Das Medium Film scheint Bewegung einfangen zu können und doch gehört zu beidem oft auch der Stillstand. Das Museum Folkwang zeigt vom 19. Mai bis 15. Juli 2012 Filminstallationen aus seiner Sammlung, ergänzt durch Neuankäufe und Leihgaben. Die bewegten Bilder fordern den Betrachter zum Stehenbleiben auf, beziehen ihn in das Spiel von Bewegung und Stillstand ein.
Berlin war als Drehscheibe zwischen Ost und West bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts, vor allem aber nach dem Ersten Weltkrieg, Zufluchtsort und Zwischenstation für Zehntausende von Juden aus Osteuropa. Die meisten kamen als Kriegs-, Pogrom- oder Revolutionsflüchtlinge aus Russland, Litauen und Galizien.
Die Ausstellung mit dem Titel "Ungeheuerlich!" kreist um das Fürchten und Gruseln. Die Angst vor dem dunklen Zimmer oder die kindliche Vorliebe für unheimliche Geschichten - Furcht und Gruseln sind Begleiter des kindlichen Alltags. Bereits zum vierten Mal stellt das Museum der Moderne Salzburg aus seinem Sammlungsbestand eine Kunstausstellung für Kinder zusammen.
Die diesjährige "art bodensee" wartet mit deutlich mehr Galerien als 2011 auf. Kunstsammler als auch kunstaffine Besucher finden auf diesem Kunstmarktplatz rund 40 interessante Galerien aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Südtirol sowie Spanien. Thematisch widmen sich die Aussteller der Halle 13 schwerpunktmäßig der modernen und zeitgenössischen Kunst.
Die Magie des Unfassbaren und Übersinnlichen ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Thema in der Kunst. Hexen, Feen und Dämonen aus dem Volksglauben und der Literatur aber auch spiritistische Praktiken wie Tischerücken und Mystik faszinierten Künstler in Publikum stets in neuer Weise.
Die Fondation Hubert Looser zählt zu den herausragenden Privatsammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst im Schweizer Raum, die ihre Schwerpunkte auf den Abstrakten Expressionismus, der Minimal Art sowie der Arte Povera gesetzt hat. Nun verlässt diese Sammlung erstmals en gros die privaten Räumlichkeiten und zeigt sich im musealen Kontext.
Oh, bei Tempels unter"m Sofa, da bekäme man sicherlich so einiges zu hören! Obwohl der Tempel, mit seinen knapp vierzig Jahren für einen solchen eigentlich noch recht jung ist, kann er schon eine erstaunliche Anzahl regelmäßiger Besucher aufweisen.
Walter Jonas (1910-1979) gehörte zu den unumgänglichen Figuren der Zürcher Kunstszene der 1940er-Jahre. Mit vielfältigen Talenten begabt, arbeitete er als Maler, Zeichner, Schriftsteller und Urbanist. Jonas, in Oberursel / Taunus geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Schweiz, bevor er sich an der Reimann-Schule Berlin bei Moritz Melzer zum Maler ausbilden liess.
Das Fahrrad steht im Zentrum von Rainer Ganahls Ausstellung "I wanna be Alfred Jarry". Utopisches Fortbewegungsmittel, Wahrnehmungsinstrument, Körperprothese und Objekt der Begierde – ab dem Ende des 19. Jahrhunderts revolutionierte das Zweirad die Mobilität der Massen; für die Avantgarden verkörperte es das mechanisierte moderne Zeitalter.
Die Hinwendung zu Prinzipien des Erzählens ist ein Trend in der zeitgenössischen Grafik, der in den vergangenen Jahren immer wichtiger wurde. Zur gleichen Zeit verbreitete sich unter dem Schlagwort Storytelling die Erzählung auch in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu einer zentralen Form der Kommunikation.