Liechtenstein. Die Fürstlichen Sammlungen

13.03.2017

12.11.2016 bis 19.03.2017  Kunstmuseum Bern

Eine der schönsten und bedeutendsten Privatsammlungen der Welt öffnet für einige Monate ihre Schatzkammern in einer Ausstellung, wie sie bislang in der Schweiz nicht zu sehen war: In einer gross angelegten Präsentation widmet sich das Kunstmuseum Bern der jahrhundertealten Sammlungspolitik der Fürsten von Liechtenstein. Mit der Ausstellung wird das Tor in eine aussergewöhnliche und glanzvolle Welt aufgestossen, wie sie in der Schweiz nicht zu finden ist.


Hier gibt es keine vergleichbare «höfische Sammlung» – vielmehr ist das Kulturgut hierzulande auf verschiedene Kantone und Institutionen mit jeweils eigener Sammlungsstrategie verteilt. Die Fürstlichen Sammlungen umfassen Meisterwerke europäischer Kunst aus fünf Jahrhunderten von höchster Qualität, die durch eine aktive Ankaufspolitik auch heute noch stetig ergänzt werden.

Die mehr als vierhundert Jahre zurück reichende Sammlungsgeschichte, verbunden mit den sich wandelnden Funktionen, Besitzverhältnissen, Präsentationsorten und -konzepten der Sammlung wird in der Ausstellung anschaulich vermittelt. Auf einem Rundgang durch 18 thematisch angelegte Räume präsentieren sich dem Besucher verschiedene Sammlungsschwerpunkte der Fürsten, von der Gotik und Frührenaissance über die Barockzeit bis hin zum Biedermeier.

Zu sehen sind unter anderem bedeutende Arbeiten von Peter Paul Rubens zu mythologischen Themen, Interieur-Szenen von Adriaen van Ostade, Landschaften von Pieter Brueghel d. J., Werke von Jacques Jordaens und Anthonis van Dyck zu religiösen Themen, Portraits von Raphael und Tintoretto, wie auch atemberaubende Tapisserien, Kleinskulpturen und kunsthandwerkliche Arbeiten.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern, die über zwei Ausstellungsgeschosse führt, bietet damit einen repräsentativen Querschnitt durch die immensen Schätze des regierenden Fürsten, Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein, von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.


Katalog: «Liechtenstein. Die Fürstlichen Sammlungen.» Hrsg. Kunstmuseum Bern, mit einem Grusswort von S. D. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein, einem Grusswort der liechtensteinischen Ministerin für Äusseres, Bildung und Kultur Aurelia Frick, einer Einleitung und Dank von Nina Zimmer und Beiträgen von Regula Berger, Claudia Fritzsche, Johann Kräftner, Rainer Lawicki, Manfred Leithe-Jasper und Daniel Spanke. Hirmer Verlag, München, 2016; ISBN 978-3-7774-2688-4.

Liechtenstein. Die Fürstlichen Sammlungen
12. November 2016 bis 19. März 2017

Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8-12
CH-3000 Bern
T: 0041 (0)31 32809-44
F: 0041 (0)31 32809-55
E: info@kunstmuseumbern.ch
W: http://www.kunstmuseumbern.ch


Öffnungszeiten

Dienstag 10 - 21 Uhr
Mi bis So 10 – 17 Uhr
Montag geschlossen

 


  • Pieter Brueghel d. J. (1564–1638) nach Pieter Brueghel d. Ä. (1520–1569): Die Volkszählung in Bethlehem, 1607; Öl auf Holz, 123 x 170 cm. Liechtenstein. The Princely Collections, Vaduz–Vienna
  • Peter Paul Rubens (1577–1640): Die Beweinung Christi, um 1612; Öl auf Leinwand, 151 x 204 cm. Liechtenstein. The Princely Collections, Vaduz–Vienna
  • Quentin Massys (1466–1530): Die Steuereintreiber, späte 1520er-Jahre; Öl auf Holztafel, 86 × 71 cm. Liechtenstein. The Princely Collections, Vaduz–Vienna
  • Friedrich von Amerling (1803–1887): Porträt der Prinzessin Marie Franziska von Liechtenstein (1834–1909) im Alter von zwei Jahren, 1836; Öl auf Karton, 33,3 x 26,7 cm. Liechtenstein. The Princely Collections, Vaduz–Vienna
Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8-12
CH-3000 Bern
T: 0041 (0)31 32809-44
F: 0041 (0)31 32809-55
E: info@kunstmuseumbern.ch
W: http://www.kunstmuseumbern.ch


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