Kaffee trifft Kunst

30.09.2009

Bereits zum dritten Mal laden Vorarlberger Kaffeehäuser auch heuer am 1. Oktober zur Aktion «Kunst im Kaffeehaus». Der 1. Oktober steht ganz im Zeichen der edlen Kaffeebohne. Am «Tag des Kaffees» gibt es in ganz Österreich besondere Attraktionen. In Vorarlberg haben die Cafetiers unter dem Motto «Kaffee trifft Kunst» mit einer Reihe prominenter Vorarlberger Künstler eine hochqualitative Aktion ins Leben gerufen, die heuer schon zum dritten Mal stattfindet.


Das Kaffeehaus war und ist seit den ersten Anfängen in Wien Treffpunkt der Künstler, der Dichter und Intellektuellen. In den Kaffeehäusern Europas fanden die großen politischen und kulturellen Umbrüche statt. Bis heute hat das Kaffeehaus nichts von dieser Attraktivität für Künstler und Menschen mit kulturellen Interessen eingebüßt. «Kaffee trifft Kunst» macht diesen Zusammenhang einmal mehr bewusst. Nach dem Erfolg in den vergangenen Jahren werden auch heuer wieder zwölf bildende Künstler mit einem eigens dafür geschaffenen Skizzenblock für die Gäste zeichnen und entwerfen. Die Kunstwerke, lauter Unikate, sind ein Give-away für die Kaffeehaus-Besucher, die an diesem Tag natürlich auch die Möglichkeit haben, über das Werk der teilnehmenden Künstler zu diskutieren.

Die Zusammenarbeit wurde auch von den Künstlern, von denen die meisten seit Anfang an dabei sind, als sehr befruchtend für die kreative Arbeit empfunden. Der Feldkircher Künstler Harald Gfader, der die Aktion mitkonzipierte und natürlich auch daran teilnahm: «Als die Vorarlberger Cafétiers an mich herangetreten sind und mich gebeten haben, über eine gemeinsame Aktion nachzudenken, war ich sofort begeistert und nach zweimal »Kaffee trifft Kunst« weiß ich, dass das Konzept wirklich gelungen ist. Für Kulturschaffende, egal ob bildende Künstler oder z. B. Schriftsteller ist die Kommunikation sehr wichtig. Und das Kaffeehaus war und ist einer der Punkte für den informellen Austausch mit anderen Menschen.»

Für die Gäste, die am 1. Oktober zwischen 14 und 18 Uhr den Kontakt mit den Vorarlberger Kunstschaffenden suchen, gibt es wieder kleine Give-aways, die einen Einblick in das Schaffen und Denken des jeweiligen Künstlers geben. Jeder Künstler hat einen auf 200 Blatt limitierten Zeichenblock, der in den 240 Minuten, die zur Verfügung stehen, gefüllt wird. Aus der Zusammenarbeit mit den Kaffeehäusern wird ein Katalog entstehen. Die Arbeit wird dokumentiert und bekommt so und mit dem dazukommenden Zeitfaktor eine Nachhaltigkeit, die die Arbeiten im wahrsten Sinne des Wortes «wertvoll» machen. Die Namen der teilnehmenden Künstler zeigen, dass hier ernsthaft an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet wird, das auf Langfristigkeit angelegt ist.

Die Aktion findet in zwölf Vorarlberger Kaffeehäusern statt, so Projektko­ordinatorin Simone Kochhafen. Die Künstler werden dort insgesamt vier Stunden zeichnen und gestalten und den Besuchern auch über ihre Arbeit Auskunft geben.

Die Künstler und die Kaffeehäuser:
Albrecht Zauner im Frederick, Schruns
Christine Lingg im Dörflinger, Bludenz
Marbod Fritsch im Fritz, Bludenz
Harald Gfader im KUB-Cafe, Bregenz
Michael Mittermayer im Theatercafé, Bregenz
Kurt Dornig im Steinhauser, Dornbirn
Tobias Maximillian Schnell im 21 Café & Mehr, Dornbirn
Kirsten Helfrich im Gessler, Dornbirn
Hubert Matt im Zanona, Feldkirch
Lisa Althaus im Feurstein, Feldkirch
Gerold Hirn im Schnell, Feldkirch
Eugen Wusch im Schlosskaffee, Hohenems

  • Günther Bucher
  • Lisa Althaus
  • Albrecht Zauner

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