Armin Linke. The Appearance of That Which Cannot Be Seen

22.03.2017

24.03.2017 bis 18.06.2017  Ludwig Forum für Internationale Kunst

Seit mehr als 20 Jahren dokumentiert Armin Linke (geboren 1966) in seinen Fotografien die Auswirkungen der Globalisierung, den Wandel von Städten zu Mega-Metropolen und die Vernetzung der postindustriellen Gesellschaft durch digitale Informations- und Kommunikationstechnologien. Sein Bildarchiv zu den tiefgreifenden ökonomischen, ökologischen und geologischen Veränderungen ist mittlerweile auf 500.000 Aufnahmen angewachsen.


«The Appearance of That Which Cannot Be Seen» (Die Erscheinung dessen, was nicht gesehen werden kann) ist eine multimediale Gesamtinstallation, in der verschiedenste Dialoge, Gedanken und Theorien zur Lesbarkeit von Armin Linkes Fotografien und den damit verbundenen Überlegungen zur Globalisierung zusammengeführt sind.

Die Kommentare stammen von sieben WissenschaftlerInnen, TheoretikerInnen und KulturanthropologInnen, die Armin Linke eingeladen hat, sich mit seinem Archiv auseinanderzusetzen und so in einen Dialog mit ihm zu treten. Im Austausch mit dem Künstler, der in Berlin lebt, und vor dem Hintergrund ihrer individuellen Forschungsansätze haben Ariella Azoulay, Lorraine Daston, Franco Farinelli, Bruno Latour, Peter Weibel, Mark Wigley und Jan Zalasiewiczih ihre subjektive Auswahl getroffen.

In der Ausstellung verdichten sich Fotoauslese und audiovisuell dokumentierte Gespräche zwischen Künstler und Experten zu einem Netz unterschiedlichster Perspektiven und Lesarten der Bilder. Die vielschichtige Komposition legt den Prozess offen dar, lässt ihn nachvollziehbar werden und regt zu eigenen Assoziationen über global vernetzte Prozesse wie auch zu den damit verbundenen Entwicklungen an, die nicht nur technologisch, sondern auch politisch und sozial das Leben auf der Erde und die Zukunft verändern.

Das Ausstellungsdisplay und die Arrangements werden in jedem Ausstellungsort neu gestaltet und durch orts- oder zeitspezifische Details ergänzt. Insofern ist die Ausstellung im Ludwig Forum, obwohl sie Teil einer internationalen Tournee mit Stationen in Karlsruhe, Mailand, Aachen und Genf ist, eigens für Aachen konzipiert worden.


Katalog: Es erscheint eine Publikation in englischer Sprache. 144 Seiten, farbig, mit Texten von Ariella Azoulay, Lorraine Daston, Franco Farinelli, Irene Giardina, Bruno Latour, Peter Weibel, Mark Wigley und Jan Zalasiewicz; Spector Books, ca. 35,00 Euro, sowie ein Booklet in deutscher Sprache zur Ausstellung in Aachen.

Armin Linke. The Appearance of That Which Cannot Be Seen
24. März bis 18. Juni 2017
Eröffnung: Do 23. März 17, 19 Uhr

Ludwig Forum für Internationale Kunst
Jülicher Straße 97-109
D-52070 Aachen
T: 0049 (0)241 1807-104
F: 0049 (0)241 1807-101
E: info@ludwigforum.de
W: http://www.ludwigforum.de


Öffnungszeiten

Di Mi Fr 12 - 18 Uhr
Donnerstag 12 - 20 Uhr
Sa & So 11 - 18 Uhr
Mo geschlossen

 


  • Armin Linke: Gas pipeline junction. Nadym Russia, 2011. © Armin Linke; Foto: Courtesy der Künstler
  • Armin Linke: CERN, European Organization for Nuclear Research, computer room, Geneva Switzerland, 2000. © Armin Linke; Foto: Courtesy der Künstler
  • Armin Linke: Greenhouse, El Ejido Spain, 2013; © Armin Linke, Foto: Courtesy der Künstler
  • Armin Linke: Whirlwind, Pantelleria (TP) Italy 2007; © Armin Linke, Foto: Courtesy der Künstler
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