Philharmonisches Konzert »Ewigkeit« im Konzil Konstanz

30.05.2018

Eine Reise zu den Hebriden im Jahr 1829 inspirierte Felix Mendelssohn Bartholdy zu seiner Hebriden-Ouvertüre, beeindruckt von der wilden Landschaft skizzierte er gleich vor Ort die ersten 21 Takte des Werkes. Bis zur Erstausgabe der Partitur vergingen dann allerdings noch sechs Jahre.


Auch das Violinkonzert von Jean Sibelius war zunächst nicht von Erfolg gekrönt, nach der desaströsen Uraufführung zog sich Sibelius in ein abgelegenes Dorf zurück, um dort in der Abgeschiedenheit das Werk zu überarbeiten. Es dauerte aber noch Jahrzehnte, bis es die angemessene Anerkennung fand – heute gilt es als das meistgespielte Violinkonzert. Nach der Pause geht es mit Carl Nielsens Symphonie Nr. 4, auch «Das Unauslöschliche» genannt, weiter. Das Werk entstand zwischen 1914 und 1916, zur Zeit des Ersten Weltkriegs und versucht mit der Musik den elementaren Willen zum Leben auszudrücken.

Der Erste Gastdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie Marcus Bosch leitet das Orchester durch den Abend. Isabelle van Keulen, die regelmäßig auch mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks oder dem Gewandorchester Leipzig musiziert, übernimmt den Solopart des Violinkonzerts.

Isabelle van Keulen erobert von ihrer Heimat den Niederlanden die ganze Welt – und dies auf Violine und Viola gleichermaßen! Sie ist auf den großen Konzertpodien zu Hause und durch ihre charismatische Ausstrahlung und musikalische Vielseitigkeit eine der gefragtesten Musikerinnen unserer Zeit. Sie tritt regelmäßig mit bedeutenden Orchestern in Europa und den USA auf. Auch die Kammermusik findet ihren Platz in Isabelle van Keulens Schaffen. Ihre festen Partner am Klavier sind Ronald Brautigam, mit dem sie bereits eine jahrzehntelange erfolgreiche künstlerische Zusammenarbeit verbindet ebenso wie mit Hannes Minnaar. Seit Herbst 2012 ist sie Professorin für Violine, Viola und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Luzern. Sie spielt auf einer Violine von Joseph Guarnerius del Gesu (1734).

Mittwoch, 6. Juni und am Freitag, 8. Juni jeweils um 19.30 Uhr,
sowie am Sonntag, 10. Juni 2018 um 18 Uhr im Konzil Konstanz

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Philharmonie Konstanz

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