Konstanz: In 50 Minuten eintauchen in die Welt der klassischen Musik

12.06.2018

Zweimal Peer Gynt, einmal bekannt und romantisch, einmal unbekannt, zumindest außerhalb Norwegens. Edvard Grieg komponierte seine Bühnenmusik zu Henrik Ibsens Schauspiel auf Bitten des Dichters, schuf kleinere Szenen, atmosphärische Stimmungen, Tänze und Lieder und stellte sie unabhängig vom Theaterstück zu zwei Orchestersuiten zusammen.


Doch was für uns heute so fein zusammenstimmt, war damals nicht harmonisch: Ibsen war unzufrieden mit Grieg, dieser mit Ibsen. Trotzdem ist die träumerische Morgenstimmung, das zarte Lied der Solvejg oder das wilde Treiben in der Halle des Bergkönigs für immer mit Grieg verbunden.

Ari Rasilainen stellt ihm einen anderen Peer Gynt gegenüber: Harald Saeverud schuf seine Musik für eine Aufführung in den 1940er Jahren, sie ist rauer, sarkastischer, vielleicht authentischer für das Portrait des nordischen Weltenbummlers. Exotische Klangfarben, herbe Klänge und Dissonanzen begleiten seinen Helden, Solveigs Lied stammt aus dem norwegischen Volksliedschatz.

Auszüge aus beiden Schauspielmusiken werden in diesem 50-minütigen Konzert gespielt, durch das Intendant Beat Fehlmann führt und die Musik erläutert. Das Orchester leitet Chefdirigent Ari Rasilainen.

Samstag, 16. Juni 2018, 18 Uhr
Konzil Konstanz, Hafenstraße 2

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