Appenzell: Ausstellung "Spuren des Tanzes" in der Kunsthalle Ziegelhütte

03.12.2017

Hamburg, Essen, London, Santiago de Chile, Herisau – das waren wichtige Stationen im Leben des Tänzers, Choreographen und Tanzpädagogen Sigurd Leeder (1902–1981). Der Protagonist des deutschen Ausdruckstanzes war Autodidakt und beschäftigte sich zeitlebens mit Tanz und Bewegung. Er pflegte regen Austausch mit Rudolf von Laban und entwickelte zusammen mit Kurt Jooss die Jooss-Leeder-Unterrichtsmethode.


Ein Ziel war, das individuelle Gestaltungspotential jedes einzelnen Schülers zu wecken und zu fördern. Sein Wissen über die auf Expressivität ausgerichteten Bewegungsabläufe vermittelte er an der Folkwangschule in Essen, in Dartington Hall in Devon und 1964 bis zu seinem Tod an der Sigurd Leeder School of Dance in Herisau, die er zusammen mit Grete Müller leitete. Die Tanzschule im Appenzellerland hatte eine internationale Ausstrahlung und zog Studierende aus dem In- und Ausland an.

Die multimedial inszenierte Ausstellung in der Kunsthalle Ziegelhütte zeigt Leeder als Tänzer, Choreographen, Zeichner, Kostümbildner, Fotografen, Vermittler und Botschafter des modernen Tanzes anhand von über 50 Filmen, Bewegungsnotationen, Tanzfotografien, Dokumenten und Kostümen. Gezeigt werden Leihgaben des Schweizer Tanzarchivs. Die Ausstellung entstand in enger Kooperation mit dem Museum für Gestaltung, Zürich.


Sigurd Leeder - Spuren des Tanzes
10. Dezember 2017 bis 8. April 2018

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Kunsthalle Ziegelhütte

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