Der Klappentext: Ein einziger Raum. Eine einzige Nacht. Ein Mann und eine Frau, die eine Abmachung haben: Sie will schweigend sein Porträt malen, er soll währenddessen von sich erzählen. Er, ein Architekt, der seinen Beruf an den Nagel gehängt hat, beginnt seine Erzählung mit der Schilderung seines Scheiterns. Als sie das nicht mehr aushält, schickt sie ihn fort.
Die Ausstellung "Immer bunter" untersucht anhand avancierter künstlerischer Positionen den gegenwärtigen Malereidiskurs in Österreich. Sie reflektiert dabei die Themen- und Spannungsfelder, die die Künstlerinnen und Künstler in ihrer Auseinandersetzung mit dem Medium Malerei beschäftigen.
Sowohl Maya Rochat wie auch Philippe Gerlach interessiert die Fotografie als Ausdrucksmedium für das Lebensgefühl einer jungen Generation. Dabei beschränken sie sich nicht nur auf die Rolle des von außen Beobachtenden, sondern interagieren mit Menschen und Orten. Bei Rochat und Gerlach wird das eigene Leben mit den Mitteln der Fotografie autobiografisch reflektiert.
Der von Naturgewalten geprägte Lebensraum Graubündens steht im Zentrum von "Präparat Bergsturz". Ausgehend vom Flimser Bergsturz stellt sich die Frage, wie ein derartiges längst vergangenes Ereignis heute sichtbar und eine so plötzliche Bewegung haltbar gemacht werden können.
Der amerikanische Künstler Paul Thek (1933-1988) realisierte 1973 im Kunstmuseum Luzern gemeinsam mit der Artist"s Co-op das Environment "Ark, Pyramid, Easter – A Visiting Group Show", das zu den bedeutendsten atmosphärischen Grossprojekten der 1970er-Jahre zählt. Die heute verlorene Installation ist zudem eines der zentralen Werke des legendären Künstlers Paul Thek.
Die Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg der Deichtorhallen Hamburg zeigt in Kooperation mit dem Städtischen Museum Abteiberg in Mönchengladbach mit "Monica Bonvicini. Desire Desiese Devise – Zeichnungen" die erste anthologische Ausstellung der umfangreichen Produktion von Zeichnungen, Collage- und Textarbeiten im Werk der italienischen Künstlerin.
Ulrike Rosenbach, eine Pionierin der Videokunst in Deutschland, realisierte 1996 die Videoinstallation "Last Call für Engel", die sie eigens für den großen Ausstellungsraum des Kunstmuseums konzipiert hatte.
Bei dieser Hochzeit möchte ich kein Trauzeuge sein, denn ich habe meine Zweifel und befürchte, diese Ehe geht nicht gut. Sicher, diese Verbindung ist spannend, und trotz der offensichtlichen Unterschiede gibt es einige Gemeinsamkeiten, doch fehlt mir die gemeinsame Harmonie. Und dann dieser Altersunterschied! Nein, nein, das kann doch nicht gut gehen! Jeder für sich ja, aber gemeinsam?
Zwei einschneidende Ereignisse haben Amar Kanwar 1984 als jungen Studenten entscheidend geprägt: Einerseits die organisierten Massaker, die Vergeltungsschläge an Sikhs nach der Ermordung von Indira Gandhi am 31. Oktober 1984. Und andererseits die Chemiekatastrophe in Bhopal, als am 3.
Benedikt Hipp ist zwar erst 35 Jahre alt, zählt aber schon heute zu den außergewöhnlichsten und bemerkenswertesten Künstlern seiner Generation. Kennzeichnend für sein Werk ist, dass er die anspielungsreich assoziierten Figurationen seiner Bilder und Skulpturen in installative Architekturen bettet, die den Betrachter in einen atmosphärisch verdichteten Gesamtkontext hineinversetzen.