"Forever Young": 20 Jahre Junge Oper Stuttgart

15.06.2017

Die Junge Oper Stuttgart feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläums-Fest vom 22. bis 25. Juni 2017. Die Feierlichkeiten umfassen die Deutsche Erstaufführung von Gion Antoni Derungs' Oper «Benjamin» am Freitag, 23. Juni, im Kammertheater, Aufführungen des Musiktheaters «Gold» von Leonard Evers, Werkstattpräsentationen, die Buchpräsentation der Publikation «Forever Young: 20 Jahre Oper Stuttgart», eine Podiumsdiskussion zum Thema «Wie kommt das JETZT in die Oper?» und Highlights aus der beliebten Programm-Reihe der Sitzkissenkonzerte. Die Junge Oper lädt außerdem bei freiem Eintritt zur Geburtstagsparty mit der Band Funk Kartell am Samstag, 24. Juni, sowie zum Familientag rund um das Kammertheater am Sonntag, 25. Juni, ein.


Gegründet wurde die Junge Oper 1995 durch den damaligen Intendanten Klaus Zehelein unter dem Motto «Erlebnisraum Oper». Wurden in den ersten zwei Jahren zunächst vorwiegend Schulklassen an das Repertoire der Oper herangeführt, erlebte die Junge Oper 1997 ihre Feuertaufe: Die erste eigene Produktion «Der gestiefelte Kater» von César Cui wurde auf die Bühne gebracht. Seit 1998 zeigt die Junge Oper jährlich zwei bis drei eigene Opernproduktionen für junges Publikum, immer auf der Suche nach neuen ästhetischen Formen und brennenden Themen, die Kinder und Jugendliche heute bewegen. Mit Uraufführungen und Erforschungen methodischer Ansätze spielt die Junge Oper der Oper Stuttgart seitdem nicht nur in der wachsenden Kinder- und Jugendopern-Landschaft Deutschlands eine zentrale Rolle, sondern konnte auch international Impulse setzen. Es werden regelmäßig Kompositionsaufträge an renommierte und aufstrebende Komponisten vergeben.

Doch auch Neuinszenierungen und die Pflege des bestehenden Repertoires sind ein wesentlicher Bestandteil der Jungen Oper. Furore machte nicht zuletzt Ludger Vollmers Oper «Gegen die Wand» in der Inszenierung von Neco Çelik im Jahre 2010, für die der Regisseur mit dem FAUST-Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Stets begleitet wurden und werden die Neuproduktionen von einem umfassenden musiktheater-pädagogischen Angebot, in dessen Rahmen Schulklassen auf spielerische Weise, mit einem Blick hinter die Kulissen oder bei einem Probenbesuch Opern kennenlernen. Mit ihren Produktionen und pädagogischen Formaten versteht sich die Junge Oper als Teil eines internationalen Austauschs und die Vernetzung mit anderen Institutionen liegt ihr deshalb besonders am Herzen. So ist die Junge Oper Mitglied bei RESEO, European Network for Opera and Dance Education und ASSITEJ, der Internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche.

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