Tanja Maljartschuk gewinnt den 42. Ingeborg-Bachmann-Preis

08.07.2018

Die Ukrainerin Tanja Maljartschuk gewann mit dem Text «Frösche im Meer».

Sie thematisiert im Text das zuweilen fehlende Interesse der jüngeren Generation an ihren betagten Verwandten und die Probleme einer sozial ungleichen, von der Natur entrückten und xenophoben Gesellschaft.

ORF: Tanja Maljartschuk gewinnt Bachmannpreis 2018

Jurydiskussion Tanja Maljartschuk

Text «Frösche im Meer» asl PDF

Maljartschuk studierte Philologie an der Universität der Vorkarpaten in Iwano-Frankiwsk und arbeitete im Anschluss einige Jahre als Kultur- und investigative Journalistin in Kiew. 2011 zog sie nach Wien.

2004 erschien ihr erstes Buch «Endspiel Adolfo oder eine Rose für Lisa» beim Verlag Lileja-NW. 2006 folgte «Von oben nach unten. Das Buch der Ängste». Der Erzählband «Neunprozentiger Haushaltsessig» (Originaltitel «Sprechen») wurde 2009 zum ersten Mal in deutscher Sprache veröffentlicht (Residenz Verlag). 2013 folgte ihr Roman «Biografie eines zufälligen Wunders». Für den Roman «Vergessenheit» (2016) erhielt sie den BBC-Buchpreis «Das Buch des Jahres».

Die Autorin schreibt regelmäßig Kolumnen für die Deutsche Welle (Ukraine) und für die Zeit Online. Bekannt ist ihr Text «Russland, mein Russland, wie liebe ich dich».
(https://de.wikipedia.org/wiki/Tanja_Maljartschuk)


  • Tanja Maljartschuk (Foto: Zbrud / Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/de:Creative_Commons)

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