Nachbar Schweiz

06.08.2018 Kurt Bracharz

Am Wochenende brachte vol.at einen eher inhaltsleeren Beitrag mit dem Titel «Technologie: So smart ist die Schweiz». Darin wurde berichtet, dass es eine Homepage «Smart City Schweiz» über Bestrebungen des Bundes zu besserer Gestaltung der großen Städte gibt. So arbeitet St. Gallen an Smart Parking und Reaktiver Beleuchtung, Zürich und Bern entwickeln neue Methoden im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Weiters wird mit einem Link auf das Projekt «cargo sous terrain» hingewiesen, für das es schon Finanzierungszusagen in Höhe von 100 Millionen Franken gibt. Diese kargen Informationen stammten von den erwähnten Webseiten, der Beitrag war wohl eine Verlegenheitslösung als Lückenfüller, illustriert mit drei Symbolbildern und einer Fremdenverkehrswerbung «Idyllisch: Glacier Express – mit dem Zug durchs alpine Herz der Schweiz». Die Strecken, auf denen der Glacier Express fährt, also Rätische Bahn und Matterhorn-Gotthard-Bahn, waren zwar eine gigantische technische Leistung, sie wurden aber am Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, waren damals sicher smarte Technologie, gehören aber nicht so ganz zum Thema «Aktuelle technologische Projekte».


Interessant waren aber die Posts. Die folgenden, sprachlich unkorrierten Beispiele sind zwar eine Negativauswahl, aber durchaus die Mehrheitsmeinung. Erstaunlich, wie viel Emotionen ein fast inhaltsloser Artikel auslösen kann.

Ok klingt ja schön diese drei vier Technologien. Die hat Österreich übrigens auch. Wenn man über Österreich einen Artikel in diese Richtung schreiben würde, würden die Schweizer alt aussehen. Österreich ist bezüglich Technik sicher kein schlechtes und rückständiges Land. Wir würden in der EU ansonsten gar nicht überleben. Übrigens kommt vieles bei den Schweizern von oder aus Österreich.

Ja die Schweiz. Jetzt kommt die künstliche Intelligenz bei denen sogar auf die Strasse. Die Schweizer würden es besser mal mit der natürlichen Intelligenz versuchen...

Was natürliche Intelligenz betrifft, sind uns die Schweizer weit voraus. Die lassen sich schon lange nicht mehr von den eigenen Politikern auf den Kopf scheiXXXXX.

Die lassen sich noch viel mehr auf den Kopf scheißen!
Dort ist der politische Wasserkopf fast gleich wie bei uns und verdienen auch dementsprechend üppig.
Nur wenn es in der CH um wichtige Entscheidungen geht, lassen die das Volk abstimmen denn wenn,s nachher in die Hose geht, war,s ja Volkswille.

Blöd sind's nicht die CH-Politiker. Nach dem Motto, viel Kohle für wenig Verantwortung - grins.
Ach ja, das haben die Schweizer immer noch nicht geschnackst: Volksentscheide die gegen EU Recht verstoßen, können/dürfen nicht umgesetzt werden, egal wie der CH-Pöbel abgestimmt hat.

DEIN BEITRAG IST ECHT ZUM KOTZEN, es widert mich gerade zu an -
Wenn Dir in der EU nicht passt, hau ab in dein gelobtes Schweizerland - OK.
Komm aber ja nicht mehr in die dreckige EU um einzukaufen bzw. Urlaub zu machen!

«Und klüger sind die Schweizer zudem, weil sie nicht der Drecks-EU beitreten wollen, obwohl die EU fast im Monatsrhythmus darum bettelt.»

Stimmt, die CH ist nicht bei der (Drecks) EU - dafür müssen die Milliarden zahlen um beim Binnenmarkt dabei sein zu dürfen ohne was sagen zu dürfen!

Weiters hat die EU die CH auch nicht angebettelt beizutreten, denn wenn die EU will, ist die Schweiz innerhalb paar Monate ausgeblutet und kommt angekrochen wie ein räudiger Hund. Kannst ja zum EU Stänkerer Blocher gehen. Der hetzt immer gegen die EU, hat aber 80 % seines Vermögens der EU zu verdanken.

Bist eine seltene Dumpfbacke, wenn es Dir nicht passt, hau ganz einfach ab in die Schweiz, den die Personenfreizügigkeit hat auch die EU von den depperten CH,ler abgepresst. Und jetzt hau ab in die CH und sag der dreckigen EU danke dafür das du ohne Probleme in die CH abwandern kannst.

Was meinst wie lange die Schweiz einen kompletten Handels stopp aushält?
Nicht mal hab so groß wie Österreich und fast das doppelte an Einwohner. An den Berghängen können die keine Kartoffel anpflanzen und die ländlichen Gebiete sind großenteils verbaut.

Vereinfach gesagt, in gut fünf Monaten sind die verhungert und kommen angekrochen.


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