Vorschau Max-Ophüls-Preis Saarbrücken 2018

20.01.2018

Mit der Deutschlandpremiere des packenden Dramas «Der Hauptmann» eröffnet am Montag, den 22. Januar 2018, das 39. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken. Das filmästhetisch wie inhaltlich beeindruckende Werk von Robert Schwentke legt Mechanismen des Nationalsozialismus in selten gesehener Konsequenz offen. Das Filmfestival Max Ophüls Preis trägt damit gerade in Zeiten des politischen Werteverfalls auch seinem Namensgeber Rechnung.


Ehrengast ist dieses Jahr Mario Adorf, dem auch eine kleine Retrospektive gewidmet ist.
Die Ehrenpreisträgerin des Jahres 2018 ist Doris Dörrie, vier ihrer Filme werden gezeigt.

Der Max-Ophüls-Preis gilt als bedeutendstes Filmfestival für junge FilmacherInnen aus dem deutschsprachigen Raum von Luxemburg bis Südtirol. Preise werden u.a. für die besten Langspielfilme, Langdokumentarfilme, Mittellang- und Kurzfilme vergeben.

Nachdem Österreich letztes Jahr mit «Siebzehn» den Hauptpreis gewann, ist es auch heuer präsent: So läuft die Doku «Relativ Eigenständig» von Christin Veith, wo eine Neue Mittelschule mit eine private Modellschule in Wien miteinander verglichen werden. «Bruder Jakob, schläfst du noch?» von Stefan Bohun, eine Spurensuche in die Vergangenheit, die im Tiroler Lareintal beginnt und schließlich in einem Hotelzimmer in Porto endet, ist eine Doku in Uraufführung.

Sebastian Brauneis «Zauberer», ein Psychothriller, erlebt ebenso die Uraufführung. Von Hexen auf den Alpen handelt «Hagazussa» von Lukas Feigelfeld; Stefan A. Lukacs zeigt «Cops», in dem ein Polizeirekrut in vermeintlicher Notwehr auf einen psychisch Kranken schießt und als Held gefeiert wird. Norbert Fink

  • Mario Adorf
  • Doris Dörrie

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