Wie kaum einem anderen österreichischen Künstler seiner Generation ist es dem 41-jährigen, in Wien lebenden Florian Pumhösl gelungen, derart stringent und überzeugend eine eigenständige abstrakte Formen- und Bildsprache zu entwickeln. Diese besitzt bei aller Strenge ihrer Ausdrucksform eine beeindruckende Vielfalt an aktuellen Referenzen sowie ein ungeheures visuelles Potenzial.
Die Ausstellung "Don’t Smile" spürt einem leisen, einem leichten, einem verschmitzten, einem trockenen als auch selbstreflexiven Humor in der Kunst nach. Die Künstler und Künstlerinnen der Ausstellung werfen einen augenzwinkernden und zugleich ernsthaften Blick auf Systeme wie Sprache, Logik, Gesellschaft, Alltag und das System Kunst.
Ausgehend vom Schaffen Michelangelo Pistolettos, dem in der Neuen Galerie Graz eine sich über einen Großteil seines Schaffens erstreckende Einzelausstellung gewidmet ist, nimmt die Ausstellung im Kunsthaus Graz das Prinzip des Dialogs und der Partizipation zum Ausgangspunkt einer Suche nach den Bedingungen und Hoffnungen in das Modell einer partizipativen Zivilgesellschaft.
Geboren wurde sie wahrscheinlich im Jahre 1098, vor 915 Jahren also. Zu jener Zeit, da der Stuhl für’s Volk erfunden wurde. Bis dahin nämlich waren die Rückenlehnen nur den Ehrensitzen vorbehalten, doch nun konnte sich auch das Volk auf ihren Schemeln mal zurücklehnen, noch nicht viele, doch der Anfang ward getan. Außerdem zerstörten Dänen die Festung Jomsburg der Wikinger auf Wollin.
Die kenianische Hauptstadt Nairobi, deren Entstehung eng mit dem kolonialen Projekt des Eisenbahnausbaus 1899 von Mombasa an der Küste bis zum Viktoriasee zusammenhängt, ist eine der bedeutendsten Wirtschaftsmetropolen Ostafrikas und Hauptsitz zahlreicher internationaler Organisationen.
Klees Engel – obwohl zum grössten Teil Zeichnungen – gehören heute zu den beliebtesten Werken des Künstlers. Sie sprechen nicht nur Kunstliebhaber an, sondern haben auch als poetische Lebenshelfer eine hohe Popularität gewonnen.
"Herzensschatzi komm!" Mit diesem dringenden Wunsch hat Emma Hauck, Anfang des 20. Jahrhunderts Insassin der Psychiatrischen Klinik Heidelberg, in Briefen an ihren Mann vergeblich Blatt um Blatt gefüllt. Als sie im Februar 1908 erstmals in die Einrichtung kam, war sie seit viereinhalb Jahren verheiratet und Mutter zweier kleiner Kinder.
Mit einer Rekordbeteiligung von diesmal 108 Teilnehmern hat sich "Gute Aussichten" mittlerweile zu einem der wichtigsten Nachwuchspreise für zeitgenössische Fotokunst etabliert. Ein weiteres Mal werden die Gewinner dieses renommierten Wettbewerbs zuerst im Museum Marta Herford präsentiert, bevor die Ausstellung dann durch zahlreiche internationale Häuser tourt.
Die Ausstellung "Xenia Hausner: ÜberLeben" gibt einen tiefen Einblick in das Schaffen der bedeutenden österreichischen Künstlerin Xenia Hausner. Großformatige figurative Malereien der letzten Jahre aus verschiedenen internationalen Sammlungen sind ebenso zu sehen wie neue Arbeiten, die eigens für die Ausstellung entstanden sind.