It’s splendido!

25.10.2017 Rosemarie Schmitt

Es kommt nicht sehr oft vor, dass ich es bedauere, nicht häufiger den Fernseher zu bemühen, mir dabei behilflich zu sein, die Zeit tot zu schlagen. Es liegt einfach daran, dass ich sie nicht totschlagen möchte. Das hat sie nicht verdient. Die Zeit. Und ich auch nicht! Ach, hätte ich doch nur … Dieses eine Mal gestatte ich mir diesen Satzbeginn, den ich fortführe … im Jahre 2011 den Fernseher eingeschaltet um mir «The Voice of Germany» anzusehen!


Ich würde seit Jahren dann, diese warme, rauchige, sanfte Stimme des Italieners Giovanni Costello geniessen können. Giovanni Costello. Ist nicht schon der Name Musik?! Vielleicht, hätte ich damals … wäre ich ihm gefolgt, als er als Vorgruppe von Xavier Naidoo durch die Lande tourte. Es wäre schließlich nicht das erste Mal gewesen, dass ich mir Konzertkarten, der «Vorgruppe» wegen kaufte und nicht bis zum Auftritt der «Nachgruppe» blieb.

«Splendido» nennt er sein neues Album (GLM-Music), das Anfang Oktober erschienen ist. Splendido: liebe- und wundervoll, charmant. Ja, das alles ist diese Musik, und noch mehr!

Wer meine Beiträge kennt, der weiß, dass ich, zwar nicht niemals, doch sehr selten Musiker miteinander vergleiche. Der Fall Giovanni Costello ist ein sehr seltener. Zum einen, weil mich selten Musik so heftig berührt und fasziniert wie die seine, zum anderen, weil er selbst die Vergleiche herausfordert. Costello traut sich was! Er traut sich, Lucio Dallas Caruso zu interpretieren! Er singt Klassiker von Zucchhero, Mina und dem einzigartigen Paolo Conte! Er traut sich gar an Pe Werners Kribbeln im Bauch!

Warum er das tut? Weil er es kann!! Er schafft es in der Tat sich jeden Titel, jeden Takt, jede einzelne Note, zu eigen zu machen. Ein Costello ist ein Costello ist ein Costello. Basta! Und seine eigenen Titel (die die Mehrzahl auf dieser CD ausmachen!) sind allesamt großartig! Er komponierte die aktuellen Songs am Flügel, ließ Jazzklänge mit Elementen aus Pop und Cantautore verschmelzen, arrangierte Kompositionen, passte, was er nicht selbst komponierte, seinem Ich an. Mit dem Ergebnis müssen sich jetzt wohl die Kompositeure arrangieren.

Bereits der erste Titel der CD «Luna e champagne», eine Komposition von Giovanni Costello, ist ein Ohrwurm. Mein Fazit zu Splendido: Ich sag’s jetzt mal mit Paolo Contes Worten (Via con me) und spare mir die Übersetzung (Sie verstehen das auch so).
It's wonderful
It's wonderful
It's wonderful
I dream of you
Chips chips chips
Du du du du du
Ci bum ci bum bum
Du du du du du
Ci bum ci bum bum
Du du du du du

Und zu guter Letzt!:
Unter jenen, die mir bis zum 1. November 2017 per Mail (w.rosemarie.schmitt@gmail.com) folgende Frage korrekt beantworten, verlose ich Giovanni Costellos «Splendido»!
Welches Label (Schallplattenfirma) veröffentliche diese CD?

Herzlich,
Rosemarie Schmitt

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