Jim Avignon in der Kunsthalle Ravensburg

26.02.2018

Jim Avignon zählt zu den ungewöhnlichsten Figuren im deutschen Kunstbetrieb. Mit leuchtenden Farben, beißendem Witz und einem schwindelerregenden Output stellt er ein ums andere mal die Gesetze der Kunstwelt auf den Kopf. Er gab Popart eine neue Bedeutung, nahm mit seinen lifepaintings die Styles der Streetart vorweg und provozierte den Kunstbetrieb immer wieder mit Aktionen die den Preiskult in Frage stellten. Er ist der lebende Beweis dafür, dass man mit Humor und guten Ideen auch in einem Haifischbecken wie dem Kunstbetrieb gegen die Regeln der Karriereplanung verstoßen kann und trotzdem überlebt.


In erzählerischen Motiven mischen sich Themen aus Politik und Gesellschaft, Kunst und Popkultur mit Figuren aus der Welt der Märchen und Fabeln. Seine Bilder werden zur Bühne für sehr unterschiedliche Protagonisten aus Figuration, Cartoons, Anime und Fantasiewelt. Tiere verkörpern menschliche Zustände, hinter einer oft heiteren Grundstimmung lauert das Unbekannte. in Avignons Fantasiewelten stehen austauschbare Sonderlinge, wie aus dem Katalog einer postmodernen Gesellschaft herum, auf den lebhaft leblosen Ausdrücken ihrer Gesichtern eine Mischung aus Gefühl, Langeweile, Unentschlossenheit und Resignation.


3. bis 30. März 2018
Eröffnung: Fr 2. März 18, 19 Uhr

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Kunsthalle Ravensburg

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