Quatuor Ebène bei der Schubertiade Schwarzenberg

13.06.2017

Innerhalb kurzer Zeit hat sich das Quatuor Ebène als eines der gefragtesten Quartett-Ensembles der jüngeren Generation etabliert. Nach Studien beim Ysaÿe Quartett in Paris sowie bei Gábor Takács, Eberhard Feltz und György Kurtág sorgte das 1999 in Paris gegründete Quartett 2004 beim ARD-Musikwettbewerb mit dem Gewinn gleich mehrerer Preise für Furore. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen durch Stiftungen und Festivals, darunter der Belmont-Preis der Forberg-Schneider-Stiftung, die den Musikern eng verbunden ist und es ermöglicht hat, daß ihnen aus Privatbesitz alte italienische Instrumente zur Verfügung gestellt wurden.


Das Quatuor Ebène ist heute in den renommiertesten Konzertsälen Europas und Nordamerikas wie der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Herkulessaal München, der Berliner Philharmonie, dem Théatre des Champs-Elysées Paris und der Carnegie Hall New York zu Gast. 2015 bestritt das Ensemble mehrere Konzerte als «Preisträger in Residence» bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie fünf Programme bei der Schubertiade in Hohenems. 2016/17 stehen neben Konzerten in der Elbphilharmonie Hamburg, in der Philharmonie Luxembourg und in der Carnegie Hall New York Auftritte bei den Salzburger Festspielen und beim Menuhin Festival Gstaad im Terminkalender der Musiker.

Die CD- und DVD-Veröffentlichungen des Quatuor Ebène lösten bei der Fachkritk begeisterte Reaktionen aus und wurden unter anderem mit dem ECHO Klassik, dem Gramophone Award, dem MIDEM Classic Award und bei den «Victoires de la musicque classique» ausgezeichnet. Bei seinem Label Warner Classics/Erato legte das Quartett 2016 ein hoch gelobtes Album mit Liedern von Schubert (für Streichquartett und Kontrabaß arrangiert von Raphaël Merlin, gesungen von Matthias Goerne) sowie dessen Streichquintett (mit Gautier Capuçon) vor.

Im Rahmen regelmäßiger Meisterkurse am Pariser Konservatorium und an der Colburn School Los Angeles geben die Musiker ihre Kenntnisse und Begeisterung für das gesamte Spektrum ihres Streichquartett-Spiels, das auch innovative Jazz- und Crossover-Projekte beinhaltet, an Studenten weiter.

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Streichquartett d-Moll, KV 421
Allegro
Andante
Menuetto (Allegretto) mit Trio
Allegretto ma non troppo

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett f-Moll, op. 95
Allegro con brio
Allegretto, ma non troppo
Allegro assai vivace, ma serioso
Larghetto espressivo – Allegretto agitato

– Pause –

Maurice Ravel (1875–1937)
Streichquartett F-Dur
Allegro moderato
Assez vif – Très rythmé
Très lent
Vif et agité

Samstag, 17. Juni 2017, 20:00 Uhr

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