Fein sein, beinander bleibn!

17.07.2012

05.02.2012 bis 26.07.2012  Schauspielhaus München

Sie standen noch nie zusammen in einem Bühnenprogramm auf der Bühne - außer in ihrer Kinderzeit. Diese verbrachten sie in ihrer hochmusikalischen 17-köpfigen Familie quasi in einem Dauer-Hauskonzert, unterbrochen von Auftritten z.B. beim Sparkassendirektor aus dem Nachbardorf oder zu weihnachtlichen, österlichen, sonstigen feierlichen und manchmal mehr oder minder grauslichen Anlässen.


6 der 15 Geschwister aus der Großfamilie Well, Stofferl und Michael von der Biermösl Blosn, die Wellküren Burgi, Bärbi, Moni und Karli Well erzählen in «Fein sein, beinander bleibn!» aus ihrer Familiengeschichte, in ihrer eigenen, ganz unverwechselbaren Art. Man könnte es auch eine «Familienaufstellung auf volksmusikalischer Basis» nennen.

Fehlte z.B. für eine Besetzung eine Trompete, überlegte man, wer dafür in Frage käme. Zur Not erweiterte man den Kreis um ein neues Familienmitglied. Gespielt wird Harfe und Zither, Hackbrett und Dudelsack, Nonnentrompete, Akkordeon, Alphorn, Trompete, Horn, Klarinette, Saxophon, Maultrommel, Flöte, Okarina, Schlagzeug, Regenmacher, Geige, Kontrabass, diverse Tuben und Brummtöpfe... Alles Instrumente, die von den Mitgliedern der Familie im Laufe ihrer Kindheit erlernt wurden um sich im Großfamilienverbund als Individuum Gehör zu verschaffen, sich zugleich zu integrieren und auch abzugrenzen. Es wird gesungen und gespielt, gedichtet und gereimt, gejodelt und geschuhplattelt, gestritten und wieder versöhnt. Natürlich kommt bei jeder Vorstellung Familienbesuch vorbei, mal Gerhard Polt als Onkel, mal andere Geschwister, diverse Neffen und Nichten, der CSU-Ortsvorsitzende, der Bürgermeister, der Jagdpächter, genervte Nachbarn oder der Pfarrer, oder vielleicht schaut auch mal die 91-jährige Mutter nach dem Rechten.

Für die Regie haben sich die Geschwister Well, kurz vor ihrem 50-jährigen Bühnenjubiläum, mit Franz Wittenbrink zusammengetan, der selbst aus einer 13 Kinder-Familie stammt und mit seiner Regensburger Domspatzen-Vergangenheit reichlich Hausmusikerfahrung mitbringt.

Fein sein, beinander bleibn!
Fein sein, beinander bleibn!
Mogs regnen oder windn
oder obaschneibn...
Fein sein, beinander bleibn!


Fein sein, beinander bleibn
Ein Hausmusikabend mit den Geschwister Well, Uraufführung
Regie: Franz Wittenbrink, Ausstattung: Franz Wittenbrink, Geschwister Welli
Mit: Stefan Merki, Jochen Noch, Bärbi Well, Burgi Well, Karli Well, Stofferl Well, Michael Well, Moni Well
Uraufführung: So 5. Februar 2012, 19 Uhr

Weitere Vorstellungen:
07./ 16./ 25./ 28. Februar 2012
05./ 08./ 15./ 21./ 30. März 2012
01./ 05./ 13./ 26. April 2012
02./ 08./ 17./ 29. Mai 2012
04./ 09./ 22. Juni 2012
08./ 18./ 26. Juli 2012

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