Maxim Gorkis "Wassa" in der Spielhalle München

16.03.2012

03.02.2012 bis 25.03.2012  Münchner Kammerspiele, Spielhalle

In Maxim Gorkis «Wassa Schelesnowa», entstanden im Russland der Jahre nach dem Scheitern der Revolution von 1905, kämpft eine Geschäftsfrau mit allen Mitteln um den Erhalt und Zusammenhalt ihrer auseinander fallenden Familie. Ihre verkommenen, untüchtigen oder schlicht unglücklichen Kinder versucht sie mit ihrem monströs aufs Materielle ausgerichteten Familiensinn vor dem Niedergang zu bewahren.


Der lettische Theatermacher Alvis Hermanis bringt das an Katastrophen reiche Leben dieser russischen Familie als eine Art Vivarium in der Spielhalle zur Aufführung.

«Die meisten meiner Arbeiten spielen in privaten Räumen - Wohnungen, Zimmern, Häusern, mit all den hunderten und tausenden von kleinen Details und Gegenständen, Gerüchen und Atmosphären, die für gewöhnlich zu intim sind, um sie Fremden zu zeigen. Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir in unseren kleinen privaten »Kisten«, die wir unser Zuhause nennen. Von dem Moment an, wo wir unsere Wohnungen verlassen, sind wir nicht mehr ehrlich. Unsere »geheimen Engel« gehen nicht nach draußen. Und unsere »geheimen Dämonen« auch nicht. Sie sind lebenslänglich in unserem Zuhause gefangen.» (Avis Hermanis)


Wassa von Maxim Gorki
Regie: Alvis Hermanis
Premiere: 3. Februar 2012, 19.30 Uhr

Weitere Vorstellungen:
5./ 6./ 7./ 8./ 10./ 15./ 18./ 19./ 21./ 22./ 23./ 25./ 28/ 29. Februar 2012
3./ 4./ 5./ 8./ 9./ 10./ 22./ 23./ 25. März 2012

Münchner Kammerspiele, Spielhalle
Falckenbergstraße 1
D-80539 München
T: 0049 (0)89 233 37100
F: 0049 (0)89 233 96605
W: http://www.muenchner-kammerspiele.de
  • © Julian Röder
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