The Polaroid Project

11.06.2018

16.03.2018 bis 17.06.2018  Museum für Kunst und Gewerbe

In der Ausstellung «The Polaroid Project» stellt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg das Phänomen Polaroid erstmals in seiner gesamten Breite vor. Mit rund 220 Fotografien von über 100 Künstlern sowie 90 Kameramodellen und Prototypen beleuchtet sie das ästhetische Spektrum der Sofortbildfotografie wie auch die innovative Technik, die diese visuelle Revolution möglich macht.


Polaroid steht für eine Technologie, eine Branche, ein Unternehmen und seine Produkte. Der von Edwin Land 1947 in New York erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Sofortbildfilm macht den Weg ins Labor überflüssig. Wie von Zauberhand entsteht das Bild nach der Aufnahme vor den Augen des Fotografen und der Modelle.

Polaroid – als Marke längst zum Mythos geworden – hat damit Gebrauchsweisen möglich gemacht, die die Verwendung von Fotografie bis heute maßgeblich beeinflussen und in Foto-Apps und auf Instagram weiterleben. In der Blütezeit des Unternehmens Mitte des 20. Jahrhunderts verkauft Polaroid seine Kameras und Filme millionenfach an Amateure und professionelle Nutzer. Seine technischen und ästhetischen Qualitäten, allem voran aber die Unmittelbarkeit und Spontaneität machen das neue Medium aber auch zu einem spannenden Experimentierfeld für Künstler.

Polaroid selbst arbeitet von seiner Gründung an eng mit Fotografinnen und Fotografen zusammen. Zu den frühesten Beratern von Edwin Land, Erfinder und Mitbegründer der Polaroid Corporation, gehört Ansel Adams, Übervater der amerikanischen Landschaftsfotografie. In seinem Artist Support Program stellt das Unternehmen sowohl anerkannten Größen als auch unbekannten Talenten der Kunst- und Fotoszene Filmmaterial und Kameras zur Verfügung. Im Gegenzug erhält es nicht nur Feedback zu seinen Produkten, sondern auch ausgewählte Werke für die Unternehmenssammlung.

Für Künstler bieten die Erfindungen aus dem Hause Land eine Spielwiese, die sie auf ihre je eigene Art und Weise nutzen, womit sie der Fotografie neue Impulse verleihen. So adeln nicht zuletzt die Protagonisten der Pop Art – allen voran Andy Warhol – mit ihrem exzessiven Gebrauch das Polaroid und sichern ihm seinen Platz in der Sphäre der Kunst.


The Polaroid Project
16. März bis 17. Juni 2018

Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
D-20099 Hamburg
T: 0049 (0)40 428 1342-732
F: 0049 (0)40 428 1342-834
E: service@mkg-hamburg.de
W: http://www.mkg-hamburg.de


Öffnungszeiten

Di bis So 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 – 21 Uhr

 


  • Victor Landweber (*1943): Garbage Candy, 1979. Polaroid Polacolor Type 669, Montage, zum Buch gebunden, 10,8 x 16,1 cm; © Victor Landweber, Collection Center for Creative Photography, The University of Arizona
  • Barbara Crane (*1928): Private Views, 1981. Polaroid Polacolor 4x5 Type 58, 10,2 x 12,7 cm; © Barbara Crane
  • Dennis Hopper (1936– 2010): Los Angeles, Back Alley, 1987. Polaroid SX-70, 10,7 x 8,8 cm; © Dennis Hopper, Courtesy of The Hopper Art Trust
  • David Levinthal (*1949): Untitled, aus der Serie Modern Romance, 1983-1985. Polaroid SX-70, 10,7 x 8,8 cm; © David Levinthal, ARS, NY and DACS, London 2017
  • Mark Klett (*1952): Contemplating the View at Muley Point, Utah, 1994. Silbergelatineabzug vom Polaroid-Film Type 55, 40,6 x 50,8 cm; © Mark Klett
Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
D-20099 Hamburg
T: 0049 (0)40 428 1342-732
F: 0049 (0)40 428 1342-834
E: service@mkg-hamburg.de
W: http://www.mkg-hamburg.de


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Di bis So 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 – 21 Uhr

 


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