Die Wiener Symphoniker zu Gast in Bregenz

21.01.2016

21.01.2016  Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus

Die Wiener Symphoniker sind das Konzertorchester und Kulturbotschafter der Stadt Wien und damit für den weitaus größten Teil des symphonischen Musiklebens in der Bundeshauptstadt verantwortlich. Bereits seit 1946 sind die Wiener Symphoniker jeden Sommer das Orchestra in Residence der Bregenzer Festspiele. Zusätzlich wirken die Wiener Symphoniker seit 2006 bei zahlreichen Opernproduktionen im Theater an der Wien mit und unterstreichen damit ihre herausragende Stellung im Musikleben Wiens.


Der Dirigent und Pianist Lahav Shani wurde 1989 in Tel Aviv geboren und studierte zunächst Klavier an der dortigen Buchmann-Mehta-Musikschule bei Arie Vardi und gleichzeitig Kontrabass bei Teddy Kling, einem Musiker des Israel Philharmonic Orchestras. An der Berliner Hochschule «Hanns Eisler» setzte Lahav Shani sein Klavier-, später auch Dirigierstudium bei Fabio Bidini und Christian Ehwald fort. Wichtige Impulse für seine künstlerische Arbeit erhielt er von Daniel Barenboim und in Meisterklassen mit András Schiff und Claude Frank. 2007 debütierte Lahav Shani mit Tschaikowskys Klavierkonzert beim Israel Philharmonic Orchestra, mit dem ihn bis heute eine rege Zusammenarbeit verbindet. 2012 gab er sein Debüt als Dirigent des Konzerthausorchesters Berlin; 2013 trat er beim Shenzhen Symphony Orchestra in China sowohl als Pianist mit Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 wie auch als Dirigent auf.

Im gleichen Jahr gewann Lahav Shani den ersten Preis des Gustav Mahler-Dirigentenwettbewerb der Bamberger Symphoniker und eröffnete kurz darauf mit Mahlers Symphonie Nr. 1 und Bachs Klavierkonzert in d-Moll die Spielzeit 2013/2014 des Israel Symphony Orchestras mit sieben Konzerten in Tel Aviv, Jerusalem und Haifa. Im Juni 2014 debütierte er bei der Berliner Staatskapelle mit Konzerten im Berliner Konzerthaus, als er für den Dirigenten Michael Gielen einsprang. In der laufenden Spielzeit 2014/2015 gastiert Lahav Shani u. a. bei Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Niederländischen Radio Philharmonie, den Bamberger Symphonikern, dem NDR Hannover, dem Seoul Philharmonic, dem Vancouver Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Orchestra und den Wiener Symphonikern.

Keine Geringere als das «Jahrhunderttalent» (Die Zeit) Hilary Hahn konnte als Solistin für dieses Konzert engagiert werden. Sieben ECHO Klassik, zwei Grammys und die Auszeichnung als Gramophone Artist of the Year 2008, bestätigen ihre Ausnahmestellung und ihre Meisterschaft. Hahn hat mit ihrer Virtuosität, weitreichenden Interpretationen und einer kreativen Repertoireauswahl ein weltweites Publikum erreicht. Im Alter von sechzehn Jahren veröffentlichte Hilary Hahn ihre erste Einspielung. Seither wurden von ihr 15 Alben bei der Deutschen Grammophon und bei Sony veröffentlicht. 2013 veröffentlichte Hilary Hahn «In 27 pieces: The Hilary Hahn Encores» als Höhepunkt eines mehrjährigen Projektes, das das Genre der Zugabe völlig erneuert. Ihr nächstes, für das Jahr 2015 geplante Album, eingespielt mit ihren langjährigen Kollegen Paavo Järvi und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, erweist mit Werken von Mozart und Vieuxtemps ihrer Programmgestaltung Referenz.


Donnerstag, 21. Januar 2016, 19.30 Uhr
Wiener Symphoniker
Lahav Shani, Dirigent
Hilary Hahn, Violine

Antonín Dvořák: Ouvertüre «Karneval» op. 92
Antonín Dvořák: Violinkonzert a-Moll op. 53
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus
Platz der Wiener Symphoniker 1
A-6900 Bregenz
T: 0043 (0)5574 413-0
F: F 0043 (0)5574 413-413
E: information@festspielhausbregenz.at
W: http://www.festspielhausbregenz.at

 

  • Hilary Hahn; (c) Peter Miller
  • Lahav Shani; (c) Marco Borggreve
Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus
Platz der Wiener Symphoniker 1
A-6900 Bregenz
T: 0043 (0)5574 413-0
F: F 0043 (0)5574 413-413
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