Aufbruch ins Unbekannte. Die Klassische Moderne am Bodensee

11.12.2018

11.12.2018 bis 12.05.2019  Zeppelin Museum Friedrichshafen

Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Zeit des Aufbruchs in der Kunst, junge radikale Künstler verschiedener Strömungen lagen im Wettstreit miteinander. Es war aber auch die Zeit beider Weltkriege und der totalitären Systeme in Europa. Die Region am Bodensee hatte große Bedeutung als Zufluchtsort für Künstler in der inneren Emigration während der NS-Diktatur. Zahlreiche gegenständliche und abstrakte Arbeiten der Ausstellung zeigen den Kampf um neue Ausdrucksformen in der Malerei der Klassischen Moderne. Anschaulich wird die Dynamik der Zeit auch an Druckgrafiken verschiedener KünstlerInnen und den Fotografien von Andreas Feininger.


Zahlreiche herausragende Künstler der Klassischen Moderne hatten eine starke persönliche Verbindung zur Bodenseeregion. Otto Dix, Max Ackermann, Hans Purrmann und Erich Heckel lebten zum Teil mehrere Jahrzehnte hier. Andere wie Karl Caspar stammten aus der Region. Anhand dieser Werke der Sammlung ist es möglich, zahlreiche große Strömungen der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu zeigen: Vom Impressionismus über den Expressionismus und die Neue Sachlichkeit bis hin zur Abstraktion.

Der Start in das 20. Jahrhundert war nicht nur künstlerisch, sondern auch gesellschaftlich ein «Aufbruch ins Unbekannte». Es war eine Zeit der Umwälzungen: Totalitäre Regime, Aufstände, Wirtschaftskrisen und die beiden Weltkriege veränderten die Gesellschaft radikal. Mit der Einführung der Abstraktion wurde die bildende Kunst revolutioniert. Gegensätzliche Strömungen wie Impressionismus und Expressionismus bzw. Figuration und Abstraktion prägten die künstlerische Entwicklung.

Mit der Ausstellung «Aufbruch ins Unbekannte. Die Klassische Moderne am Bodensee» werden die zentralen Themen dieser Zeit aufgegriffen: von Landschaftsdarstellungen bis hin zum Großstadtleben, von religiösen Themen bis hin zu drastischen Kriegsaufnahmen. Die Bandbreite der gezeigten Arbeiten reicht von Gemälden und Zeichnungen bis hin zu Fotografien von Andreas Feininger.

Künstler*innen: Max Ackermann, Willi Baumeister, Karl Caspar, Maria Caspar-Filser, Otto Dix, Andreas Feininger, André Ficus, Karl Hájek Kunze, Erich Heckel, Carl Hofer, Adolf Hölzel, Hans Purrmann


Aufbruch ins Unbekannte
Die Klassische Moderne am Bodensee
11. Dezember 2018 bis 12. Mai 2019

Zeppelin Museum Friedrichshafen
Seestraße 22
D-88045 Friedrichshafen
T: 0049 (0)7541 3801-0
F: 0049 (0)7541 3801-81
W: http://www.zeppelin-museum.de


Öffnungszeiten

Mai bis Oktober:
täglich 09 - 17 Uhr

November bis April:
Di bis So 10 - 17 Uhr

 


  • Karl Caspar: Frauen am Meer, 1914. © Köster / VG Bild-Kunst, Bonn 2018
  • Max Ackermann: Überbrückte Kontinente, 1952. © VG Bild Kunst 2018
  • Andreas Feininger: Auf einer Cocktailparty in Hamburg, 1931
  • Erich Heckel: Seeufer, 1948. © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Zeppelin Museum Friedrichshafen
Seestraße 22
D-88045 Friedrichshafen
T: 0049 (0)7541 3801-0
F: 0049 (0)7541 3801-81
W: http://www.zeppelin-museum.de


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täglich 09 - 17 Uhr

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