Die schönsten Kinderspiele aus aller Welt

… hat Nicola Berger in einem Buch zusammengetragen. Sehr interessant! Man kann alles ausprobieren, unterhält sich gut und wird auch noch klüger. Und: Kostet alles nix, ist aber nicht umsonst!


1. Die Story: Schönsten Kinderspiele entstehen, wo Kinder gemeinsam Ideen aushecken. Und das passiert überall auf der Erde. Für die Spiele selbst brauchen sie nur wenig Material, und die Zielrichtung ist immer klar. Längst sind diese Spiele zu Klassikern geworden. Aber warum wird aus diesen Klassikern nun ein Buch? Unter anderem um Geld für die St. George’s Primary School im ugandischen Kisoro zu lukrieren.

2. Die HeldInnen: Hier geht es um global players, denn die Spiele stammen aus fünf Kontinenten und 22 Ländern. Auf Deutsch heißen sie zum Beispiel «Befehlball» oder «Kartoffelrennen» oder «Bohnen zielen». Und dann gibt’s diese zwei «K&K» - und zwar in Australien (nicht Austria): Kokosnuss & Känguruschwanz! Die Kinder sind einmal Spinne oder Fliege (Paraguay), ein andermal heißen sie Herr Tanaka (Japan): In der Spielewelt ist eben alles möglich.

3.+7. Der Sound und die Autorin: «Paraguay ist ein kleines Land mitten in Südamerika.» - «Das größte Land Südamerikas heißt Brasilien.» - «Australien ist zugleich Land und Kontinent.» Fundamentales Weltwissen reiht sich hier an schlanke Spielbeschreibungen.

4. Coole Bilder: Ina Worms hat das Buch sehr schön illustriert, gelayoutet und gesetzt. Jedes Land erhält ein Muster und wird so zum Musterland!

5. Coole Wörter: Kwepena (Uganda), Dithwai (Lesotho), Porrashippa (Finnland), Chilly (Indien), Shash na Panj (Afghanistan)

6. Zum Nachdenken: «Ich freue mich, wenn ich am Mittag zur Wasserstelle gehen darf. Der Weg dauert zwar fast eine Stunde, doch dort treffe ich meine Freunde. Wenn die Kanister gefüllt sind, spielen wir noch ein wenig, bevor wir wieder nach Hause gehen. Manchmal vergessen wir darüber die Zeit.» (Lucy Akankwasa, 11, Uganda)

8. Das Buch: Nicola Berger: Die schönsten Kinderspiele aus aller Welt. Mit Illustrationen von Ina Worms. Kempenl:moses-Verlag 2015, 48 Seiten, 15,40 Euro

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