Schau bietet einen repräsentativen Überblick über ihr vielseitiges Werk.
Eines der besten, doch selten gespielten Werke von Giuseppe Verdi wird unter der Leitung von Michele Mariotti an der Wiener Staatsoper zum hochkarätigen musikalischen Ereignis. Aber auch Philipp Grigorian verfolgt seine Inszenierungsidee eindrücklich und durchaus schlüssig in surrealen Bildern.
Der in Feldkirch lebende und arbeitende Künstler Nikolaus Walter, Jahrgang 1945, zählt zu den bedeutendsten Vertretern der österreichischen Autorenfotografie. Ein zentraler Teil seines Schaffens sind Langzeitstudien zu sozial- und kulturgesellschaftlichen Themen. Während fünf Jahrzehnten hat er immer wieder auch Künstler:innen in schwarz-weißer Aufnahmetechnik im Bild festgehalten.
Die Landschaftsmalerei gelangte im 19. Jahrhundert europaweit zur Blüte. Ferdinand Georg Waldmüller war Teil dieser Entwicklung. Mit seinen intimen Baumporträts, weiten Wienerwaldbildern und ikonischen Ansichten des Salzkammerguts vermittelt er die Sehnsucht der Menschen nach der Natur. Die Ausstellung im Unteren Belvedere in Wien beleuchtet Waldmüllers Landschaften im zeitlichen Kontext.