Eine Entdeckermesse für junge Kunst

02.11.2007

02.11.2007 bis 05.11.2007  

Vom 2. bis 5. November geht in den ABB-Hallen in Zürich-Oerlikon zum bereits 13. Male die «Kunst Zürich» über die Bühne. Neben den europäischen Grossmessen hat sich dieses Schaufenster der Kunst als eine Art Entdeckermesse etabliert. Der Sammler findet hier neben altbewährt Klassischem wiederum experimentelle, spartenübergreifende Werke ganz junger Kunstschaffender.


«Swissness ist cool»: So wirbt «Kunst 07» für junge Schweizer Kunst, die mittlerweile international «ein sehr guter Marktwert» sei. Für die Messe Grund genug, um erstmals einen mit 10.000 Franken dotierten Kunstpreis für junge, von Zürcher Galerien vertretene Schweizer oder in der Schweiz lebende Kunstschaffende zu vergeben. Für den Kunstpreis zugelassen sind zwölf der insgesamt achtzig teilnehmenden Galerien, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Sie vertreten Künstler wie Nives Widauer und Elodie Pong (Video), Herbert Weber und Cat Tuong Nguyen (Foto), Daniel Robert Hunziker und Francisco de Mata (Installation), Andrea Heller und Anna Strika (Zeichnung) - oder aber Künstlerkollektive wie «Mickry 3».

Neben dem jungen Kunstschaffen zeigt «Kunst 07» aber auch «grosse Namen» der klassischen Moderne, abstrakten Malerei nach 1945, der Pop-Art, des Nouveau Réalisme, der Farbfeldmalerei, Minimal Art und der Gegenwartskunst. Zu sehen sind neben vielen anderen Werke von Karl Schmidt-Rottluff, Dieter Roth, Joseph Beuys, Tony Cragg, Günther Förg, Heinz Mack oder Sigmar Polke.

Neben dem Kunstangebot der 80 Galerien, die vor allem aus der Schweiz und Deutschland kommen – einige wenige stammen aus Holland, Österreich, Italien und anderen Ländern – wartet die Kunst 07 auch mit einer Reihe von Rahmenprogrammen auf. So gibt es öffentliche kostenlose, sowie private (kostenpflichtige) Messeführungen, die dem orientierungssuchenden Publikum dabei helfen sollen, die Rosinen herauszupicken.

Ausserdem stehen Werkgespräche mit den 12 Kunstschaffenden des ZKB-Kunstpreises an, die interessante Einblicke in Arbeit und Werk der Preisanwärterinnen und –anwärter versprechen. Und an der Schnittstelle zwischen Literatur und Kunst spricht dann am Sonntag, 4. November, um 16.00 Uhr Gao Xingjian, Schriftsteller, Dramaturg, Regisseur, Künstler und Nobelpreisträger mit Prof. Robert Kopp (Ordinarius für französische Literaturwissenschaft Uni Basel) über seine Arbeit als Künstler und die Bedeutung der Malerei für sein literarisches Werk.


Kunst 07 Zürich
ABB-Hallen 550, Zürich-Oerlikon
Hinter dem Bahnhof Zürich-Oerlikon

Öffnungszeiten:
Freitag 17 - 22 Uhr
Sa, So, Mo 11 - 19 Uhr

weiterführende Links:

http://www.kunstzuerich.ch

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