Kulturwerkstatt Kammgarn präsentiert Harder "Sommer 08"

19.06.2008

20.06.2008 bis 22.08.2008  

Vom 20. Juni bis 22. August 2008 findet im Harder Thaler-Areal die von der Kulturwerkstatt Kammgarn organisierte Veranstaltungsreihe «Sommer 08» statt. Geboten wird ein bunter Crossover quer durch alle Genres, dieses Jahr mit Schwerpunkt Tanz. Als besonderer Highlight wird am 15. Juli Hazmat Modine auftreten, der derzeit angesagteste Clubact in New York!




Freitag, 20. Juni 08, 21.00 Uhr
Romobil & Töbi Tobler

Sie stammen vom Balkan und aus dem Appenzeller Land. Sie sind Schweizer und Roma, hervorragende Musiker und nennen sich Romobil. Die sieben Herren von Romobil mischen in nie gehörter Art Appenzeller Volksmusik mit der Musik der Roma vom Balkan, die ja als solches auch schon eine bunte Mischung europäischer, arabischer und indischer Wurzeln ist. Wenn bei Romobil die Roma-Hymnen Djelem und Elderlezi auf den Avantgarde- Folk eines Töbi Tobler treffen, dann entsteht Weltmusik im wahrsten Sinne des Wortes.

Töbi Tobler, Hackbrett und Gesang
Gavro Nikolic, Violine und Gesang
Matthias Lincke, Violine
Stefan Baumann, Cello
Goran Kovacevic, Akkordeon
Demco Bajramovic, Gitarre und Gesang
Patrick Kessler, Kontrabass

Samstag, 21. Juni 08, 21.00 Uhr
1. Deutsche Stubenjazz Combo

Die Erste Deutsche Stubenjazzcombo fusioniert traditionelles deutsches Volksliedgut mit den Klängen des 21. Jahrhunderts. Da mag eine Posaune wohl einer brünftigen Kuh huldigen, oder ein Akkordeon jazzigen Läufen folgen, ein Maitanz entstehen um die fast atonalen Akkorde oder eine Nonne dem Kloster abschwören. Zeitsprünge werden vollführt und Klangräume verschoben. Die Zuhörer werden von den sechs Musiker auf eine musikalische Zeitreise durch die vergangenen Jahrhunderte mitgenommen und es gelingt ihnen , durch originelle, kreative Bearbeitung alten, schon fast vergessenen Melodien und Texten neues Leben einzuhauchen Lust und Können, Fantasie und Kreativität, Einfallsreichtum und Dynamik prägen die Konzerte der Stubenjazz-Combo.

So ungewöhnlich wie das Repertoire ist auch die Besetzung des sechsköpfigen Ensembles: die wundervolle, schnörkellose Stimme von Junia Vent wird begleitet und unterstrichen von Harald Oeler mit leichtfüßigen Läufen am Knopfgriffakkordeon, von graziös gezupften Basssaiten des Heiner Merk, tiefgründigen Posaunentönen des Uli Binetsch und vom satten, coolen Klang des Kuhlohorns Michael Ottos. Johannes Deffner setzt mit seiner Gitarre entsprechende dynamische Akzente. Aufs Schlagzeug wurde verzichtet.

Junia Vent, Gesang
Michael T. Otto, Kuhlohorn und Posaune, Komposition und Arrangement
Uli Binetsch, Posaune
Johannes Deffner, Gitarre, Arrangement
Harald Oeler, Akkordeon
Heiner Merk, Kontrabass

Sonntag, 29. Juni 08, 10.30 Uhr
Midisage «Drü z´Hard» - Fotographie, Malerei, Bildhauerei

Guntram König, Ingo Meraner, Hanno Metzler; 15. Juni bis 15. Juli 2008. Öffnungszeiten: bei den Veranstaltungen; Sonntag, 10 - 12 Uhr und nach Vereinbarung 0664/5585048

Dienstag, 1. Juli 08, 20.30 Uhr
TANZkollektion Sommer08

Zelle - Ausschnitt aus «Einbruch der Landschaft». Udo Kawasser
in & out - Von und mit Carolina Fink & Natalie Begle
sinai-impressionen - Eine tänzerische Reise von Nicole Bickel & Maria King
Campari - Koproduktion mit dem Tanzhaus Zürich, von Jelena Ivanovic
Orawa präsentiert von NachwuchstänzerInnen der Musikschule Dornbirn

Donnerstag, 3. Juli 08, 20.30 Uhr
TANZkollektion Sommer08

Geisha - Ein Solo von und mit Sophie Paratte
Including myself - Eine Installation von Günter Marinelli
Playback - Ein Stück von Aleksandra Vohl mit Wolfgang Lughofer
Fern-Land - Eine Performance von und mit Susanne Fitz

Samstag, 5. Juli 08, 20.30 Uhr
TANZkollektion Sommer08

private space - ein Stück präsentiert vom Podium für Improvisationskunst
Tanz: Carolina Fink, Ruth Grabher, Brigitte Jagg, Esther Kamp-Häusle, Maria King, Debora Schlag. Musik: Martin Deuring - Kontrabass, Klemens Mairer - Violine, Andreas Paragioudakis – Piano

Das Podium für Improvisationskunst beschäftigt sich mit den Eigenwilligkeiten der Körpersprache und den unbewussten Signalen, die meist mehr Wahrheit preisgeben, als Worte es vermögen. Unter der Regie von Brigitte Jagg setzen sich Tänzerinnen und Musiker mit ihren jeweils charakteristischen Ausdrucksformen auseinander. Sie stellen diese in Beziehung zueinander und eröffnen neue Sichtweisen auf ihre tänzerische und musikalische Identität.

Dienstag, 15. Juli 08, 21. 00 Uhr
Hazmat Modine (New York / USA/

Der Sänger, Geschichtenerzähler, Mundharmonika-Virtuose, Gitarrist, Komponist und Arrangeur Wade Schuman und seine zahlreichen Mitstreiter der Band Hazmat Modine aus New York City lieben den Blues. Aber auch den frühen, swingenden Jazz. Und natürlich Calypso. Und Bluegrass, keltischen Folk, Balkanklänge, Klezmer, mongolische Obertongesänge – nicht zu vergessen den funky Soul aus Memphis. Hazmat Modine genießen es, ihren vielen musikalischen Vorlieben live Ausdruck zu verleihen. Manchmal geschieht das abwechslungsreich von Song zu Song, viel lieber aber doch im Laufe eines einzigen Stücks, das sich in einer ausgedehnten Improvisation immer weiter ausbreitet. Hazmat Modine erzählen hinterlistig davon, dass die amerikanische Musikkultur immer eine Kultur der Immigranten gewesen ist.

Ihre Musik ist ein klanggewordener melting pot, der den Blick auf ein produktives Miteinander unterschiedlichster Folktraditionen erlaubt – ohne dabei je akademisch zu klingen. Denn Hazmat Modine sind keine auf Authentizität bedachten Musikarchäologen, sondern vergnügungssüchtige Partytiere mit einer Riesenportion schrägen Humors. In der verwöhnten New Yorker Clubszene besitzt die Band mittlerweile Kult-Status. Ihre erste Tournee im Sommer 2007 war ein einziger Siegeszug über europäische Festivalbühnen, der sich mit weiteren Konzerten im Herbst fortsetzte, dazu zeichnete «Arte» ein Konzert des Ensembles auf. Die CD «Bahamut» erhielt herausragende Kritiken aus ganz Europa, die Band wurde mittlerweile für den BBC Music Award nominiert.

Hazmat Modine - Wade Schuman: voc, harmonica, g
William Barrett: harmonica
Joseph Daley: tuba
Richard Huntley: drums, perc
Pete Smith: g
Pamela Fleming: tp, flhorn
Steve Elson: sax, fl
Michael Gomez: g

Freitag, 22. August 08, 20.30 Uhr
Sheik Yerbouti Special mit Bläsersatz «The Horny Hornz»
plays the Music of Frank Zappa

Die Band aus Kirchberg, Rheinland-Pfalz spielt seit 1992 auf deutschen Bühnen ihre Interpretation von Zappas Werk und erhält dabei begeisterten Zuspruch aus der ganzen Welt. Presse, Fans und Musikwelt sind begeistert, wenn «Sheik Yerbouti» ihr Feuerwerk aus Entertainment und Anspruch über zwei Stunden auf der Bühne abfackeln. Ihre ganz individuelle Mischung aus druckvollen Rocknummern, Zappas markanter Stimme, ausgefeilter Rhythmik, eigenen Arrangements und dem zappatypischen Humor überzeugt Insider wie Neulinge gleichermaßen. Gastauftritte von Ex-Zappamitstreitern mit Sheik Yerbouti und deren Begeisterung für die Interpretationen von Zappa Werk unterstreichen die Qualitäten der Band deutlich.

Mit den «Horny Hornz» werden Sheik Yerbouti um einen 5-köpfigen Bläsersatz verstärkt. Seit ihrem ersten Einsatz beim 10-jährigen Bandjubiläum sorgen «Horny Hornz» für einen fetten Sound, der den Zappa-Klassikern noch mehr Druck verleiht. In dieser Big-Band-Besetzung lassen sich gewisse Parallelen zur 1988er «Broadway The Hard Way»-Tour von Zappa nicht verleugnen. Trotzdem bleiben die Auftritte mit den «Horny Hornz» die Ausnahme und werden als besondere Events zelebriert.

Jörg «Doc» Heuser guitar, vocals
Thomas Jung keyboards, vocals, conducting
Andy Mertens bass, vocals
George Rademacher guitar, vocals
Harry Sebel lead vocals, add. keyboards, percussion
Marco Steffen drums


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