Gemeinsam sind sie Spark

04.02.2015 Rosemarie Schmitt

Entweder es handelt sich um ein klassisches Ensemble oder um eine Band, welche die sogenannte Sparte der Unterhaltungsmusik bedient. Kann, darf, sollte klassische, also E-Musik nicht unterhalten? Und was, wenn doch? Und wenn es eine klassische Band ist? Dann ist es «Spark»!


Spannend. Perfekt. Aussergewöhnlich. Raffiniert. Kess. SPARK.

(Auszug aus http://www.edel.com/de/audio/biografie/spark/):
Spark verleiht der jungen kreativen Klassikszene eine aufregend neue Stimme. Das Quintett verbindet den Feinsinn und die Präzision eines klassischen Kammermusikensembles mit der Energie und dem Biss einer Rockband. Seit 2007 wirbeln die fünf abenteuerlustigen Musiker als klassische Band über die Bühnen der Welt und zelebrieren einen exzentrischen Mix aus Post-Klassik, Minimal Music und Avantgarde. Im Jahr 2011 wurde das Ensemble mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Virtuos und unverkrampft bewegen sich die Gruppenmitglieder zwischen den verschiedensten musikalischen Welten. Im Kern klassisch, nach außen jedoch eigenwillig und unangepasst, verbinden sie Tradition und Innovation zu einem spannenden Klangerlebnis am Puls der Zeit. Gemeinsam präsentieren sie eine leidenschaftliche Musik, die zündet. Gemeinsam sind sie Spark.

Von der ZEIT als «Kammermusik für die Facebook-Generation» bezeichnet, fängt der Spark-Sound das Lebensgefühl des 21. Jahrhunderts ein. Schnelle Schnitte, ein selbstverständliches Neben- und Miteinander der verschiedensten Epochen und Stile, die Kunst der Überraschung und die Freude an der musikalisch-assoziativen Illusion prägen den Stil der klassischen Band. Alt trifft auf Neu, die Grenzen zwischen E und U verschwimmen, barocke Meisterwerke werden jungen Zeitgenossen gegenübergestellt, klassisch-romantisches Repertoire erklingt im spannenden Remix und Klischées werden allenfalls aufgegriffen, um sie genüsslich gegen den Strich zu bürsten.

Mit dem aktuellen Album, dem Berlin Classics-Debüt Wild Territories, begibt sich Spark in musikalisches Neuland und macht sich auf die Suche nach dem Ungehörten. Mit viel Fantasie und Experimentierfreude erweckt das Ensemble einen wild wuchernden Klangkosmos zum Leben.

Überraschenderweise stellt Spark ausgerechnet ein recht kontroverses Instrument ins Rampenlicht, die Blockflöte. Die Gruppengründer Daniel Koschitzki und Andrea Ritter stellen das vermeintlich unscheinbare Instrument bei Spark in einen modernen Kontext und machen mit ihrem furiosen Spiel das Klischee vom belächelten Schul- und Anfängerinstrument im Handumdrehen vergessen. In dem Geiger Stefan Glaus, dem Cellisten Victor Plumettaz und dem Pianisten Mischa Cheung stehen ihnen drei kongeniale Partner zur Seite, die mit ihnen den Wunsch nach neuen Ausdrucksformen teilen und der Spark-Vision ein Gesicht verleihen. «Wild Territories» von Spark (Berlin Classics / Edel), gute Musik kennt keine Grenzen!

Herzlichst,
Ihre Rosemarie Schmitt

  • Spark: Wild-Territories
  • Spark; © Stephanie Schweigert

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