US-Schriftsteller Philip Roth †

23.05.2018

Der US-amerikanische Schriftsteller Philip Roth ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Mit seinem sarkastisch-humorvollen, von Melancholie getragenen Stil und Romanen wie «Verschwörung gegen Amerika» oder «Der menschliche Makel» schrieb sich Roth in den Literatur-Olymp. Vor sechs Jahren zog er sich zum Leidwesen seiner Anhängerschaft aus dem Literaturbetrieb zurück.


«Der Kampf mit dem Schreiben ist vorbei», hatte er sich damals auf einen gelben Zettel geschrieben und auf seinen Computer geklebt. «Jeden Morgen schaue ich auf diesen Zettel, und das gibt mir sehr viel Kraft.»

Geboren wurde der Autor, den viele Literaturkenner auch immer wieder als Anwärter auf den Literaturnobelpreis sahen, am 19. März 1933 in Newark – auf der anderen Seite des Hudson River von New York aus gesehen. Aufgezogen wurde er von jüdischen Immigranten unter einfachsten Verhältnissen im Arbeiterviertel Weequahic. Fast drei Dutzend Bücher veröffentlichte Roth im Lauf seiner Karriere, oft eines pro Jahr. Viele davon spielen im Newark seiner Jugend.

Zu den bekanntesten Werken des Pulitzer-Preisträgers gehören neben den bereits genannten unter anderem die Roman-Trilogie «Der Ghostwriter», «Zuckermans Befreiung» und «Die Anatomiestunde».

  • Philip Roth im Jahre 1973 (Bild: Wikipedia/Nancy Crampton)

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