"In Licht zerhaucht" – ein interaktives Musikprojekt der Südwestdeutschen Philharmonie und der Universität Konstanz

02.07.2017

Die Oasenstadt Palmyra war in der Antike ein Zentrum des Fernhandels zwischen China, Indien und dem Römischen Reich. Ihre phantastisch erhaltenen Tempel, Säulenstraßen und Grabanlagen inmitten der Wüstensteppe machten sie zum Ziel zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen und zum Höhepunkt jeder Syrienreise.


Im Mai 2015 eroberte die Terrormiliz Daesh die Oase und sprengte die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhobenen Ruinen öffentlichkeitswirksam in die Luft. Palmyra ist so zum Inbegriff der Gefährdung des kulturellen Erbes der Menschheit und zum Instrument politischer Propaganda geworden.

Politik, Kultur und Archäologie verknüpfen sich an kaum einem zweiten Ort derart komplex und verworren wie in Palmyra. Keine zweite archäologische Stätte wirft so akut die Frage auf: Wie sollen wir mit bedrohtem oder gar zerstörtem Kulturerbe umgehen?


Vortrag mit Musik: «Palmyra aufbauen - Warum?»
Mit Kyoko Tanino, Konzertmeisterin, Südwestdeutsche Philharmonie
und Prof. Dr. Stefan R. Hauser, Universität Konstanz

Am 4. Juli 2017 um 19.00 Uhr im Wolkenstein-Saal
Kulturzentrum am Münster, Wessenbergsrtr. 43, 78462 Konstanz

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