Tod eines Handlungsreisenden

15.05.2007

In diesem Klassiker des 20. Jahrhunderts beschreibt Arthur Miller den Untergang von Willy Loman, einem amerikanischen Handlungsreisenden, der nach 36 Jahren aus dem Dienst verabschiedet wird. Nur eine eilig abgeschlossene Lebensversicherung verspricht einen Ausweg aus der existenziellen Krise.


In Percevals Inszenierung spielt sich das gesamte Geschehen während der letzten Nacht ab, die Lomans Selbstmord vorausgeht. Es ist der Höhepunkt eines Lebens, in dem er als Reisender von Tür zu Tür den Traum eines besseren und luxuriöseren Lebens verkauft hat. «Tod eines Handlungsreisenden» ist eine Gesellschaftstragödie und die Geschichte eines Identitätsverlusts und Generationenkonflikts, in dem Lomans Söhne als verhängnisvolle Duplikate die Tragödie ihres Vaters zu wiederholen drohen.

Ein Kampf zwischen Träumen und Taten, zwischen dem Verlangen, geliebt und respektiert zu werden, und dem Unvermögen, Liebe und Respekt zu geben: eines langen Tages Reise durch die Nacht.

Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller
Gastspiel der Schaubühne am Lehniner Platz

Regie: Luk Perceval
Bühne: Katrin Brack
Kostüme: Ilse Vandenbussche
Dramaturgie: Maja Zade
Licht: Mark Van Denesse

17. Mai 20.00 Uhr
18. Mai 20.00 Uhr
19. Mai 20.00 Uhr

Schauspielhaus München
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  • © Matthias Horn
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