Oppermann-Ausstellung in der Lustenauer Galerie Hollenstein

04.06.2017

Die raumgreifenden Installationen von Anna Oppermann (1940 bis 1993) entwickelten sich prozesshaft seit den 1960er Jahren über längere Zeiträume hinweg und sind heute noch von höchster Aktualität. Ausgehend von persönlichen Beobachtungen und Begegnungen assoziierte die Künstlerin Objekte, Bilder und Begriffe, die sie zeichnend, fotografierend und malend zu «Ensembles» im Raum collagierte. Diese dokumentieren die Auseinandersetzung Oppermanns mit ihrem privaten, gesellschaftlichen und künstlerischen Umfeld in all seiner Komplexität und Widersprüchlichkeit.


Der posthume Umgang mit solchen Werken erfordert neue Konzepte der Erhaltung, der Präsentation und der Annäherung an künstlerische Nachlässe und Archive – ein Thema, das in engem Zusammenhang mit dem Lustenauer Kunstraum und der hier verwahrten Sammlung steht. Die Ausstellung thematisiert diese Fragen anhand des erstmals posthum installierten Ensembles «Digitalis purpurea (ein an den Haaren herbeigezogener Hut)» (seit 1982).


In Obhut (Anhand von Anna Oppermann)
10. Juni bis 9. Juli 2017
Eröffnung: Fr 9. Juni 17, 19 Uhr

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