Den Auftakt in der Ausstellungsreihe für junge Kunst macht im neuen Jahr der Künstler Michael Blaser (*1979). Der in Bern lebende Fotograf beschäftigt sich mit Landschaft und Architektur und dem unspektakulären Erscheinungsbild von Schweizer Lebenswelten. Blasers künstlerisches Interesse gilt dem Unspektakulären, dem alltäglich Vertrauten und daher oftmals Unbeachteten.
Maryam Jafri arbeitet vorwiegend mit den Medien Video, Fotografie, Text und Performance. Ihre Arbeitsweise ist von einem recherchebasierten Ansatz geprägt, der häufig in raumgreifenden Video- und Fotoinstallationen mündet. Jafri verbindet in ihren Arbeiten spezifische Zeit- und Kulturräume miteinander.
Tony Smith (1912–1980), dessen Geburtstag sich 2012 zum 100. Mal jährte, gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer der 1960er-Jahre. Zunächst als Architekt tätig, wandte er sich ab seinem 50. Lebensjahr ausschliesslich dem Medium der Skulptur zu. 1962 entwarf er mit "Die" den ersten autonomen Kubus in der Geschichte der Skulptur.
In der Ausstellung "Twisted Entities" werden Räume dekonstruiert, aufgebrochen, verschoben, auf den Kopf gestellt und verdreht. Körper werden zerlegt, gezwängt, deformiert, verdoppelt und überdreht. Prozesse werden ad absurdum geführt, hintergangen und "abgebogen".
Die Sammlungsausstellung "Was ist Grau genau?" verweist auf den gezielten Einsatz der (Nicht-)Farbe Grau in der Schweizer Kunst von den 1950er-Jahren bis heute. Werke von Balthasar Burkhard, Helmut Federle, Franz Fedier, Alex Hanimann, Markus Raetz oder Hugo Suter veranschaulichen, dass die künstlerische Auseinandersetzung mit Grau sehr unterschiedlich motiviert ist.
Von den insgesamt 32 Klaviersonaten, die Ludwig van Beethoven komponierte, mag ich sie am liebsten. "Pathétique", so nannte Beethoven selbst jene Sonate die er in Wien im Jahre 1798, er war 27 Jahre jung, komponierte. In jenem Jahr spürte er erstmals Anzeichen einer Gehörschwäche.
Das Museum Kurhaus Kleve würdigt einen wichtigen Aspekt im Schaffen von Richard Long, der noch nie in angemessener Form berücksichtigt worden ist: die Druckgraphik. Die Ausstellung führt erstmals sämtliche graphische Arbeiten des bedeutenden englischen Künstlers zusammen und bietet so ein Panorama seines Gesamtwerks von 1970 bis heute.
Fluxus steht für eine Initiative von bildenden Künstlern und Musikern, die Anfang der 1960er-Jahre mit geläufigen Vorstellungen von Kunst radikal brach. Die rebellische Grundeinstellung der beteiligten Akteure brachte absurde Performances, skurrile Objekte und humorvolle "Events" hervor. Längst hat diese "Anti-Kunst" ihren Platz in den Museen gefunden.
Maria Lassnig zählt zu den bedeutendsten lebenden Künstlerinnen. Als sie 1970 erstmalig in der Neuen Galerie Graz eine Personale hatte, war sie selbst in Österreich ein Geheimtipp. Jene Ausstellung zeigte aber bereits damals ihre Verbundenheit mit Graz, der Neuen Galerie und dem Forum Stadtpark, in dem sie auch immer wieder präsent war.