Wincent Weiss weiss ...

29.11.2017 Rosemarie Schmitt

… dass und was es gibt gegen die Stille! Deshalb hat er sein neues Album auch genauso genannt: Irgendwas gegen die Stille. Mein «Irgendwas» gegen die Stille: «Da müsste Musik sein, überall wo du bist!» Überall wo keine Liebe ist, ist es still. Und zu jeder Liebe gehört für mich Musik! Ich kann mir grad sehr gut vorstellen, wie ihr euch aufregt, mich berichtigt, denkt oder sagt, dass ich ja wohl keine Ahnung habe, weil «Irgendwas gegen die Stille» schließlich das Debüt-Album von Wincent Weiss gewesen ist, und schon eine ganze Weile auf dem Markt …


Wie schön, dass wir alle gleichzeitig Recht haben dürfen! Am 26. Oktober veröffentlichte Wincent Weiss sein Album «Irgendwas gegen die Stille» noch einmal! Erst mit der Zeit wurde die Idee geboren, die Songs des Debüts «Irgendwas gegen die Stille» noch einmal aufzunehmen (Universal Music). Akustisch. Liebevoll neu arrangiert und sparsam instrumentiert: Streicher, Gitarren, Klavier, Percussion. Und die unnachahmlich warme und feinfühlige Stimme von Wincent Weiss. Aus der Idee wurde Wirklichkeit. 

Zu Erleben auf der neuen Deluxe-Edition des Albums «Irgendwas gegen die Stille». Diese beinhaltet sowohl das Originalalbum als auch 12 Songs vom Debütwerk im neuen, akustischen Gewand. Hier zeigen sich die verschiedenen Facetten des Könnens und der Stimme von Wincent Weiss, die einen (sowohl perfekt produziert als auch behutsam reduziert) sofort gefangen nimmt. Auf dem Originalalbum finden sich zudem zwei bisher unveröffentlichte Songs. «365 Tage» und «Weck mich nicht auf», die Wincent Weiss bislang nur live und im Rahmen seiner Konzerte präsentierte, wurden auf Wunsch vieler Fans nun auch auf dem Album veröffentlicht.

So wandern die Songs des Debüts erneut unter die Haut, erzeugen in ihrer besonderen Intimität und mit Tiefgang jedoch auf der Haut das Gefühl einer innigen Umarmung. Eine Doppel-CD, die für die nun anstehende Jahreszeit nicht nur den perfekten Soundtrack für all diejenigen parat hat, die sich neben «Irgendwas gegen die Stille» auch «Irgendwas für die Stille» wünschen. Ob zuhause in den eigenen vier Wänden oder seit Mitte November live mit Band auf ausgedehnter Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz an folgenden Orten und Daten:

02.12.2017 Linz (AT), Posthof
03.12.2017 Wien (AT), Simm City
06.12.2017 Basel (CH), Volkshaus
07.12.2017 Bern (CH), Bierhübeli (ausverkauft)
08.12.2017 Zürich (CH), Komplex 457

Musik ist eine sehr persönliche Angelegenheit, weshalb ich mir erlaube zu sagen, was ich an diesem Album etwas bedaure. Es sind die Texte. Sie sind gut, das steht außer Frage, aber die meisten besingen bedauernd die Ex. Das macht doch traurig! Also, wenn die Ex oder eine andere Ex diese Songs hört denkt sie vielleicht «Mann, Du nervst! Kannst Du mich nicht endlich in Ruhe lassen!? Ich habe längst jemanden gefunden, der besser zu mir passt!» Und die anderen, die sich auf ein Liebeslied freuen bei dem sie an ihren Liebsten denken können, müssen sich anhören, dass er noch viel lieber wieder mit seiner Ex zusammen wäre ...

Aber weil ich die Musik von Wincent Weiss so schön finde, habe ich versucht, die Texte einfach nicht zu verstehen. Das misslang, weil man seine Muttersprache so schlecht ignorieren oder abschalten kann. Dann hatte ich eine Idee: man hätte können für die Songs auf der zweiten CD (also die stillere der beiden CDs), andere Texte schreiben. Texte für gleichzeitig ineinander verliebte Paare! Hmm ... war ja nur so eine Idee.

Ich wünsche Euch eine stille Zeit mit dem Album von Wincent Weiss und viele verliebte Momente! Ach ja: die wundervolle Tradition sich zu Weihnachten Geschenke zu machen, die gibt es noch!

Eure
Rosemarie

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