"Kranzrede" - Uraufführung in der St.Gallner Kathedrale

24.06.2017

Nach den Tanzstücken «Schweigerose» von Jonathan Lunn 2015 und «Rosenkranz» von Cathy Marston 2016 bildet «Kranzrede» von Jörg Weinöhl den Abschluss der Festspieltrilogie über das Schweigen und Reden in der Kathedrale.


Die Kranzrede, der Richtspruch des Zimmermanns bei der Aufrichte, ist ein Moment des Innehaltens, wenn der Dachstuhl aufgestellt und somit die äussere Form eines neuen Hauses fertiggestellt ist. Zugleich verkörpert der beim Richtfest dem Dach aufgesetzte geschmückte Kranz die guten Wünsche für die zukünftigen Bewohner, d.h. für den Inhalt des Gebäudes.

Der deutsche Choreograf und Grazer Ballettdirektor Jörg Weinöhl wird mit der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen den Beziehungen zwischen Form und Inhalt nachspüren und sich besonders mit dem Körper als Tempel des Geistes beschäftigen. Das Basler Ensemble für Alte Musik thélème sowie Domorganist Willibald Guggenmos werden dazu mit weltlicher und geistlicher Musik von Heinrich Schütz beitragen.


Kranzrede - Uraufführung
Premiere: Mi 28. Juni 2017, 21 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Do 29. Juni, 21 Uhr
Mo 3. Juli, 21 Uhr

Kathedrale St.Gallen
Gallusstrasse

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