Als kürzlich die Mathematikprüfungen der Zentralmatura absolviert worden waren, erscholl sofort Kritik an den Prüfungsaufgaben, die unzumutbar gewesen seien, weil nicht genau den Übungsaufgaben gleichend, weil "fremd"; eine Mehrheit befürchtet negative Ergebnisse, worauf Eltern- und Schülervertretungen gleich einmal vorsorglich protestierten.
Die Galerie im Taxispalais präsentiert die erste österreichische Einzelausstellung von Olaf Nicolai, der zu den wichtigsten deutschen Künstlern seiner Generation zählt. In seinen ebenso sinnlichen wie konzeptuellen Werken setzt sich Nicolai mit Fragen der Wahrnehmung, mit der Konstruktion und Rezeption von Formen-, Bild- und Materialsprachen auseinander.
Industrielle Produktionsanlagen, Forschungslabore und Operationssäle, aber auch Alltagsarchitekturen oder Erlebnisparks: Thomas Struth untersucht in seinen Bildern der letzten Jahre, wie Ehrgeiz und menschliche Vorstellungswelten zu räumlicher, objekthafter Wirklichkeit werden.
"Dada original", die aktuelle Ausstellung in der Schweizerischen Nationalbibliothek, zeigt Originaldokumente aus den Jahren 1916 und 1917, der Anfangsphase von Dada. Es handelt sich um die wenigen dokumentarischen Spuren, die von den Ursprüngen der Kunstrichtung erhalten sind.
Die Ausstellung im Museum Frieder Burda zeigt abstrakte Werke von Gerhard Richter. Im Zentrum steht ein Hauptwerk des Malers, das vierteilige ungegenständliche, zutiefst ergreifende Werk mit dem Titel "Birkenau" (WZ 937 1-4), das 2014 entstand.
Die österreichische Künstlerin Anita Witek schöpft für ihre Arbeiten aus der Bilderwelt der Gebrauchsfotografie. Sie findet ihr Material dabei in historischen wie aktuellen Magazinen genauso wie auf Werbeplakaten. Diesen Rohstoff unterzieht sie einer kritischen Analyse, befragt die Bilder auf Vordergrund und Hintergrund, entfernt zentrale Motive.
Ein Jahr nach dem zweijährigen Ausstellungsprojekt "six memos for the next…" kehren vier der sechs Kuratoren in ihrer eigentlichen Rolle als KünstlerInnen und AutorInnen zurück ins Magazin4.
Seit 2011 setzt sich der in Tel Aviv lebende Fotograf Jonas Opperskalski mit der Identitätssuche der jungen Generation in Israel, Palästina und den Ländern am Mittelmeer auseinander.
Mit einer konzentrierten Auswahl von dreißig Werken präsentiert das Städel Museum vom 2. März bis 22. Mai 2016 die frühe Druckgrafik Sigmar Polkes (1941–2010). Polke zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Kunstszene des 20. Jahrhunderts.
Der 1935 als Sohn eines englischen Offiziers in Ägypten geborene William Tucker ist einer der führenden Vertreter der englischen Skulptur nach Henry Moore.