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 <title>kultur-online - Ausstellungen</title>
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 <title>Félix Vallotton. Schöne Zeiten</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4200.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Félix Vallotton; Vallotton Félix; Vallotton, Félix; Vallotton; Felix Vallotton; Vallotton Felix; Vallotton, Felix&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Vom 5. Juli bis 15. September präsentiert das Kunsthaus Zürich rund 50 Gemälde von Félix Vallotton unter dem Titel &amp;laquo;Schöne Zeiten&amp;raquo;. Mit Werken, die je zur Hälfte aus einer privaten Sammlung und im Depot verbliebenen eigenen Beständen des Kunsthauses stammen, ist dieser temporäre Dialog eine Entdeckung. Es ist kein Geheimnis, dass das Kunsthaus Zürich eine sehr bedeutende Sammlung von Gemälden Félix Vallottons besitzt, darunter sind Hauptwerke wie das einst skandalumwitterte &amp;laquo;Bain au soir d&#039;été&amp;raquo; (1892/93). &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Im Jahr 2007 versammelte die Ausstellung &amp;laquo;Idylle am Abgrund&amp;raquo; viele seiner schönsten und manche seiner skurrilsten Bilder. Überraschend ist, dass es neben der Kunsthaus-Sammlung, die durch gezielte Ankäufe und Schenkungen heranwuchs, in Schweizer Privatbesitz noch eine zweite, ebenso bedeutende Vallotton-Sammlung gibt. Der Umfang dieses Schatzes ist der Öffentlichkeit bis jetzt verborgen geblieben. Das Sammlerpaar zog es vor, anonym zu bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum es reizvoll ist zu zeigen, wie sich die Kollektion des Kunsthauses mit dieser wohl einzigartigen privaten Sammlung ergänzt und bereichert, wird in den historischen Sälen des Moserbaus schnell klar. Wie in einer Retrospektive sind alle Themen der Kunst Vallottons präsent: die flüchtigen Umarmungen einsamer Herzen, menschenleere Landschaften, der diskret getarnte Ehebruch, magisch beleuchtete Strandszenen, verträumte Blicke und entblösste Kartenspielerinnen. Dieser sensible und ironische Beobachter, der die Gesellschaft am Beginn des 20. Jahrhunderts nicht ohne kühle Distanziertheit und subtile Gesellschaftskritik abbildete, erzählt Geschichten, die heute nicht weniger aktuell sind als zu seinen Lebzeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten der ausgestellten Gemälde entstanden zwischen 1895 und 1912. Dies war die produktivste, leichteste und erfolgreichste Zeit Vallottons, nachdem er lange Jahre mit gesundheitlichen und finanziellen Schwierigkeiten gekämpft und sich auf Druckgrafik beschränkt hatte, die ihm das Überleben sicherte. 1899 heiratete er seine langjährige Geliebte, die Witwe Gabrielle Rodrigues-Henriques, die aus vermögendem Haus kam, womit sich seine finanzielle Lage umgehend veränderte. Er war nun ein Teil der Bourgeoisie, die er vorher mit seinen Bildern indirekt kritisiert hatte – in Interieurs, die auf den ersten Blick beschaulich wirken, aber die Doppelmoral dieser Gesellschaft enthüllen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun verbrachte er die Sommer an der Küste in Honfleur, in der Nähe von Lausanne oder reiste in Frankreich umher. Dies veränderte seine Malerei, sie wurde sanfter, versöhnlicher, leichter: Die eigene Wohnung mit Gabrielle als Modell, zarte, hübsche Landschaften, Strandszenen – dies sind die schönen Zeiten! Vallotton hatte endlich Erfolg, konnte Gemälde verkaufen. 1907 lernte er die Schweizer Sammlerfamilie Hahnloser kennen, die ihn stark förderte. Viele seiner Bilder erwarb sie selbst oder vermittelte sie an andere Interessenten. Erstmals wurden Vallottons Werk ganze Ausstellungen gewidmet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die aktuelle Accrochage hat das Kunsthaus Zürich den Sammler und Hauptleihgeber eingeladen, als Gastkurator die beiden Kollektionen in einen spannungsvollen und unterhaltsamen Dialog zu setzen. Für den Privatmann ist es eine besondere Erfahrung, die Früchte seiner jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit Vallotton zum ersten Mal vollständig im Museum zu sehen und eine Herausforderung, mit einem musealen Bestand zu arbeiten. Es ist ein Testfall für beide Sammlungen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bewusst wurden nicht nur die kanonischen Hauptwerke, sondern der breitangelegte Überblick gewählt. Aufgrund dessen kommt auch manches Werk aus den Tiefen des Kunsthausdepots ans Licht, das nur selten zu sehen war. Damit wird die Ausstellung zu einer Hommage an eine grosse Museumssammlung – und an die Leidenschaft zweier sympathischer, Kunst sammelnder Menschen, die sich ganz einfach begeistern liessen für einen der aussergewöhnlichsten Künstler am Beginn der Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Félix Vallotton. Schöne Zeiten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
5. Juli bis 15. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/femme-faisant-une-reussite.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Femme faisant une réussite, chambre verte, 1912. Öl auf Leinwand, 73 x 92 cm; Privatsammlung&quot; width=&quot;749&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/femme-nue-tenant-un-livre.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Femme nue tenant un livre, 1924. Öl auf Leinwand, 115 x 146 cm; Kunsthaus Zürich&quot; width=&quot;773&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/lattente.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;L‘attente, 1899. Tempera auf Karton, 35 x 50 cm; Privatsammlung&quot; width=&quot;864&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/planches-etretat.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Les planches à Etretat, 1899. Öl auf Karton, 33 x 53 cm; Privatsammlung&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;571&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/sur-la-plage.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Sur la plage, 1899. Öl auf Karton, 42 x 48 cm; Privatsammlung&quot; width=&quot;680&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-07-05 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-15 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/240&quot;&gt;Kunsthaus Zürich&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/3028&quot;&gt;Félix Vallotton in der Villa Flora&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/1395&quot;&gt;Idylle am Abgrund&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/2701&quot;&gt;Ehebruch in Plüsch und Purpurrot&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/20233&quot;&gt;Kunstmuseum Solothurn zeigt graphische Arbeiten von Félix Vallotton&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/21513&quot;&gt;Félix Vallotton - Zeichnungen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 04:30:27 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
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 <title>Der Stand der Dinge</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4201.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Jim Rakete; Rakete Jim; Rakete, Jim; Rakete&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Er zählt zu Deutschlands bekanntesten Porträtfotografen: Jim Rakete. 1951 in Berlin geboren hat sich Rakete, der übrigens wirklich so heißt, als Fotograf einen Namen gemacht, aber ebenso bekannt ist er als Manager von Popbands wie der Nina Hagen Band, Spliff, Die Ärzte oder Nena. Zwischen 2009 und 2011 fotografierte Jim Rakte für das Deutsche Filmmuseum Legenden, Macher und Talente des deutschsprachigen Kinos. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Entstanden ist die 100 Porträts starke Bilderserie &amp;laquo;Stand der Dinge&amp;raquo;, wobei der Titel angelehnt ist an den Titel eines 1982 entstandenen Schwarz-Weiß-Films von Wim Wenders. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Porträtierten - unter ihnen Wim Wenders, Martina Gedeck, Caroline Link, Anna Maria Mühe, Ulrich Tukur, Moritz Bleibtreu und viele andere - haben sich mit einem Requisit ablichten lassen, mit dem sie eine persönliche Erinnerung ihrer filmischen Laufbahn verbindet. Auch veranschaulicht der Bilderreigen eindrucksvoll die eigentliche Besonderheit von Jim Rakete, nämlich das gleichberechtigte Dreiecksverhältnis Fotograf – Fotografierter – Betrachter: Man muss nicht zu den Prominenten aufschauen, hier begegnet man ihnen auf Augenhöhe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entgegen seiner Gewohnheiten hat Jim Rakete den &amp;laquo;Stand der Dinge&amp;raquo; in Farbe fotografiert, was der zentralen Rolle der Objekte geschuldet ist, die als Teil einer filmischen Welt gewollt auf eine andere Ebene verweisen. Im Gegensatz zu seiner vorhergehenden großen Porträtreihe &amp;laquo;1/8 sec.&amp;raquo;, ist der &amp;laquo;Stand der Dinge&amp;raquo; digital fotografiert. Statt nur weniger Plattenaufnahmen, machte der Fotograf diesmal eine Vielzahl von Aufnahmen pro Shooting. Eine völlig andere Herangehensweise, bei der aber im Ergebnis Raketes sanfter, klarer fotografischer Stil deutlich erkennbar wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung wird realisiert in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmmuseum in Frankfurt /Main.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jim Rakete: &amp;laquo;Stand der Dinge&amp;raquo;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
5. Juli bis 8. September 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: 4. Juli 2013, 20 Uhr &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/bleibtreu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Moritz Bleibtreu mit Beretta. &amp;#039;Knockin&amp;#039; on heavens&amp;#039;s door&amp;#039; (Deutschland 1996/1997; Regie: Thomas Jahn). © Jim Rakete / Deutsches Filmmuseum&quot; width=&quot;531&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/muehe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Anna Maria Mühe mit Fellmütze. &amp;#039;Novemberkind&amp;#039; (Deutschland 2007/2008; Regie: Christian Schwochow). © Jim Rakete / Deutsches Filmmuseum&quot; width=&quot;532&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/wenders.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Regisseur Wim Wenders mit Michelin-Mann. &amp;#039;Im Lauf der Zeit&amp;#039; (BR Deutschland 1975/1976). © Jim Rakete / Deutsches Filmmuseum&quot; width=&quot;523&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-07-05 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/18574&quot;&gt;Stadthaus Ulm&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <title>Bessere Hälften</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4199.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;89&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Götter, Geschwister, Herrscher oder Bürger – Bilder von Paaren finden sich gewissermaßen überall. Zu allen Zeiten beschäftigte sich die Kunst mit dem Thema &amp;laquo;Paare&amp;raquo;‘. Sie dokumentieren eine reale oder erhoffte Verbundenheit und entstanden für die unterschiedlichsten Orte. Aus der großen Fülle an historischen Beispielen der Sammlungen des Kunsthistorischen Museums Wien soll erstmalig eine repräsentative Auswahl die erstaunliche Vielfalt dieser Paarbilder in einem Überblick vor Augen führen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Achtzig Werke, die einen Zeitraum von über 4000 Jahre umspannen, zeigen dabei nicht nur Konstanten auf, sondern auch Unterschiede, was die Form, die Funktion und die Bestimmungsorte betrifft. Grabstatuen treffen so auf Gemälde, selten gezeigte Stücke auf weltberühmte Hauptwerke des Museums. Was die altägyptischen und antiken Bildwerke, die Medaillen, Tapisserien, Elfenbeine und die Meisterwerke von Rubens oder Cranach jedoch eint, ist das in ihnen zum Tragen kommende Bedürfnis ihrer Auftraggeber, Verbundenheit zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Titel &amp;laquo;Bessere Hälften&amp;raquo;, der heutigen Umgangssprache entlehnt, spielt zum einen auf die klassische Paarkonstellation an, dem Ehe- bzw. Liebesverhältnis zweier erwachsener Menschen. Sie finden sich seit der Antike auf der Mehrzahl der Paarbilder. Er weist aber auch auf ein charakteristisches Gestaltungsmerkmal zahlreicher Paardarstellungen hin, die als Diptychen, also als zusammenhängende Bildhälften, konzipiert sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herrscher, Adlige und Bürger haben besonders im Mittelalter und in der Renaissance auf diesen spätantiken Bildtypus zurückgegriffen, um sich gemeinsam mit ihrem Partner zu verewigen. Neben den Bildern von Ehe- bzw. Liebespaaren bezieht die Ausstellung auch solche mit ein, die andere Konstellationen wie etwa Geschwister, Freunde oder Maler mit ihren Modellen zeigen. Weitere Paardarstellungen wie etwa die ungleichen Liebespaare sind dagegen nicht als individuelle Bildnisse zu verstehen, sondern als didaktische Sinnbilder für die Folgen der Liebe. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Abschluss der Ausstellung bilden Geschichten von Zeus und seinen Liebschaften sowie von Adam und Eva; verschiedene Kunstwerke machen hier deutlich, wie gerade diese Paare der griechisch-römischen Mythologie und des Christentums die Phantasie der Menschen immer wieder beschäftigten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung &amp;laquo;Bessere Hälften&amp;raquo; ist die fünfte in der Reihe &amp;laquo;Intermezzo&amp;raquo;, mit der das Kunsthistorische Museum Wien ausgewählte Kunstwerke aus seinen verschiedenen Sammlungen zu einem Thema präsentiert und miteinander in einen spannenden Dialog setzt. Erarbeitet wurde sie von Kuratorinnen und Kuratoren aus den beteiligten Sammlungen: Ägyptisch-Orientalische Sammlung, Antikensammlung, Gemäldegalerie, Kunstkammer Wien, Münzkabinett, Museumsbibliothek sowie Hofjagd- und Rüstkammer und Schloss Ambras Innsbruck.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bessere Hälften&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(Kunst)Geschichten um Paare&lt;br /&gt;
18. Juni bis 8. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2820.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Jan Thomas (Ypern 1617 – 1678 Wien): Kaiser Leopold I. (1640 – 1705) im Theaterkostüm, 1667. 33,3 x 24,2 cm; © KHM mit MVK und ÖTM&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2795.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Jan Thomas (Ypern 1617 – 1678 Wien): Infantin Margarita Teresa (1651-1673), Kaiserin, im Theaterkostüm, 1667. 33,3 x 24,2 cm; © KHM mit MVK und ÖTM&quot; width=&quot;576&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2690.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Hans Burgkmair d. Ä. (1473 – 1531 Augsburg ) und Werkstatt: Kaiser Friedrich III. (1415 – 1493), nach einem verlorenen Original von 1468. Ende 15. / 1. Drittel 16. Jahrhundert, 79,5 x 51,5 cm; © KHM mit MVK und ÖTM&quot; width=&quot;526&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2190.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Hans Burgkmair d. Ä. (1473 – 1531 Augsburg ) und Werkstatt: Eleonore von Portugal (1434/1437 – 1467), Kaiserin, nach einem verlorenen Original von 1468, nach 1468. 79,5 cm x 51,8 cm; © KHM mit MVK und ÖTM&quot; width=&quot;529&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-18 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/777&quot;&gt;Kunsthistorisches Museum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 04:08:59 +0200</pubDate>
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 <title>Menschen im Fokus</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4158.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Bryan Adams; Adams Bryan; Adams, Bryan; Adams&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Galerie OstLicht präsentiert erstmalig in Österreich das fotografische Werk von Bryan Adams, der neben seiner Karriere als Rockmusiker seit mehr als 10 Jahren international erfolgreich als Fotograf tätig ist. Amy Winehouse, Mick Jagger, Queen Elizabeth II, Dustin Hoffman, Louise Bourgeois, Ben Kingsley, Pink oder Mickey Rourke – dies sind nur einige der illustren Namen, die vor Bryan Adams Kamera Modell gestanden haben.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;&amp;laquo;Der direkte, kollegiale Zugang zu vielen bekannten Persönlichkeiten aus der Musik-, Film- und Kunstszene zeichnet die Porträts von Bryan Adams aus und macht sie zu höchst intimen, intensiven Studien, von denen viele bereits Ikonen-Status erlangt haben&amp;raquo; – so schreibt Sir Elton John im Vorwort zur Publikation Bryan Adams – Exposed, die im Steidl Verlag erschienen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele von Adams Porträts und Modefotos entstanden für das Magazin Zoo, das er 2004 in Berlin gründete. Sie zeigen Mickey Rourke in der Badewanne, Dustin Hoffmann im Anzug angelnd in der Meeresbrandung oder den von seiner Parkinson-Erkrankung gezeichneten Michael J. Fox. 2002 wurde Adams ausgewählt, Queen Elizabeth II. anlässlich ihres goldenen Thronjubiläums zu porträtieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Adams Aufnahmen spielen mit den Klischees der Darstellung von Celebrities in der Öffentlichkeit – manche zeigen die Stars in ironisch-humorvollen Situationen, andere in intimen Momenten. Immer jedoch zeugen Adams Fotografien von einem tiefen Interesse an den Menschen. Dabei beherrscht er sowohl das Handwerk der klassischen Studioaufnahme als auch die Ästhetik des Snapshots.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das künstlerische Interesse von Bryan Adams beschränkt sich nicht nur auf die glamouröse Welt des Showbusiness. In seiner jüngsten Serie, die einen besonderen Stellenwert in seinem Oeuvre einnimmt, widmet er sich britischen Soldaten, die von Auslandeinsätzen in Afghanistan oder Irak versehrt heimgekehrt sind. Diese direkten, provokativen Fotografien strahlen mal eine optimistische, humorvolle, mitunter aber auch eine verstörende Stimmung aus. Adams gelingt es in diesen Porträts eindrücklich, den Stolz, den Humor und die große Willens- und Lebenskraft dieser Menschen festzuhalten. Die Werkgruppe zeigt das bittere Erbe des Krieges und ist gleichzeitig Bekenntnis zum Frieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bryan Adams wurde 1959 in Kingston/Ontario in Kanada geboren und lebt in London. Er ist einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Rockmusiker und Komponisten. Zu seinen größten Hits zählen Songs wie &amp;laquo;Summer of 69&amp;raquo; oder &amp;laquo;Everything I Do I Do It For You&amp;raquo;. 2004 gründete er in Berlin die bekannte Fotozeitschrift Zoo Magazine, deren Mitherausgeber er ist. Für seine Porträt-Serie von Daphne Guinness wurde er 2012 bereits zum zweiten Mal mit einem Lead-Award in der Kategorie &amp;laquo;Mood- und Modefotografie des Jahres&amp;raquo; ausgezeichnet. Seine Fotografien wurden in zahlreichen Magazinen wie Zoo, Vogue, Vanity Fair oder L’Uomo Vogue veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bryan Adams - Exposed&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
19. Juni bis 21. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2791.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Pink, New York, 2006; © Bryan Adams&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;647&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2766.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Lindsay Lohan, New York, 2007; © Bryan Adams&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;770&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2658.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Danny Trejo, Los Angeles, 2011; © Bryan Adams&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2168.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Amy Winehouse, London, 2010; © Bryan Adams&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-19 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-21 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/24229&quot;&gt;Ostlicht. Galerie für Fotografie&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/22807&quot;&gt;Bryan Adams - Exposed&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/10">Fotografie</category>
 <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 03:53:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
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 <title>Philip-Lorca diCorcia - Photographs 1975‒2012</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24227</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4157.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Philip-Lorca diCorcia; diCorcia Philip-Lorca; diCorcia, Philip-Lorca; diCorcia&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Erstmals in Europa wird die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 20. Juni 2013 das OEuvre des US-amerikanischen Fotografen Philip-Lorca diCorcia (*1951) in einer Überblicksausstellung präsentieren. DiCorcia gehört zu den bedeutendsten und einflussreichsten Fotografen unserer Zeit. Seine Bilder schweben zwischen alltäglichen Momenten und detailreich inszenierten Arrangements. Die realitätsnahe Wiedergabe und der scheinbar dokumentarische Blick werden in den Arbeiten des in New York lebenden Künstlers von einer höchst aufwendigen Bildregie unterwandert. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Frage nach der Möglichkeit der Abbildung von Realität ist eines der Hauptthemen diCorcias und verbindet die überwiegend in Serien entstandenen Fotografien miteinander. So nahm er für &amp;laquo;Hustlers&amp;raquo; (1990–1992) männliche Prostituierte in minutiös inszenierten Settings auf, während er in seiner wohl bekanntesten Serie &amp;laquo;Heads&amp;raquo; (2000–2001) Passanten völlig ahnungslos in einer Alltagssekunde festhielt. Neben den Werkgruppen &amp;laquo;Streetwork&amp;raquo; (1993–1999), &amp;laquo;Lucky 13&amp;raquo; (2004) und &amp;laquo;A Storybook Life&amp;raquo; (1975–1999) wird die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler konzipierte Ausstellung in der Schirn auch erstmals Arbeiten des momentan in Entstehung begriffenen Projekts &amp;laquo;East of Eden&amp;raquo; (2008‒) der Öffentlichkeit präsentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Philip-Lorca diCorcia wurde 1951 in Hartford, Connecticut, geboren. Von 1972 bis 1975 studierte er an der School of the Museum of Fine Arts in Boston, bevor er 1979 an der Yale University den Master of Fine Arts in Fotografie erwarb. Der Fotograf gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Künstler seiner Generation. Bereits 1993 richtete das Museum of Modern Art in New York eine erste Einzelausstellung zu diCorcia aus. Es folgten viele meist auf einzelne Serien fokussierte Soloschauen, darunter wichtige Ausstellungen im Institute of Contemporary Art in Boston 2007 und im Los Angeles County Museum of Art 2008. In Europa waren diCorcias Fotografien bisher ausschließlich in ausschnitthaften Einzelpräsentationen oder in Gruppenausstellungen zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beginnend mit den aktuellsten Werken aus der noch unabgeschlossenen Serie East of Eden führt die insgesamt 124 Arbeiten umfassende Ausstellung durch sechs Werkgruppen zurück zum Anfang: zu &amp;laquo;A Storybook Life&amp;raquo; (1975–1999). Die Sammlung von Porträts, Landschaften, Interieurs, Stillleben, Schnappschüssen und Reisefotografien umreißt einen Zeitraum künstlerischen Schaffens von mehr als zwanzig Jahren. Die Zusammenstellung dieser weitreichenden Serie ist nicht streng chronologisch oder einer logischen Narration folgend geordnet. Einzig die Titel der Bilder geben Auskunft über das Entstehungsdatum und den jeweiligen Ort. Dennoch spannt das komplexe Geflecht der spezifischen Bildwelten einen emotional aufgeladenen Erzählbogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Serie &amp;laquo;Hustlers&amp;raquo; (1990–1992) fotografierte diCorcia männliche Prostituierte rund um den Santa Monica Boulevard in Hollywood. Sowohl Position und Setting als auch die begleitenden Lichtverhältnisse der Protagonisten sind vom Künstler sorgsam inszeniert. Die Titel der jeweiligen Werke verweisen auf Name, Alter und Herkunft der Prostituierten sowie die Summe, mit der sie von diCorcia für das Posieren entlohnt wurden und die sie in der Regel für ihre sexuellen Dienstleistungen erhalten. In Los Angeles, der Traumfabrik Hollywoods, in Szene gesetzt, werden die Männer berührende Darsteller ihrer eigenen verlorenen Träume.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Straßen von New York, Tokio, Paris, London, Mexiko City oder Los Angeles sind Schauplatz für diCorcias Serie &amp;laquo;Streetwork&amp;raquo;. In den zwischen 1993 und 1999 entstandenen Werken gehen Passanten auf dem Weg nach Hause, zur Arbeit, zum Sport oder zum Einkaufen in die Fotofalle des Künstlers: Nichtsahnend durchschreiten sie das von diCorcia arrangierte Blitzlichtsystem. An einem bestimmten Punkt löst der Fotograf aus. So ergibt sich ein sogenannter &amp;laquo;frozen moment&amp;raquo;. DiCorcia lässt im Getümmel der Großstadt die Zeit stillstehen und rückt Individuen und Menschengruppen ins Zentrum des Geschehens. Ähnlich wie in seiner Serie Hustlers zählt hier nicht der dokumentarische Charakter des Werkes, diCorica wirft vielmehr die Frage auf, was Realität ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Künstler verstärkt diese Fokussierung auf den Einzelnen in der darauffolgenden Serie &amp;laquo;Heads&amp;raquo; (2000–2001), für die er aus dreitausend Fotos eine Auswahl von insgesamt 17 Köpfen getroffen hat. Der Blick des Betrachters wird auf das Gesicht des Passanten fokussiert, das durch die Beleuchtung und den Bildausschnitt ins Zentrum des Bildes rückt. Der Rest bleibt im schemenhaften Dunkel. Die Individuen – eine junge Frau, ein Tourist, ein Mann mit Anzug und Krawatte – erscheinen sonderbar isoliert, fast einsam. Ihr Blick wirkt entrückt. DiCorcia kehrt das Innere nach Außen und enthebt das Individuum für einen kurzen Moment der Masse. Der Künstler erzeugt eine tiefgreifende Intimität. DiCorcia geht mit &amp;laquo;Streetwork&amp;raquo; und &amp;laquo;Heads&amp;raquo; einen ganz eigenen Weg der Straßenfotografie, die in Amerika mit Walker Evans, Robert Frank oder Diane Arbus auf eine lange Tradition zurückblickt. Der Künstler erfindet den scheinbar zufälligen Augenblick neu und transferiert ihn in das aktuelle Zeitgeschehen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die durch dramatische Lichtgebung erzeugte malerische Qualität von diCorcias Arbeiten wird besonders in der 2004 entstandenen Serie &amp;laquo;Lucky 13&amp;raquo; deutlich. Der Künstler hält die athletischen, nackten Körper von Stangentänzerinnen (Poledancern) mitten in einer fallenden Bewegung im Bild fest. Durch die starke Beleuchtung der Frauen und den fast schwarzen Hintergrund erhalten sie eine skulpturale Plastizität und scheinen wie in Stein gemeißelt. Obwohl der Serientitel &amp;laquo;Lucky 13&amp;raquo; – eine amerikanische Redensart, um Unglück abzuwehren – auf das zwielichtige Milieu von Stripbars verweist, strebt der Künstler weder eine Sozialstudie an, noch zelebriert er Voyeurismus. Vielmehr werden die Darstellerinnen zu Metaphern von Vergänglichkeit, Glück oder dem Moment des Absturzes. Das Bild des &amp;laquo;gefallenen Engels&amp;raquo; drängt sich auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein religiöser Ansatzpunkt findet sich auch in den jüngsten Werken diCorcias, der in Entstehung begriffenen Serie East of Eden – die im Katalog der Ausstellung erstmals publiziert wird. Neben der biblischen Inspiration, die der Titel unterstreicht, lässt sich darüber hinaus ein literarischer Konnex zum gleichnamigen Roman von John Steinbeck herstellen. Dieser erzählt in Anlehnung an den biblischen Bruderkrieg zwischen Kain und Abel eine amerikanische Familiensaga von den Jahren des Bürgerkriegs bis zum Ersten Weltkrieg. DiCorcia bedient sich in seiner Motivwahl ikonografischer Bildwelten: ein Apfelbaum in verlockender Pracht, ein blindes Ehepaar am Esstisch, eine in unendliche Weiten führende Landschaftsaufnahme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Intensiv beschäftigt sich DiCorcia in seinem Werk mit dem Motiv der Figur. Seine verdichteten Kompositionen zeichnen sich durch einen Nicht-Dialog von Mensch und Umgebung beziehungsweise einzelner Protagonisten miteinander aus. Die in den meisten Serien in kompositionellen Variationen festgehaltenen Motive weisen malerische Qualitäten auf. Subtil konzipiert und auf eine komplexe Lichtregie zurückgreifend manifestieren die Bildwelten des Amerikaners gesellschaftliche Realitäten in einer nahezu poetischen Weise. Die emotional und narrativ aufgeladenen Werke sind komplexe Geflechte ikonografischer Andeutungen und Abbildungen vor allem der amerikanischen Gegenwartsgesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Katalog: &amp;laquo;Philip-Lorca diCorcia.&amp;raquo; Herausgegeben von Katharina Dohm, Max Hollein und Hendrik Driessen. Vorwort von Max Hollein und Hendrik Driessen, Einführung von Katharina Dohm, mit einem Essay von Geoff Dyer sowie einem von Christoph Ribbat geführten Interview mit dem Künstler. Englisch/deutsch, 208 Seiten, 124 Abbildungen, 29 × 21 cm, Gestaltung: box studios, New York; Kerber Verlag, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-86678-835-0, Preis: EUR 26,80 (Schirn), ca. EUR 35,00 (Buchhandel).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Philip-Lorca diCorcia - Photographs 1975‒2012&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
20. Juni bis 8. September 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: 19. Juni 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Eddie_Anderson_2001.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Eddie Anderson, 21 years old, Houston, Texas, $ 20, 1990-92. Fujicolor Crystal Archive print 30 x 40 inches (76.2 x 101.6 cm); Courtesy the artist und David Zwirner, New York / London&quot; width=&quot;890&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Ike_Cole_1990-92.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ike Cole, 38 years old, Los Angeles, California, $ 25, 1990-92. Fujicolor Crystal Archive print 30 x 40 inch (111.8 x 167.6 cm); © Courtesy of the artist und David Zwirner, New York und Sprüth Magers, London / Berlin&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;597&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Juliet_Ms_Muse_2004.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Juliet Ms. Muse, 2004. Fujicolor Crystal Archive print 64 1/2 x 44 1/2 inches (163.8 x 113 cm); Courtesy the artist und David Zwirner, New York/London&quot; width=&quot;533&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Lola_2004.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Lola, 2004. Fujicolor Crystal Archive print 64 1/2 x 44 1/2 inches (163.8 x 113 cm); Courtesy the artist und David Zwirner, New York / London&quot; width=&quot;533&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Hong_Kong_1996.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Hong Kong, 1996. Ektacolor print 25 x 37 1/2 inches (63.50 x 95.25 cm); Courtesy the artist und David Zwirner, New York / London&quot; width=&quot;876&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/New_York_City_1996.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;New York City, 1996. Fujicolor Crystal Archive print 16 1/4 x 20 3/8 inches (41.3 x 51.8 cm); ©
Courtesy of the artist und David Zwirner, New York/London&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;599&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/The_Hamptons_2008.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;The Hamptons, 2008. Inkjet print 40 x 60 inches (101.6 x 152.4 cm); Courtesy the artist und
David Zwirner, New York / London&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-20 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/137&quot;&gt;Schirn Kunsthalle&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 03:48:00 +0200</pubDate>
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 <title>My Stage is your Domain</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4156.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Lisa Truttmann; Truttmann Lisa; Truttmann, Lisa; Truttmann&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Unter dem Titel &amp;laquo;My Stage is your Domain&amp;raquo; entwirft die Wiener Video-, Foto- und Installationskünstlerin Lisa Truttmann Möglichkeitsräume für die Imagination des Undarstellbaren. Nach dem Prinzip des &amp;laquo;Imagineering&amp;raquo;, des Entwickelns von (Bild-)Welten nach subjektiven Vorstellungen, das sie als zentrales Leitmotiv ihrer Arbeit beschreibt, verknüpft sie Dokumentarisches und fiktiv Inszeniertes, und nähert sich Personen, Augenblicken und Orten an.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die visuellen Arbeiten von Lisa Truttmann (* 1983), Absolventin der Klasse für Transmediale Kunst an der Angewandten bei Brigitte Kowanz, sind vielschichtig und subtil verflochten. Titelgebend ist die speziell für die MAK-Ausstellung entwickelte zweiteilige Videoinstallation &amp;laquo;My Stage is Your Domain&amp;raquo;: Innerhalb minimaler Erzählstrukturen porträtiert Truttmann befreundete Künstlerinnen in angedeuteten Zitaten und baut subtil komponierte Bildräume bzw. Bühnen (my stage), die von den Protagonistinnen durch ihr Wirken und ihre Charakteristika besetzt und belebt werden (your domain). Oszillierend zwischen inszenierter Fotografie und bewegten Sequenzen macht sich die Künstlerin in surreal poetischer Bildsprache auf Spurensuche nach Fremdbildern, Selbstbildern und Projektionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während &amp;laquo;My Stage Is Your Domain&amp;raquo; dem Umgang mit dem Vertrauten, Persönlichen nachspürt, ist die Anfang 2013 zusammen mit Marta Armengol Pujol in Argentinien entstandene Videoarbeit &amp;laquo;Amulets and Living Beings&amp;raquo; eine Annäherung an einen fremden, unnahbaren Ort. In einer Komposition aus zwölf Videosequenzen zeichnen die Künstlerinnen ihre Beobachtungen in der argentinischen &amp;laquo;Comunidad de Amaicha del Valle&amp;raquo; auf, einer Kleinstadt im Westen der Provinz Tucumán, in der Prinzipien der argentinischen Urbevölkerung weitergelebt werden. Sie konstruieren subjektiv gefärbte Bildfolgen zu der jahrhundertealten Vegetation, den Spuren einer Gemeinschaft und dem Widerstand gegen ihr Verschwinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;laquo;Imagineering&amp;raquo; ist auch Ausgangspunkt der Arbeit &amp;laquo;I told you once and I’ll tell you again&amp;raquo;, einer 14-teiligen Serie von Lentikularprints, Bildsequenzen in Linsenrastertechnik. Aus einer Kombination von Fotografien und Videoaufnahmen entstehen Momentaufnahmen, präzise und wertfrei beobachteter Mikroprozesse, bei denen die BetrachterInnen selbst durch minimale Standpunktwechsel Bewegungen im Bild auslösen. Als Narrationen des Kleinen, scheinbar Gewöhnlichen werden die zwischen Fotografie und Film changierenden Szenen – ein Kettenkarussell (&amp;laquo;Getting stuck on a flight of fancy&amp;raquo;), Schiffe im Nebel (&amp;laquo;With the ghosts&amp;raquo;), vorbeiziehende Vögel, umkippende Mistkübel, bunte Frachtcontainer oder eine Dame in Pink vor einer gleichfarbigen Wand (&amp;laquo;Disappear in circumstances&amp;raquo;) – mit den jeweiligen Bildtiteln der Künstlerin kommentiert und kontextualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lisa Truttmann. My Stage is your Domain&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eine Kooperation von MAK und Universität für angewandte Kunst Wien&lt;br /&gt;
19. Juni bis 6. Oktober 2013&lt;br /&gt;
MAK-Studiensammlung Möbel&lt;br /&gt;
Stubenring 5, 1010 Wien&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2790.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;My Stage is Your Domain, 2013. 2-teilige Videoinstallation; © Lisa Truttmann&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2765.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;My Stage is Your Domain, 2013. 2-teilige Videoinstallation; © Lisa Truttmann&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2657.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;I Told You Once and I’ll Tell You Again, 2011. Lentikularprint Getting Stuck on a Flight of Fancy; © Lisa Truttmann&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;551&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2167.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;I Told You Once and I’ll Tell You Again, 2011. Lentikularprint Still Working on a Business Plan; © Lisa Truttmann&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;551&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-19 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-10-06 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/558&quot;&gt;MAK&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 03:33:00 +0200</pubDate>
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 <title>Verena Dengler. Fantastischer Sozialismus</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23052</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3870.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Verena Dengler; Dengler Verena; Dengler, Verena; Dengler&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Je subtiler, desto schärfer: Verena Dengler ist eine Meisterin pointierter Anspielungen. Bilder, Skulpturen, Textilien und Fundmaterialien fügt sie zu einem poetischen Kosmos, in dem Realität, Alltag und Banalität wie Sterne blinken und blitzen: Historische und politische Details verbinden sich mit Reflexionen der ökonomischen Bedingungen ihrer künstlerischen Existenz, kunsthistorische Genealogien mit Zitaten der Populärkultur. Dabei interessiert sich Dengler für die Übergänge, an denen sich Massenphänomene mit feinen Geschmacksurteilen, naive Vorstellungen mit tiefsinniger Ironie verschwistern.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Für ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Österreich hat die 1981 in Wien geborene und auch dort aufgewachsene Dengler eine neue Werkgruppe geschaffen. Formales Bindeglied dieser Arbeiten sind sockelartige Elemente, die an biedere Bildungseinrichtungen ebenso denken lassen wie an schicke Design- und Werbedisplays. Dengler tapeziert die Sockel, sie lehnt Stickbilder dagegen und arrangiert auf und um sie herum verschiedene Kunstwerke. &amp;laquo;Es geht mir darum&amp;raquo;, so Dengler, &amp;laquo;die Zeit und die Intensität von kleinformatigen Dingen hervorzuheben und zu versuchen, eine Struktur zu bauen, die deren Eigenheiten schützt.&amp;raquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dengler, ausgebildet an der Wiener Kunstschule und der Akademie der bildenden Künste Wien, analysiert in der für das mumok entwickelten Ausstellung die spezifisch österreichischen, meist sozialdemokratisch geprägten Bedingungen und Fördersysteme bildender Kunst. Auf dem Nährboden einer seit den 1970er-Jahren staatlich finanzierten Liaison zwischen avancierter Hochkunst und sozialem Engagement konnten sich hier künstlerische Positionen und ganze Kunstrichtungen entwickeln, die sich in einem internationalen Marktgeschehen kaum hätten behaupten können. Es kam zu idiosynkratischen Lösungen und Anachronismen, deren Logik Dengler in ihrer Kunst nachgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht ihr jedoch keineswegs darum, sich über vermeintliche Provinzialismen lustig zu machen. Vielmehr sucht sie nach dem Umschlagpunkt, an dem aus der Rückständigkeit regionaler Eigenheiten internationale Markenzeichen werden und umgekehrt. So spielt der Ausstellungstitel &amp;laquo;Fantastischer Sozialismus&amp;raquo; nicht zuletzt auf die Phantastischen Realisten an, eine Künstlergruppe, die mit Darstellungen nackter Frauen in psychedelischen Landschaften und düreresker Jünglinge große Popularität erlangt hat. Sie gehören ebenso zum festen Bestand der österreichischen Kunstlandschaft wie die charakteristischen grünen Kringel der Gmundner Keramik, die ihrerseits an psychedelisch-aktionistische Malerei erinnern. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verstaubte Slogans, abseitige und abgegriffene Ausdrucksmittel lässt Dengler mit aktuellen Entwicklungen kollidieren. Das, was jeweils als zeitgenössisch gilt, büßt durch diesen künstlerischen Eingriff seine Selbstverständlichkeit ein. &amp;laquo;Meine Installation für das mumok ist wie eine (Alb-)Traumlandschaft, in der Elemente aus meiner Wiener Jugend und aus heutigen Klischees auftauchen und mit der weniger bekannten österreichischen Arbeiterkultur konfrontiert werden.&amp;raquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie eine Flaneurin durchstreift Dengler in ihrer Kunst verschiedene gesellschaftliche Sphären und ästhetische Codes und artikuliert prägnant die gelebten Widersprüche zwischen Österreichnostalgie und avancierter Hochkunst, Beamtenmentalität und subjektiver Exzentrik. Malerische Spuren, Sprache und handwerkliche Techniken gehen dabei ganz unterschiedliche Konstellationen ein – das gilt sowohl für das Zeichenvokabular der Einzelwerke wie auch für deren Kombination innerhalb der Ausstellungsinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Katalog: &amp;laquo;Verena Dengler. Fantastischer Sozialismus.&amp;raquo; Mit einem Vorwort von Achim Hochdörfer und Texten von Austrofred, Diedrich Diederichsen, Alexander Ferrano. Deutsch/Englisch, 80 Seiten mit rund 50 Farbabbildungen, 23 x 29,5 cm, Softcover. Hg. v. Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, 2013; ISBN 978-3-902490-98-8, voraussichtlich EUR 18,–&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Verena Dengler. Fantastischer Sozialismus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
23. Februar bis 23. Juni 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2595.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Digitale Reaktanz in No Ma&amp;#039;am&amp;#039;s-land, 2012. Bleistift, Buntstift, Aquarell, Tusche auf Papier, 29,7 x 42 cm; Foto: Verena Dengler. Courtesy Galerie Meyer Kainer&quot; width=&quot;848&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2574.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ich bin ein freundlicher Wiener, 2012. Öl, Gouache, Kreide, Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm; Foto: Verena Dengler. Courtesy Galerie Meyer Kainer&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;739&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2477.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Senegalblauschwarzrotgrün, 2012. Öl, Pins, Bleistift auf Leinwand, 150 x 200 cm; Foto: Verena Dengler. Courtesy Galerie Meyer Kainer&quot; width=&quot;774&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2026.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Porträt Verena Dengler; Foto: Verena Dengler&quot; width=&quot;577&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-02-23 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-23 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/154&quot;&gt;MUMOK&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/24245&quot;&gt;Anna O. lernt denglisch in den Energieferien&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 02:44:00 +0200</pubDate>
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 <title>Filipa César - Single Shot Films</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23519</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3925.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Filipa César; César Filipa; César, Filipa; César; Filipa Cesar; Cesar Filipa; Cesar, Filipa; Cesar&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Das Medium Film steht bei der 1975 in Porto geborenen Künstlerin Filipa César im Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Die in den letzten Jahren international wahrgenommenen Werke Césars beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen dem bewegten Bild und dessen Wahrnehmung durch die Gesellschaft. Themen wie Erinnerung, Gedächtnis und deren Rezeption durch das Filmische, untersucht César unter anderem entlang historischer Ereignisse in ihrer Heimat Portugal Mitte der 1970er-Jahre wie beispielsweise das Ende der Salazar-Diktatur und die damit einhergehende Entkolonialisierung afrikanischer Besitzungen. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Ihre Teilnahme an weltweit beachteten Grossausstellungen wie der Manifesta 8 2010 in Cartagena und der Biennale São Paulo zeichnen César als gefragte Vertreterin des Genres aus. Die Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen ist ihre erste Einzelpräsentation in einem Schweizer Museum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Packend verwebt die Künstlerin überlieferte Geschichte mit subjektiven Erzählungen von Protagonisten, die – marginalisiert von der offiziellen und tradierten Geschichtsschreibung – Ideologien neu beleuchten. Mit Ihrer Arbeit &amp;laquo;The Embassy&amp;raquo; (2011) begibt sich Filipa César in die ehemalige westafrikanische Kolonie Guinea-Bissau. Der Journalist Armando Lona blättert in einem vergilbten Fotoalbum, auf das César in einem verwahrlosten Staatsarchiv gestossen ist, und lässt die koloniale Vergangenheit auf den vorgefundenen Aufnahmen anschaulich werden. Die weiche, sonore Stimme des Archivars kommentiert aus dem Off ausdrucksstark und wortgewaltig die Schwarzweiss-Aufnahmen aus den 1940er- und 1950er-Jahren. Anhand fotografischer Bilder, die mit dem Blick der ehemaligen Unterdrücker entstanden sind, erzählt er Geschichten aus dem Alltag der Bewohner Guinea-Bissaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere filmische Werke wie &amp;laquo;Cuba&amp;raquo; (2012) thematisieren das kollektive Gedächtnis, den politischen wie gesellschaftlichen Hintergrund Portugals und dessen Vergangenheit als Kolonialmacht. Ein Ausgangspunkt ist dabei der Unabhängigkeitskämpfer Amílcar Cabral (1921–1973) und sein Einfluss auf das kinematografische Vermächtnis Guinea Bissaus. Die lokale Filmproduktion spielte eine wesentliche Rolle im Unabhängigkeitskampf der Kolonie von 1961 bis 1973 gegen Portugal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Arbeit &amp;laquo;Porto, 1975&amp;raquo; (2010) kondensiert die Künstlerin Gegenwart und Vergangenheit am Beispiel von Bouça – ein Projekt des sozialen Wohnungsbaus. 1973 vom Architekten Álvaro Siza geplant und begonnen, wurde es 1978 eingestellt und konnte erst 2006 abgeschlossen werden. Filipa Césars Videoarbeit führt in einer einzigen Kamerafahrt durch die Anlage und endet in einem Architekturstudio. Die Erinnerung an die kontroversen Reaktionen auf das Bauprojekt ist hier abschliessend als Telefonnachricht eines Zeugen zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Filipa César - Single Shot Films&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
6. April bis 23. Juni 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Cacheu-2012_07.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Cacheu, 2012. 16mm film transferred to HD video, color, sound, 10&amp;#039;20&amp;#039;; © Filipa César, Courtesy Cristina Guerra Contemporary and the artist&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Raccord_02_2007.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Raccord #02, 2007. Black and white Lambda print 120 X 156 cm; © Filipa César, Courtesy Cristina Guerra Contemporary and the artist&quot; width=&quot;749&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/The_Embassy-2011.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;The Embassy, 2011. Video Full HD, colour, sound, 27 min.; © Filipa César, Courtesy Cristina Guerra Contemporary and the artist&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-04-06 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-23 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/1206&quot;&gt;Kunstmuseum St. Gallen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 02:07:00 +0200</pubDate>
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 <title>Emil Schreiber - Zeichnungen</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4198.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Emil Schreiber; Schreiber Emil; Schreiber, Emil; Schreiber&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) bietet vom 3. Juli 2013 an einen konzentrierten Einblick in das Schaffen des Zeichners Emil Schreiber. Der 1945 in Bochum geborene Künstler ist Zeichner durch und durch. Schreibers informelle, an östlicher Kalligraphie geschulte Tuschpinselzeichnung hat sich seit den 1980er Jahren von kompakten Setzungen über leichte und bewegte Blätter zu tänzerischen Anmutungen des Zeichnerischen entwickelt. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Seine jüngste Stilstufe hat er mit eindrucksvollen, breit gelagerten Graphitblöcken erreicht, die das Werk seit rund zehn Jahren bestimmen. Mit exemplarischen Arbeiten aus allen wichtigen Schaffensphasen wird der künstlerische Weg Emil Schreibers in seiner Entwicklung über drei Jahrzehnte beleuchtet, nachverfolgt und aufgezeigt: deutlich werden Wandel und gleichzeitige Kontinuität seiner zeichnerischen Handschrift.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einem Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte, zunächst 1967/68 in Bochum und 1968 bis 1975 in München, gelangte Emil Schreiber autodidaktisch auf dem Weg von der musikalisch bestimmten graphischen Notation zur freien Zeichnung. Prägend für seine künstlerische Entwicklung war die Begegnung mit Arbeiten der Vertreter des deutschen Informel wie Emil Schumacher, Karl Otto Götz oder K.R.H. Sonderborg. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die musikalischen Voraussetzungen fand Schreiber dabei in der Auseinandersetzung mit den Werken von Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel und John Cage. Zunächst in München tätig, lebt der Künstler seit 1999 in Berlin, von 2001 an mit einem Atelier in Berlin-Mitte. Bekannt durch zahlreiche Einzelausstellungen, gilt Schreiber als einer der wichtigen zeitgenössischen deutschen Zeichner und ist mit Werkbeispielen in vielen renommierten Graphischen Sammlungen im In- und Ausland vertreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreiber ist ausschließlich zeichnerisch tätig, wobei er das Medium Zeichnung offen auffasst, jedenfalls als Bildträger immer Papier wählt. Er variiert in der Wahl der Zeichenmittel und benutzt neben Graphit, Tusche, Rötel oder Kreide auch Acryl, Aquarell und Deckfarben, die er allerdings nie in einem malerischen Sinne einsetzt. Obwohl sich Technik und stilistische Fügung wandeln, ist Schreibers Ziel immer die Suche nach innerer Betrachtung und Meditation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Intensität und Askese, auch als Ausdruck des persönlichen Lebensgefühls, zeichnen seine zeichnerischen Miniaturen in hohem Maße aus. Die Konzentration auf grundlegende Elemente der Zeichnung ist dabei charakteristisch und eine wesentliche Konstante im Werkzusammenhang. Linie und umfassender Bildraum sind Emil Schreiber dialektische Ebene seiner Gestaltungen – auf ihr entfalten sich Rhythmus und Dynamik, aber auch Poesie und Stille.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Emil Schreiber – Zeichnungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
3. Juli bis 1. September 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: Di 2. Juli 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2819.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Emil Schreiber: Ohne Titel, 1985, Tusche; Foto und © Künstler&quot; width=&quot;794&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2794.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Emil Schreiber: Ohne Titel, 1996, Acryl auf Zeichenpapier; mpk, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. 98-177o. Foto: Günter Balzer, © Künstler&quot; width=&quot;842&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2689.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Emil Schreiber: Ohne Titel, 1997, Aquarell; mpk, Graphische Sammlung, Inv-Nr. 98-1771. Foto: Günter Balzer, © Künstler&quot; width=&quot;803&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-07-03 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-01 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/14949&quot;&gt;Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 04:25:02 +0200</pubDate>
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 <title>Dietmar Feichtinger - Wege und Orte</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4197.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Dietmar Feichtinger; Feichtinger Dietmar; Feichtinger, Dietmar; Feichtinger&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Der österreichische Architekt Dietmar Feichtinger wurde vor allem mit Brückenprojekten wie der Passerelle Simone de Beauvoir in Paris, der Dreiländerbrücke in Weil am Rhein oder dem gerade im Bau befindlichen, fast zwei Kilometer langen Steg zum Weltkulturerbe Mont-Saint-Michel international bekannt. Mit seinem 1994 in Paris gegründeten Büro realisiert er jedoch keineswegs ausschließlich Brücken.  &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Unabhängig davon, ob es sich um Hochbauten oder Brücken handelt, entwickelt er seine Projekte aus einer konstruktiven wie räumlichen Logik heraus. Zugleich versucht er mit jedem Entwurf eine spezifische Antwort auf die Aufgabenstellung wie den Ort zu geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die über dem Sommer in Innsbruck gezeigte Ausstellung &amp;laquo;Wege und Orte&amp;raquo; bietet einen Einblick in Dietmar Feichtingers Schaffen und in sein konstruktives Denken. Anhand von Modellen, Filmen, Fotografien und ausgewähltem Planmaterial zu 15 Brückenprojekten wird die große Bandbreite an individuellen Lösungen vermittelt, die aus dem spezifischen Entwurfsansatz von Dietmar Feichtinger resultieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Passerelle Simone de Beauvoir – die aktuellste Brücke von Paris, die über der Seine ein komplexes Raumgefüge und Wegenetz aufspannt –, die Dreiländerbrücke zwischen Weil am Rhein und Huningue – eine 230 Meter weite, stützenlose Rad- und Fußgängerbrücke, die zwei Staaten wie Gemeinden verbindet – oder der gerade im Bau befindliche, fast zwei Kilometer lange Steg über das Wattmeer zum Weltkulturerbe Mont-Saint-Michel: Vor allem mit diesen drei Projekten wurde der österreichische Architekt Dietmar Feichtinger international bekannt. Mit seinem 1994 in Paris gegründeten Büro realisierte er jedoch keineswegs ausschließlich Brücken, sondern auch Schulen, Universitäten, Bürogebäude, Wohnbauten und vor kurzem ein Krankenhaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unabhängig davon, ob es sich um Hochbauten oder Brücken handelt, Dietmar Feichtingers Entwurfsansatz ist grundsätzlich immer der gleiche, denn er entwickelt seine Projekte vor allem aus einer konstruktiven wie räumlichen Logik heraus. Zugleich versucht er mit jedem Entwurf eine spezifische Antwort auf die Aufgabenstellung wie den Ort zu geben, sei es im städtischen Kontext oder in der Landschaft. Das führt dazu, dass seine Projekte formal sehr unterschiedlich sind. So kann ein expressiver Bau entstehen, wie etwa das Bürogebäude der VOEST in Linz, das sich zeichenhaft auf das industrielle Umfeld bezieht, oder ein eher &amp;laquo;stilles&amp;raquo; Bauwerk, wie der Steg zum Mont-Saint-Michel, der konstruktiv so reduziert ist, dass er mit der Landschaft zu verschmelzen scheint. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Offen und unideologisch reagiert Dietmar Feichtinger auf den jeweiligen Kontext und entwickelt Bauwerke, die den BenutzerInnen Orte der Begegnung und der Kommunikation anbieten. Ausgehend von der Frage &amp;laquo;Was ist eigentlich wichtig?&amp;raquo; versucht er mit angemessenen Mitteln architektonische Lösungen zu entwerfen, die im Grunde &amp;laquo;soziale Konstruktionen&amp;raquo; für den Lebensalltag sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Einblick in Dietmar Feichtingers Schaffen und in sein konstruktives Denken bieten den Sommer über zwei parallel laufende Ausstellungen. Im Aut werden unter dem Titel &amp;laquo;Wege und Orte&amp;raquo; insgesamt 15 Brückenprojekte aus Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden vorgestellt, welche die große Bandbreite an individuellen Lösungen vermitteln, die aus dem spezifischen Entwurfsansatz von Dietmar Feichtinger resultieren. Im HDA in Graz widmet sich die Ausstellung &amp;laquo;Orte und Wege&amp;raquo; sieben realisierten Bauten für Bildungseinrichtungen in Frankreich und Österreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anhand von Modellen, Filmen, Fotografien und ausgewähltem Planmaterial wird in beiden Ausstellungen sowohl die enge Verbindung zwischen Konstruktion und Entwurf thematisiert, als auch der spezifische Umgang von Dietmar Feichtinger mit der Landschaft oder dem städtischen Kontext vermittelt. Ein an beiden Orten gezeigtes Interview mit dem Architekten gibt einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise von Dietmar Feichtinger und schlägt eine Brücke zwischen den zwei Ausstellungsorten.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dietmar Feichtinger - Wege und Orte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
3. Juli bis 21. September 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: Di 2. Juli 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2793.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Passerelle Simone de Beauvoir, Paris. Bildnachweis: © Jo Pesendorfer&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;598&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2688.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Passerelle Simone de Beauvoir, Paris. Bildnachweis: © David Boureau&quot; width=&quot;899&quot; height=&quot;386&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2189.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Dreiländerbrücke über den Rhein, Weil am Rhein (D), Huningue (F). Bildnachweis: © David Boureau&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;479&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1216.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;La Jetée – Brückenbauwerk zum Mont-Saint-Michel, Normandie. Bildnachweis: © Dietmar Feichtinger Architectes&quot; width=&quot;800&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/06_372.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Bewegliche Fußgänger- und Fahrradbrücke im alten Hafenbecken, Gent. Bildnachweis: © Dietmar Feichtinger Architectes&quot; width=&quot;800&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-07-03 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-21 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/294&quot;&gt;Aut. Architektur und Tirol&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 04:16:32 +0200</pubDate>
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 <title>Macro Micro</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4196.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Gunter Damisch; Damisch Gunter; Damisch, Gunter; Damisch&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Gunter Damisch (*1958 in Steyr/Oberösterreich) wurde in den 1980er Jahren im Rahmen der &amp;laquo;Neuen Wilden&amp;raquo; bekannt, einer losen Gruppe junger Künstler, die mit ihren expressiven und farbintensiven Bildern auf den zuvor international angesagten Tod der Malerei reagierten. In seinem umfangreichen Schaffen kreierte Damisch eine individuelle Ikonografie und Mythologie, die im Grenzbereich zwischen Figuration und Abstraktion seine Bildwelten ausloten. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die jüngst entstandenen monumentalen Holzschnitte, Unikatdrucke und Druckcollagen des Künstlers, der seit 1992 als Professor für Grafik und druckgrafische Techniken an der Akademie der bildenden Künste tätig ist, werden in dieser Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gunter Damisch - Macro Micro&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
19. Juni bis 15. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2792.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Monotypiegraudruckcollage, 2013 . © Gunter Damisch, Foto: Günter König&quot; width=&quot;491&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2687.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Rote Seitweltwegnetz Monotypiezeitungscollage, 2011 . © Gunter Damisch, Foto: Günter König&quot; width=&quot;504&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-19 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-15 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/175&quot;&gt;Albertina&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/8540&quot;&gt;Verschlungene Wege&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 04:07:44 +0200</pubDate>
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 <title>Max Beckmann - Kleine Stilleben</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4154.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Max Beckmann; Beckmann Max; Beckmann, Max; Beckmann&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;1912 fechten Franz Marc und Max Beckmann eine theoretische Kontroverse in der Zeitschrift PAN aus. Sie schärft den Blick für die fundamental unterschiedliche künstlerische Praxis der beiden Maler: Franz Marc komponiert seine Werke sorgfältig und lässt die lineare Grundstruktur, die er mit Farbe &amp;laquo;füllt&amp;raquo;, sichtbar in den Vordergrund treten. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Max Beckmann pflegt demgegenüber einen malerischen Stil mit Sinn &amp;laquo;für den pfirsichfarbenen Schimmer einer Haut, für den Glanz eines Nagels, für das künstlerisch Sinnliche, … das nicht nur in der Fläche, sondern auch in der Tiefe liegt.&amp;raquo; Dieser charakteristischen sinnlichen Präsenz der Malerei Beckmanns soll die Ausstellung seiner kleinformatigen Stillleben im Franz Marc Museum gewidmet sein, die, im Gegensatz zu den größeren &amp;laquo;allegorischen&amp;raquo; Stillleben wie Seitenblicke in die private Welt des Malers erscheinen und wie eine stumme Zeugenschaft der vergänglichen, individuellen Existenz Beckmanns wirken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Franz Marc und Max Beckmann dürfen als Vertreter einer Moderne gelten, die wir zwar als &amp;laquo;klassisch&amp;raquo; bezeichnen, deren Hauptcharakterzug jedoch in ihrem Bruch mit der akademischen Tradition der europäischen Malerei seit der Renaissance gesehen wird. Das Aufgeben der Zentralperspektive bei der Konstruktion des Bildraums, das Verwerfen einer illusionistischen Wiedergabe der Realität, der Verzicht auf die Idealisierung des Menschen gehören ebenso zu diesem radikalen Neubeginn wie ein völlig neuer Umgang mit den malerischen und zeichnerischen Mitteln. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gesetze der Wahrnehmung werden neu definiert und das Schönheitsempfinden wandelt sich ebenso wie die Gewichtung moralischer Kategorien. Vor dem Hintergrund dieser &amp;laquo;tabula rasa&amp;raquo; erscheinen die Vertreter der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem kompromisslosen Innovationsstreben verbunden. In der Nahsicht kristallisieren sich jedoch individuelle künstlerische Positionen heraus, die vor diesem gemeinsamen Anspruch in offenem Gegensatz zueinander stehen. So begegnen Franz Marc und Max Beckmann sich 1912 in einer theoretischen Kontroverse, in der die beiden Künstler das &amp;laquo;Neue&amp;raquo; der zeitgenössischen Malerei jeweils sehr unterschiedlich definieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Franz Marc Museum in Kochel zeigt nun die erste Ausstellung von Max Beckmann, die sich nur seinen Stillleben widmet. Es konnten 27 Leihgaben, davon die Hälfte selten zu sehende Werke aus Privatsammlungen, gewonnen werden. Zur Ausstellung erscheint ein aufwendiger Katalog, Hrsg. Cathrin Klingsoehr-Leroy und Nina Peter, mit Texten von Cathrin Klingsoehr-Leroy, Konrad Renger, Carla Schulz-Hoffmann und Nina Peter. 112 S., alle Exponate sind ganzseitig und farbig abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Max Beckmann - Kleine Stilleben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
16. Juni bis 22. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/leipzig_sumpfblumen_rgb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Sumpfblumen, 1907. Öl auf Leinwand, 65 x 54,5 cm; Museum der bildenden Künste, Leipzig, Dauerleihgabe. © PUNCTUM, Bertram Kober; © VG Bild-Kunst Bonn, 2013&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;714&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/still-mit-bl.-orchideen-stuttgart.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Stilleben mit blauen Orchideen, 1938. Öl auf Leinwand, 61 x 81,2 cm; Kunstmuseum Stuttgart, Dauerleihgabe aus Privatbesitz. © Kunstmuseum Stuttgart; © VG Bild-Kunst Bonn, 2013&quot; width=&quot;799&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/stillleben_m_brennender_kerze_rgb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Stillleben mit brennender Kerze, 1921; Privatbesitz. © Blauel / Gnamm – ARTOTHEK; © VG Bild-Kunst Bonn, 2013&quot; width=&quot;571&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Stillleben_mit_Strelitzien_rgb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Stilleben mit Strelitzien und gelben Orchideen, 1937. Öl auf Leinwand, 71 x 55,5 cm; Kunstmuseum Winterthur, Geschenk des Galerievereins, 1956. © Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich, Lutz Hartmann; © VG Bild-Kunst Bonn, 20&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;768&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-16 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-22 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/8398&quot;&gt;Franz Marc Museum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/17162&quot;&gt;Max Beckmann – Die Landschaften&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/6194&quot;&gt;Max Beckmann - Apokalypse&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/871&quot;&gt;Exil in Amsterdam&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/17558&quot;&gt;Beckmann &amp;amp; Amerika&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/21124&quot;&gt;&amp;quot;Oh mein Liebling ich werde so bös zu Dir sein&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 03:58:00 +0200</pubDate>
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 <title>Der schöne Schein</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4141.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Der &amp;laquo;schöne Schein&amp;raquo; ist ein Leitmotiv des barocken Zeitalters. In dieser Zeit der Repräsentation, des Glanzes, der Üppigkeit und Lebenslust gehörte die Fayence neben dem Silber im Bereich der höfischen und adligen, aber auch der bürgerlichen Tischkultur seit der Mitte des 17. und bis weit in das 18. Jahrhundert hinein zum begehrten Prunkgeschirr für Tafel und Etagere. Zunächst diente die Fayence – eine Irdenware mit einer weißen, deckenden Zinnglasur – als täuschend echter &amp;laquo;Ersatz&amp;raquo; für das über den Seeweg importierte, technologisch in Europa noch unerreichte, für viele auch unerreichbare, aber hochbegehrte chinesische Porzellan.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Mit der Zeit entwickelte sich aber eine eigenständige, reiche und überaus reizvolle europäische Fayencekultur mit vielfältigen Geschirrformen und allerlei Gerätschaften des täglichen und persönlichen Gebrauchs sowie kleinen Plastiken und Bildwerken zur Dekoration der Innenräume. Erst mit der Gründung der ersten europäischen Porzellanmanufaktur 1710 in Meissen und vor allem mit der Erfindung des Steinguts im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts erwuchs der Fayence eine ernstzunehmende Konkurrenz, die ihren Niedergang einläutete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die prachtvollen, oft meisterhaft dekorierten und bemalten Kunstwerke zeugen noch heute von einer der kreativsten und produktivsten Epochen der europäischen Kunst-, Kultur- und Sozialgeschichte. Sie dokumentieren Sitten und Gebräuche, gesellschaftliche Verhältnisse sowie repräsentative Ansprüche und spiegeln das Lebensbild des 18. Jahrhunderts in Deutschland in seiner großen Vielfalt und seinem ganzen Reichtum wider. Die Malereien zeigen eine weitgehend ruhige, beschauliche Welt. Unter belebten Himmeln schmiegen sich von Kirchen, Burgen und Bergen überragte Orte in schöne Landschaften. Bauern gehen ihrer Arbeit nach, Reiter und Reisende in Kutschen ziehen übers Land, in wildreichen Wäldern gehen Jäger auf die Pirsch, am Ufer von Flüssen wird geangelt. Chinesen repräsentieren ebenso eine fremde, fantastische Welt wie die mythologischen Szenen der Antike. Vor allem aber sind es Blumen und Blüten in all ihrer verschwenderischen, reizenden Pracht, denen sich die Maler mit Hingabe und großem Können widmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sonderausstellung &amp;laquo;Der schöne Schein – Deutsche Fayencekunst&amp;raquo; erschließt einen seit der Gründung des Museums im Jahre 1888 wissenschaftlich unbearbeiteten, der Öffentlichkeit wie der Fachwelt weitgehend unbekannten, aber bedeutenden Kunstbestand. Zu sehen sind rund 200 der prächtigen, aber zerbrechlichen, für die Ausstellung sorgfältig restaurierten, zum Teil wiedergewonnenen Kostbarkeiten. Ein mit rund 700 Reproduktionen reich bebilderter wissenschaftlicher Katalog stellt alle Exponate auch im Detail ausführlich vor und dokumentiert am Beispiel der Kölner Sammlung den aktuellen Wissensstand über die Geschichte der deutschen Fayence, ihre Manufakturen, ihre Herstellungs- und Dekorationstechniken, Modelleure und Maler, Besteller und Nutzer. Ausstellung und Katalog vervollständigen und bereichern auf diese Weise unser Bild einer vergangenen Epoche großer europäischer Kunst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;laquo;Der schöne Schein – Deutsche Fayencekunst&amp;raquo; ist Teil der Festveranstaltungen anlässlich des 125-jährigen Gründungsjubiläums des Museums für Angewandte Kunst Köln. Im Jahre 1888 unter dem Namen &amp;laquo;Kunstgewerbemuseum&amp;raquo; gegründet, entwickelte es sich von der Vorbildersammlung für alle künstlerischen Handwerke zu einem vielseitigen Kunstmuseum. Es ist heute zugleich Ausstellungs- und Forschungsinstitut für alle Sparten der historischen und modernen Angewandten Künste sowie, darüber hinaus, Forum für die aktuellen künstlerischen Strömungen, Entwicklungen und Kreationen in Architektur, Design, Mode und Fotografie.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der schöne Schein&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Deutsche Fayencekunst&lt;br /&gt;
15. Juni bis 29. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_Spargelbuendel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Deckeldose als Spargelbündel, Wiesbaden, um 1780/85, Inv. Nr. E 637. © Foto: RBA Köln, Marion Mennicken&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_Enghalskanne_Nuernberg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Enghalskanne mit Neptun und Amphitrite, Nürnberg, Hausmalerei von Johann Heel (1637-1709), um 1680/90, Inv. Nr. E 2520. © Foto: RBA Köln, Marion Mennicken&quot; width=&quot;533&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/10_Deckelkanne_Papagei.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Deckelkanne als Papagei, Proskau (?), um 1800, Inv. Nr. E 3723. © Foto: RBA Köln, Marion Mennicken&quot; width=&quot;533&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/12_Vasensatz.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Dreiteiliger Vasensatz mit Chinesen und „Palmeninseln“, Dorotheenthal, um 1740/50, Inv. Nr. E 3837 © Foto: RBA Köln, Marion Mennicken&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/19_Deckelbalustervase.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Deckelbalustervase (Duftvase) mit Schiffsdekor, Berlin, Manufaktur Cornelius Funcke, um 1700, Inv. Nr. Ov 245 (Dauerleihgabe der Overstolzengesellschaft). © Foto: RBA Köln, Marion Mennicken&quot; width=&quot;533&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-15 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-29 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/5965&quot;&gt;MAKK - Museum für Angewandte Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 03:44:00 +0200</pubDate>
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 <title>Summertime im Essl Museum</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4142.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Ausstellung &amp;laquo;Sommerbilder&amp;raquo; zeigt Malerei aus der Sammlung Essl, die assoziativ mit dem Thema Sommer verbunden ist. Dazu kreieren Wiener und Klosterneuburger Szeneköche und Bartender – inspiriert von Werken der Ausstellung – kreative Sommergerichte und coole Summerdrinks. In Kooperation mit gastronomischen Sommerszene-Hotspots kommt es zu einer Vernetzung zwischen musealem Innenraum und urbanem Außenraum.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Der Sommer ist immer schon eine Zeit, in der die Menschen besonders gerne ausspannen, es sich in der Sonne oder im Schatten gut gehen lassen und das Tempo verringern. Auf einer Terrasse ein kühles Getränk, dazu ein leichtes Sommergericht am Tisch, Freunde treffen, plaudern und die Seele baumeln lassen. Weg vom stressigen Alltag gibt es Entspannung und Kontemplation. Das Sommergefühl soll nicht nur dem Urlaub vorbehalten sein, sondern genauso in der eigenen Stadt, am Balkon, an der Donau oder im Essl Museum möglich sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kunstbetrachtung kann ein wunderbarer Beitrag zu einer Entschleunigung des Seins sein, einer Ausdehnung der eigenen Zeit. Denn die Betrachtung von Kunst braucht Zeit, die im hektischen Alltag ein knappes Gut darstellt. Im Essl Museum kann man im heurigen Sommer in aller Leidenschaft dem entschleunigenden Kunstgenuss nachgehen – sommerliche Bilder von Sigmar Polke, Hubert Scheibl, Max Weiler, Herbert Brandl, David Salle, Wolfgang Herzig, Alex Katz und vielen anderen laden zum Verweilen in den lichtdurchfluteten Ausstellungsräumen ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Werke der Ausstellung &amp;laquo;Sommerbilder&amp;raquo; zeigen ein weites Spektrum des Sommerlichen. Bei Sigmar Polkes &amp;laquo;Sommerbilder I – IV&amp;raquo; kann man z.B. rätseln, warum er diese Serie wohl so benannt hat oder sich fragen, ob Wolfgang Herzig seine Badenden im Wiener Gänsehäufel wirklich so gesehen hat? Manchmal kann der Sommer auch nur Farbe sein, die den Betrachter absorbiert, wie bei Hubert Scheibls monumentalen Bildern. Farbkompositionen auf weißem Grund können aber auch, wie bei den Bildern von Max Weiler, aus einer malerischen Beschäftigung mit dem Geheimnis der Schöpfung entstehen. &amp;laquo;Sommerbilder&amp;raquo; können auch auftauchen, wenn sich Besucher Zeit lassen und von den Museumswerken inspiriert, eigene Bilder in ihren Köpfen entstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;KünstlerInnen: Siegfried Anzinger, Donald Baechler, Herbert Brandl, Jim Dine, Wolfgang Herzig, Johanna Kandl, Fang Lijun, Suresh K. Nair, Sigmar Polke, Bianca Maria Regel, David Salle, Hubert Scheibl, Max Weiler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Essl Museum hat Wiener und Klosterneuburger gastronomische Sommer-Hotspots eingeladen, sich in die Ausstellung einzubringen. Die kreativen Köpfe der Lokale wurden aufgerufen, sich von einem Kunstwerk in der Ausstellung inspirieren zu lassen und dazu einen Sommerdrink oder ein feines, leichtes Gericht zu erschaffen. So entstand etwa der &amp;laquo;Out of Fashion&amp;raquo;- Cocktail mit Blue Curacao und roter Cocktailkirsche zu Johanna Kandls Bild &amp;laquo;Ohne Titel (and then silently...)&amp;raquo;, gemixt vom Bartender der Strandbar Hermann. Stephanie Wanits kreierte für Pöhl´s Käsestand am Kutschkermarkt eine Heidelbeer-Mohntorte mit Baiserhaube zu Max Weilers´ Werk &amp;laquo;Blume wie Sonne&amp;raquo;.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sommerbilder&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
19. Juni 29. September 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: Di 18. Juni 13, 19.30 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2779.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Lijun Fang: Untitled, 2005. Öl auf Leinwand, 176 x 400 cm; Fotonachweis: Mischa Nawrata, Wien. © Sammlung Essl Privatstiftung &quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;395&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2754.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Johanna Kandl: Ohne Titel (the collaps...), 2005. Eitempera auf Holz, 30 x 42 cm; Fotonachweis: Mischa Nawrata, Wien. © Sammlung Essl Privatstiftung &quot; width=&quot;839&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2645.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Bianca Maria Regl: Adam II, 2005. Öl auf Leinwand, 160 x 200 cm; Foto: Mischa Nawrata, Wien. © Bianca Regl &quot; width=&quot;750&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2158.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;David Salle: Spilled Fruit, 2000. Öl und Acryl auf Leinwand und Leinen, 188 x 320 cm; Fotonachweis: Courtesy Gagosian Gallery, New York. © VBK, Wien, 2013 &quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;529&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1099.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Max Weiler: Blume wie Sonne, 1990. Eitempera auf Leinwand, 60 x 100 cm; Foto: Franz Schachinger, Wien. © Yvonne Weiler &quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;541&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-19 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-29 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/197&quot;&gt;Essl Museum - Kunst der Gegenwart&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 03:30:00 +0200</pubDate>
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 <title>Franz Erhard Walther in der Hamburger Kunsthalle</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3971.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Franz Erhard Walther; Walther Franz Erhard; Walther, Franz Erhard; Walther&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Franz Erhard Walther (*1939 in Fulda) entwickelte Anfang der 1960er Jahre einen Werkkomplex, der eine grundlegende Befragung des Begriffs der Skulptur vornahm. Die aus Textilien, Holz, Stahl und Schaumstoff gefertigten skulpturalen Objekte – Bänder, Rechtecke, Winkel und Laschen – entsprechen den formalen Kriterien des Minimalismus, werden von Walther jedoch als Arbeitsmaterialien verstanden.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;In Aktionen, sogenannten Werkhandlungen, kommen die Skulpturen durch den Künstler und Betrachter zum Einsatz. Nach Franz Erhard Walther entsteht die Skulptur überhaupt erst durch die Handlung. Jede Skulptur hat somit mehrere &amp;laquo;Werkzustände&amp;raquo;, sie ist Instrument in interaktiven Aktionen und kann in ihrem &amp;laquo;Ruhezustand&amp;raquo; als Objekt gezeigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung der Hamburger Kunsthalle zeigt ein beeindruckendes Werkkonvolut aus der eigenen Sammlung, das zwischen 1961 und 2000 entstanden ist und zum Teil noch nie ausgestellt wurde. Nicht zuletzt durch die über 30jährige Lehrtätigkeit Walthers an der Hochschule der Bildenden Künste in Hamburg, haben viele der Arbeiten einen direkten Bezug zur Stadt. Neben rund 12 Skulpturen werden Aquarelle und Zeichnungen präsentiert, die das Werk in seiner konzeptuellen Dimension sichtbar machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fotos und Filme von bisherigen Werkhandlungen – vorwiegend aus dem Archiv Walther – dokumentieren die Geschichte der Arbeiten und veranschaulichen erstmals ihren Entstehungskontext. Franz Erhard Walther wird die Ausstellung während ihrer Laufzeit mehrfach verändern und damit die verschiedenen Werkzustände, die er während der 60er und 70er Jahre entwickelt hat, demonstrieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Umbauten der Ausstellung werden von Walther selbst vorgenommen und für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Diese prozessuale Präsentationsform und die systematische Aufarbeitung des Entstehungsgefüges werden das Werk von Franz Erhard Walther in seiner Komplexität zeigen und die Frage nach seiner Wirkung auf jüngere Künstler, wie zum Beispiel auf Tino Sehgal, der sich jüngst auf Walther bezogen hat, anregen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Ausstellung erscheint ein Katalog auf Deutsch und Englisch.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Franz Erhard Walther&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
24. März bis 23. Juni 2013&lt;br /&gt;
Galerie der Gegenwart, 2. Obergeschoss&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2656.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;96 Nesselplatten, 1963/64. Neuinstallation der 1963/64 konzipierten Werkzustände, Nessel, Schaumstoff, Kaseinfarbe, Fettkreide, Dispersionsfarbe; je 20 x 20 x 2,7 cm. Hamburger Kunsthalle; © VG Bild-Kunst, Bonn 2012. Photo: Piezug / Moschkowitz, Hamburg&quot; width=&quot;831&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2634.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Rote Scheibe mit vier Bändern, 1963. Neuinstallation der 1963 konzipierten Werkzustände, Baumwollstoff, Holz; 190 x 1,7 cm (Scheibe), je 200 cm (Bänder). Hamburger Kunsthalle; © VG Bild-Kunst, Bonn 2012. Photo: Piezug / Moschkowitz, Hamburg&quot; width=&quot;831&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2533.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Fallstück 2 x 15, 1967. 15 Stoffkästen mit doppeltem Boden (Nr. 22, 1. Werksatz), Neuinstallation der 1967 konzipierten Werkzustände; Baumwollstoff; je 42 x 23 x 20 cm. Hamburger Kunsthalle; © VG Bild-Kunst, Bonn 2012. Photo: Piezug / Moschkowitz, Hamburg&quot; width=&quot;831&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-03-24 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-23 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/266&quot;&gt;Hamburger Kunsthalle&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/21092&quot;&gt;Franz Erhard Walther - Aquarelle&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/17686&quot;&gt;Sternenstaub&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/8660&quot;&gt;Young and Reckless 8&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 02:42:00 +0200</pubDate>
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 <title>Elizabeth Peyton. Here She Comes Now</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3920.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Elizabeth Peyton; Peyton Elizabeth; Peyton, Elizabeth; Peyton&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Vom 9. März 2013 an präsentiert die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden Werke der New Yorker Malerin Elizabeth Peyton. Für diese Ausstellung hat die Künstlerin einen besonderen Fokus gewählt: In Baden-Baden werden ausschließlich und erstmals überhaupt in dieser Zusammenstellung Peytons Porträts von Musikern zu sehen sein. Sie zeigen etwa David Bowie, Pete Doherty, Jessye Norman oder Jonas Kaufmann in Momenten der Performance. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;In diesen Porträts äußert sich die intensive Auseinandersetzung Peytons mit dem verletzlichen und zugleich ausdrucksstarken Moment künstlerischen Schaffens: jenem Augenblick, in dem die Musiker vor ihr Publikum treten. Die Werke sind somit auch eine Reflexion über Kreativität an sich und damit nicht zuletzt über Elizabeth Peytons eigenen schöpferischen Prozess.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Baden-Baden werden insgesamt 30 Ölbilder und Arbeiten auf Papier aus den letzten 20 Jahren gezeigt. Der größte Teil der Exponate stammt aus amerikanischen Privatsammlungen und war bisher selten oder nie in Deutschland zu sehen. Erstmals zeigt Elizabeth Peyton auch die Fotografien, Momentaufnahmen von Live-Auftritten, die den meisten ihrer Arbeiten zu Grunde liegen. Diese Aufnahmen werden im Katalog zur Ausstellung gleichwertig neben den Werken der Künstlerin abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Katalog: Johan Holten, Elizabeth Peyton, Hrsg., &amp;laquo;Elizabeth Peyton. Here She Comes Now&amp;raquo;. Texte von Johan Holten und Dodie Kazanjian. 112 Seiten, 64 Abb., Deutsch / Englisch, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, 32 EUR Kunsthalle / 35 EUR Buchhandel. ISBN 978-3-86335-325-4&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Elizabeth Peyton. Here She Comes Now&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
9. März bis 23. Juni 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Carmen_Jonas-Kaufmann-,-2011.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Elizabeth Peyton, Carmen; Jonas Kaufmann (2), 2011.  Monotypie auf handgeschöpftem Papier, 121 x 86 cm; © 2012: Elizabeth Peyton und Regen Projects, Los Angeles&quot; width=&quot;589&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Ludwig-and-Malvina-Schnorr-von-Carolsfeld_Tristan-and-Isolde,-2011.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Elizabeth Peyton, Ludwig and Malvina Schnorr von Carolsfeld; Tristan and Isolde, 2011. Öl auf Holz, 30,5 x 22,9 cm; © 2013 Elizabeth Peyton, courtesy neugerriemschneider, Berlin&quot; width=&quot;594&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-03-09 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-23 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/599&quot;&gt;Staatliche Kunsthalle Baden-Baden&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 01:37:00 +0200</pubDate>
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 <title>Die Nabis – von Bonnard bis Vallotton</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4193.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;&amp;laquo;Paris Intense&amp;raquo; lautet der Titel, den Félix Vallotton seiner 1893/94 entstandenen Graphik-Serie gab. In seinen Bildern wirft der Künstler einen modernen Blick auf die französische Metropole. Er demaskiert das Paris der Belle Époque und zeigt eine verdichtete, intensivierte Realität jenseits von Tand und manierierter Eleganz. Kurz zuvor hatte sich Vallotton der Künstlergruppe der Nabis (hebräisch für Propheten oder Erleuchtete) angeschlossen, einem Kreis junger Studenten der Académie Julian, deren ungewöhnliche Formensprache im Paris des Fin de Siècle Plakaten, Zeitschriften, Interieurs oder Theaterdekorationen ein neues Gesicht verlieh.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Meisterwerke der Nabis wie Vuillards &amp;laquo;Szene im Café&amp;raquo;, Bonnards &amp;laquo;Braunkohlengrube&amp;raquo;, oder Maillols Skulptur der &amp;laquo;Flora&amp;raquo; sind dem Besucher der Neuen Pinakothek bereits vertraut. Die Ausstellung zeigt nun alle in der Sammlung des Hauses vertretenen Künstler zum ersten Mal vereint und wirft ein neues Licht auf die ungewöhnliche Gruppe und ihre Intentionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum inneren Kreis der Nabis zählten u. a. Pierre Bonnard, Maurice Denis, Paul Sérusier, Félix Vallotton und Édouard Vuillard. Sie alle waren auf der Suche nach neuen &amp;laquo;echten&amp;raquo; Ausdrucksformen. Die Kunst sollte von ihren repräsentativen Funktionen befreit, der Naturalismus der Impressionisten überwunden werden. Dem Vorbild Gauguins folgend, komponierten die jungen Maler Bilder aus leuchtenden, stark konturierten Farbfeldern und erzeugten mit ihrer einfachen Formensprache zugleich eine hintergründige Atmosphäre, die weit über die pastose Oberfläche hinausweist. Das Sujet trat zurück, während die Materialität des Bildes, seine Linien, Farben und Formen zu Protagonisten wurden. Den Schritt zur Abstraktion vollzogen die Nabis damit noch nicht, doch treiben einige ihrer Werke die Auflösung des Bildgegenstandes und seine Reduktion auf wesentliche Elemente weit voran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Modernität fand ihren Ausdruck in verschiedenen Medien. Bonnard etwa schuf ungewöhnliche Werbeplakate ebenso wie kongeniale Illustrationen zu den symbolistischen Gedichten Paul Verlaines. Vuillard dekorierte Wohnräume mit großformatigen Interieurszenen, in denen sich seine Auftraggeber selbst gespiegelt sahen. Vallotton wiederum fertigte für Zeitschriften wie die avantgardistische Revue blanche Holzschnitte an, die in klaren Linien eine kühl sezierende Physiognomie städtischen Lebens und menschlicher Beziehungen vor Augen führen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige der Nabis Künstler entwarfen Bühnenbilder für das symbolistische Theater und gestalteten kunsthandwerkliche Gegenstände wie Möbel oder Paravents. Kunst und Leben sollten einander durchdringen, so die Maxime der jungen Maler, die das Leben auf den Pariser Straßen, in den Parks und hinter den Türen der Appartements in atmosphärisch dichten Bildern festhielten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Ausstellung präsentiert die Neue Pinakothek Werke der Nabis und ihrer Wegbereiter wie Gauguin, van Gogh und Puvis de Chavannes aus eigenen Beständen. Eine Reihe bedeutender Exponate der Staatlichen Graphischen Sammlung München sowie einige kostbare externe Leihgaben erweitern die Präsentation. Die Ausstellung erhebt nicht den Anspruch, alle Mitglieder der Künstlergruppe vorzustellen. Vielmehr setzt die charakteristische Auswahl bedeutender Gemälde und Skulpturen von Bonnard, Vuillard, Vallotton, Sérusier, Denis und Maillol einen neuen Akzent auf die herausragenden Nabis-Bestände der eigenen Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Es erscheint ein Katalog bei Hatje Cantz: &amp;laquo;Paris Intense. Die Nabis - Von Bonnard bis Vallotton.&amp;raquo; Hrsg. Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Texte von Rachel King, Annabel Zettel, Gestaltung von Schmid, Widmaier, München. Deutsch 2013. ca. 128 Seiten, ca. 70 Abb.. Erscheinungstermin: Juli 2013. ISBN 978-3-7757-3643-5. Preis im Buchhandel ca. 24,80 Euro.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Paris Intense&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Nabis – von Bonnard bis Vallotton&lt;br /&gt;
4. Juli bis 30. September 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: 3. Juli 2013, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2816.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Pierre Bonnard: Dame vor dem Spiegel, um 1905. Öl auf Leinwand; © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München&quot; width=&quot;589&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2789.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Paul Gauguin: Bretonische Bäuerinnen, 1886. Öl auf Leinwand; © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München&quot; width=&quot;765&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2684.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Felix Vallotton: Misia Godebska-Natanson, 1898. Gouache auf Pappe, auf Holz geklebt; © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;742&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2187.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Édouard Vuillard: Szene im Café, 1899. Leimfarbe auf Papier; © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;672&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1214.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Maximilien Luce: Seinequai in Paris, 1899. Öl auf Leinwand; © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München&quot; width=&quot;713&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-07-04 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-30 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/656&quot;&gt;Neue Pinakothek&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Mon, 17 Jun 2013 04:21:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
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 <title>Der Lieblingsmaler des deutschen Volkes</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24363</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4195.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Hans Thoma; Thoma Hans; Thoma, Hans; Thoma&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Vom 3. Juli bis 29. September 2013 zeigt das Städel Museum die Überblicksausstellung &amp;laquo;Hans Thoma. Lieblingsmaler des deutschen Volkes&amp;raquo;, die sich dem Lebenswerk des um 1900 in Deutschland gefeierten Malers und Grafikers zuwendet. Die Präsentation spürt der Frage nach, warum der einst von Publikum und Kunstkritik als &amp;laquo;größter deutscher Meister&amp;raquo; bezeichnete Hans Thoma (1839–1924) um die Jahrhundertwende enorme Popularität erlangte, und sucht nach Erklärungen dafür, dass Thoma nach 1945 zunehmend anders bewertet wurde. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Anhand von über 100 Werken zeigt die erste museale Überblicksausstellung zu Hans Thoma in Deutschland seit über 20 Jahren, dass Thoma weit mehr war als nur der Maler pittoresker Schwarzwald-Landschaften, mit denen er heute vielfach verbunden wird. Die Strenge und Präzision in Thomas Werken irritieren. Seine Malerei verbindet realistische und symbolistische Tendenzen und nimmt wichtige Elemente des Jugendstils sowie der Neuen Sachlichkeit vorweg. Diese künstlerische Vielfalt und Thomas Rolle als Schlüsselfigur einer &amp;laquo;deutschen Kunst&amp;raquo; um 1900 – eine Deutung, die sich als Instrumentalisierung bis in den Nationalsozialismus fortsetzte – machen ihn zu einem Phänomen, das eine Neubewertung erfordert. In der Ausstellung bieten sowohl das motivisch und medial vielfältige Werk Thomas als auch eine ungewöhnliche zeitgenössische Inszenierung zahlreiche Überraschungen für die Besucher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Städel Museum besitzt neben der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe mit über 80 Gemälden und mehreren Hundert Arbeiten auf Papier die umfangreichste Thoma-Sammlung weltweit. Die letzte monografische Thoma-Präsentation im Städel Museum fand 1934 statt. Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden die Werke aus der städeleigenen Thoma-Sammlung nur vereinzelt gezeigt. Die kritische Annäherung an Thomas Kunst und deren Rezeptionsgeschichte, die ein ebenso spannendes wie bedeutsames Kapitel der deutschen Kulturgeschichte darstellen, ist ein zentrales&lt;br /&gt;
Anliegen der Ausstellung. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Zentrum des Interesses steht die Aufarbeitung der eigenen Thoma-Sammlung. Bewusst verzichtet die Ausstellung daher auf Leihgaben und konzentriert sich ganz auf die eigenen Bestände. Die Präsentation will das komplexe Werk des Künstlers differenziert beleuchten und zeigt ein wohl für viele Betrachter unerwartet facettenreiches OEuvre. Es umfasst Gemälde und Druckgrafiken ebenso wie Wanddekorationen, Kalender, Postkartenbücher oder Kinderfibeln. Thoma schuf religiöse und mythologische Szenen, setzte Motive aus den Opern Richard Wagners um. Mit ganz unterschiedlichen Bildgattungen und Themen bediente er ein Publikum, das in der Kunst Werte und Inhalte zur Stiftung einer nationalen Identität zu finden hoffte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei nimmt das Städel Museum auch seine eigene Sammlungsgeschichte genauer in den Blick. So erfuhr Hans Thoma insbesondere von Henry Thode, der das Institut von 1889 bis 1891 leitete, enorme Unterstützung und Förderung. Auch die Ankaufspolitik des Städel Museums während der 1930er-Jahre wird näher beleuchtet, zumal ein Großteil des Thoma-Bestandes 1939 ins Haus kam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 1839 in Bernau im Schwarzwald geborene Thoma malte schon früh Porträts und Landschaftsszenen aus seiner Heimat. 1859 erhielt er ein Stipendium des Großherzogs Friedrich I. von Baden für den Besuch der Großherzoglichen Kunstschule in Karlsruhe. Zu seinen Lehrern zählten Johann Wilhelm Schirmer, Ludwig des Coudres und Hans Canon. Thoma schloss sein Studium 1866 ab und versuchte anschließend in Basel vergeblich, eine Anstellung als Zeichenlehrer zu finden. 1867 zog er nach Düsseldorf, wo er mit dem Frankfurter Maler Otto Scholderer Freundschaft schloss. Gemeinsam reisten sie 1868 nach Paris und besuchten eine Ausstellung Gustave Courbets, dessen Malerei Thoma sehr beeindruckte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Jahre später siedelte Thoma nach München um und bewegte sich in der Folgezeit im Umkreis von Wilhelm Leibl. Das Zusammentreffen mit Arnold Böcklin inspirierte Thoma zur Auseinandersetzung mit allegorisch-mythologischen Themen und zur Beschäftigung mit Italien. Er reiste insgesamt fünf Mal dorthin und machte während dieser Auslandsaufenthalte die Bekanntschaft von Adolf von Hildebrand und Hans von Marées. 1875 lernte Thoma in München seine spätere Frau Bonicella &amp;laquo;Cella&amp;raquo; Berteneder kennen. Sie wurde seine Schülerin und wiederholt zu seinem Modell. Zwischen 1877 und 1899 lebte Thoma in Frankfurt, zunächst in der Lersnerstraße, später in der Wolfsgangstraße. In der Mainzer Landstraße teilte er sich anfangs ein Atelier mit Wilhelm Steinhausen, mit dem er in Karlsruhe studiert hatte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Frankfurt fand Thoma einen Kreis von Unterstützern und konnte erste Erfolge mit seiner Kunst verbuchen. Er verließ die Stadt aufgrund seiner Berufung zum Direktor der Großherzoglichen Gemäldegalerie Karlsruhe (heute Staatliche Kunsthalle Karlsruhe) und zum Professor der Großherzoglich-Badischen Akademie der Bildenden Künste. Zu seinem 70. Geburtstag eröffnete ein Anbau der Gemäldegalerie mit dem Hans-Thoma-Museum und der vom Künstler selbst ausgestatteten Hans-Thoma-Kapelle, die noch heute dort zu besichtigen ist. Hans Thoma starb am 7. November 1924 in Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Katalog: Felix Krämer, Max Hollein (Hg.): Hans Thoma. &amp;laquo;Lieblingsmaler des deutschen Volkes&amp;raquo;. Mit Beiträgen von Felix Krämer, Felicity Grobien, Nerina Santorius, Paula Schwerdtfeger, Simona Hurst, Brigitte Sahler und Maureen Ogrocki. Wienand Verlag, Köln, deutsche Ausgabe, ca. 160 Seiten, ISBN 978-3-941399-28-0, 24,90 Euro.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Hans Thoma. Lieblingsmaler des deutschen Volkes&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
3. Juli bis 29. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2818.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Drei Meerweiber, 1879. Öl auf Leinwand; Städel Museum, Frankfurt am Main. Foto: Städel Museum – ARTOTHEK&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;826&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2791.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Siegfried, Kriegskarte, 1914. Städel Museum, Frankfurt am Main; Foto: Städel Museum&quot; width=&quot;568&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2686.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Zug der Götter nach Walhalla, 1880. Städel Museum, Frankfurt am Main; Foto: U. Edelmann - Städel Museum – ARTOTHEK&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;716&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2188.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Wotan und Brünhilde, 1876. Städel Museum, Frankfurt am Main; Foto: U. Edelmann - Städel Museum – ARTOTHEK&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;746&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1215.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Hans Thoma - Selbstbildnis vor Birkenwald, 1899. Öl auf Leinwand; Städel Museum, Frankfurt am Main. Foto: Edelmann - Städel Museum – ARTOTHEK&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;752&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-07-03 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-29 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/591&quot;&gt;Städel Museum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Mon, 17 Jun 2013 04:14:23 +0200</pubDate>
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 <title>Sonic Fabric feat. Bless N°45 Soundperfume</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4194.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Mit der neuen Ausstellungsreihe &amp;laquo;Fashion Lab&amp;raquo; initiiert das MAK eine experimentelle Auseinandersetzung mit intelligenter Mode als Teilbereich der angewandten Kunst. In die Zukunft weisende, speziell für das MAK in Auftrag gegebene Projekte untersuchen Interaktionen zwischen Mode und neuen Technologien und eröffnen anhand smarter Textilien einen interdisziplinären Diskurs über das Spannungsfeld von Kunst, Design, Wissenschaft und Forschung.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Den Auftakt bildet die Auseinandersetzung mit dem Thema &amp;laquo;Sonic Fabric&amp;raquo;. Mit der ortsspezifischen Installation &amp;laquo;Bless N°45 Soundperfume&amp;raquo; verwandelt das Studio Bless (Berlin/Paris) in Zusammenarbeit mit Popkalab (Rotterdam/Rio de Janeiro) den &amp;laquo;MAK Design Space&amp;raquo; in eine interaktive Soundlandschaft, bestehend aus Kleidungsstücken und Raumaccessoires zur analogen oder digitalen Klangerzeugung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als sich Mitte der 1970er Jahre die bevorzugt auf der Schulter getragenen &amp;laquo;Ghettoblaster&amp;raquo; aus ihrer subkulturellen Erscheinung zum Modephänomen entwickelten, konnte man miterleben, wie allerorts individuelle Klanglandschaften in der Öffentlichkeit entstanden. Diese waren zwar nicht tragbar im Sinne eines Kleidungsstücks, zeugten aber vom Bedürfnis, unterwegs seine Persönlichkeit in &amp;laquo;Klangwolken&amp;raquo; auszudrücken. 1979 brachte Sony den Walkman auf den Markt und setzte den Grundstein für den Boom der tragbaren Musik. Heute verfügt jedes Smartphone über das digitale Musikformat MP3.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die experimentelle Installation &amp;laquo;Bless N°45 Soundperfume&amp;raquo; untersucht die Frage: Wie willst du klingen? Das 1997 von Ines Kaag (Berlin) und Desiree Heiss (Paris) gegründete Fashion- und Designstudio Bless hat sich in diesem Projekt erstmals dem Tragen technischer Intelligenz verschrieben, wobei Technik die Bekleidung nicht zweckentfremden soll und auch nicht ästhetisch bestimmend sein darf. Gemeinsam mit dem von Ricardo O’Nascimento gegründeten, auf interaktive Medien spezialisierten Designstudio Popkalab entwickelt Bless drei neue Arbeiten, für die Körper- und Raumaccessoires aus der bestehenden Kollektion &amp;laquo;vertont&amp;raquo; werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die aus hochwertigsten Materialien gefertigten Bless-Stücke erzeugen eine individuelle Geräuschkulisse, die die Persönlichkeit ihrer BenutzerInnen zum Ausdruck bringt. Außergewöhnlich an den Arbeiten ist ihr Anspruch, jedes Textilaccessoire erst im Zusammenspiel mit dem Benutzer zum Instrument – sei es durch Bewegungsmuster oder die Art des Tragens – werden zu lassen. Das Ergebnis ist eine persönliche Klangnote, ein individuelles Soundparfum. BesucherInnen können selbst experimentieren und durch das Tragen von Geräusch aufnehmenden und wiedergebenden Schuhen individuelle Tonmischungen erzeugen. Die dabei entstehende &amp;laquo;Klangverwirrung&amp;raquo; durchbricht eingeübte Hörmuster. Der Träger steht und hat gleichzeitig das Gefühl zu gehen. Mit einem &amp;laquo;Kompositionsschal&amp;raquo; schließlich kann unter Verwendung der Verschlüsse ein spezifisches Klangstück erzeugt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Kleidungsstücke integriert Bless in einen an den Ort angepassten Vorhang, bestehend aus Klangobjekten und Kollektionsstücken, der von den BesucherInnen ähnlich einer Harfe zum Klingen gebracht werden kann. Eine zum ultimativen Musik- und Performanceinstrument umfunktionierte Hängematte, die durch das Bewegen ihrer großen Kissen Sound erzeugt, erweitert das Klangerleben um eine räumliche Dimension. Das ungewöhnliche Schaustück, das von den BesucherInnen &amp;laquo;gespielt&amp;raquo; werden darf, wird zunächst im Rahmen der Eröffnung anlässlich eines &amp;laquo;MAK Nite Lab&amp;raquo; in der MAK-Säulenhalle zum Einsatz kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Einblick in die künstlerische Forschungsarbeit zu &amp;laquo;Sonic Fabric&amp;raquo; geben Video-Collagen zu verschiedensten Projekten, die das Wechselspiel von Klang, Textil und Körper zum Inhalt haben. Sie zeigen unter anderem die für die Ausstellung titelgebende Arbeit &amp;laquo;Sonic Fabric&amp;raquo; (2007) der Ton-und Konzeptkünstlerin Alyce Santoro, eines der ersten Projekte zum Thema Klang und Textil, bei dem recycelte alte Kassettenbänder mit Polyestergarn zu einem &amp;laquo;spielbaren&amp;raquo; Textil verwoben wurden. Zu sehen sind außerdem spielerische Produktentwicklungen für Nike und Adidas, bei denen mit Sneakers ein individueller Beat erzeugt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sonic Fabric feat. Bless N°45 Soundperfume&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
26. Juni bis 13. Oktober 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: Di 25. Juni 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2817.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;N°28 Climate Confusion Assistance. Hängematte mit Pölstern in schwarzem und weißem BLESS-manifesto-Bezug; © BLESS&quot; width=&quot;849&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2790.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;N°45 Metalstringcurtain (Vorhang aus Metallfäden). Objektgestaltung: Bless, Boudicca, Sandra Backlund, Tel Aviv Museum of Art, 2013; © BLESS&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2685.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;N°45 Metalstringcurtain (Vorhang aus Metallfäden). Objektgestaltung: Bless, Boudicca, Sandra Backlund, Art Institute of Chicago, 2012; © AIC&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-10-13 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/558&quot;&gt;MAK&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Mon, 17 Jun 2013 04:08:11 +0200</pubDate>
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 <title>Ein Fest der Farben</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4135.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Emil Nolde; Nolde Emil; Nolde, Emil; Nolde&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;&amp;laquo;Emil Nolde. Die Pracht der Farben&amp;raquo; heißt die große Sommerausstellung, die vom 15. Juni bis 13. Oktober 2013 im Museum Frieder Burda zu sehen sein wird. Es ist seit vielen Jahren die erste große Nolde-Ausstellung in Süddeutschland. Gezeigt werden 58 Ölgemälde und 22 Aquarelle, von den Anfängen bis zum Spätwerk des Künstlers. In der umfangreichen Werkschau werden die zentralen Themen Emil Noldes (1867 - 1956)  künstlerischen Schaffens vorgestellt. Neben Landschaften sind Figurenbilder und Bildnisse zu sehen, ebenso religiöse Motive sowie Impressionen seiner Südseereise.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Nolde hat sich in den Jahren seiner Lehrtätigkeit am Industrie- und Gewerbemuseum in St. Gallen intensiv mit Farbstudien beschäftigt. &amp;laquo;Etwas verwegen suchte ich die gegensätzlichsten, die wärmsten und kältesten: Zinnoberrot und Indigoblau, auf weißem Grund in Harmonie zu vereinen – das war zuviel gewollt&amp;raquo;, berichtet er, &amp;laquo;ich zerriß den Bogen.&amp;raquo; Um 1903 begann er mit Farbe zu experimentieren, indem er die Wirkung bestimmter Chemikalien auf Holz und deren farbliche Veränderungen untersuchte. Vor allem interessierte ihn das Verhältnis von Licht und Farbe. In seiner Malerei wählte Nolde Farben, die in der Natur gegeben sind. Indem er die in der Natur beobachteten Farbwerte intensiviert und diese im Bild unmittelbar nebeneinander setzt, gelingt es ihm, die Ausdruckskraft und Leuchtkraft der Farbe so zu steigern, dass diese in ihrer Wirkung weit über die in der Natur gesammelten Eindrücke hinausreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die farbintensiven Malereien offenbaren die Vielschichtigkeit der Lebenswelt von Emil Nolde. Sie alle verbindet die emotionale Kraft der Farben. Seine farbenfrohen Gemälde und Aquarelle zeugen von seiner Verbundenheit mit der Natur und seiner Suche nach den menschlichen Urzuständen. Leuchtendes Rot, dunkles Blau, tiefes Schwarz und intensives Lila, in solch ausdrucksstarken Farben malte Nolde romantische Landschaften und dramatische Meeresbilder. In der schwierigen Lage, keine geeigneten Materialien zur Verfügung zu haben, fand er eigene Wege, ergaben sich erste Malversuche mit Holunder- und Rote-Bete-Saft. Neben seinen farbintensiven Ölbildern spiegeln die zahlreichen Aquarelle Noldes Experimentierfreude. Unter den in Baden-Baden ausgestellten Papierarbeiten befinden sich einige aus der Serie der &amp;laquo;Ungemalten Bilder&amp;raquo;, Aquarelle, die der Künstler während des ihm verhängten Malverbots in der Zeit des Nationalsozialismus heimlich in seinem Atelier in Seebüll &amp;laquo;aus der Phantasie&amp;raquo; gemalt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nolde ist weit und häufig gereist: Er hielt sich länger und wiederholt in Dänemark, in der Schweiz und in Italien auf, bereiste 1921 Andalusien und Madrid, 1913/14 zog es ihn über Moskau, Sibirien, Korea, Japan, China bis in die Südsee, wo er auf Einladung des Berliner &amp;laquo;Reichskolonialamtes&amp;raquo; an der &amp;laquo;medizinisch-demographischen Deutsch-Neuguinea-Expedition&amp;raquo; teilnahm. All diese Welten haben motivisch Eingang in seine Kunst gefunden. In seinem Selbstverständnis als Künstler blieb er jedoch zeitlebens mit seiner Heimat verbunden. Die &amp;laquo;Urgründe&amp;raquo; seines Künstlertums sah er &amp;laquo;zutiefst im Boden engster Heimat verwurzelt. Wenn auch mein Wissen und Verlangen nach künstlerischer Weitung und Darstellungsmöglichkeiten bis in die entferntesten Urgebiete reichen, sei es in Wirklichkeit, sei es in Vorstellung oder Traum – die Heimat bleibt der Urboden.&amp;raquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Emil Nolde liebte Blumen und legte überall, wo er sich aufhielt, einen Garten an. Ob blauer Rittersporn, rote Kornblumen, lila Schwertlilien oder gelbe Sonnenbrautpflanzen: Die farbenfrohe Blütenpracht inspirierte den Maler und diente ihm als Motiv für zahlreiche Blumen- und Gartenbilder. Begleitend zu dieser großen Werkschau des Malers hat das Baden-Badener Gartenamt in der Lichtentaler Allee vier große Blumenbeete angelegt. 60 unterschiedliche Blumenarten und Blumensorten kommen dabei zum Einsatz, alles einjähriger Sommerflor. Da Nolde kräftige Farben verwendet, werden in diesen Beeten Blumen in leuchtendem Rot, Orange, Gelb und Blau gepflanzt, darunter Löwenmäulchen, Leberbalsam, Begonien, Cosmeen, Glockenblumen, Mohn, Vanilleblumen, Salvien und Rittersporn. Damit wird erstmals ein Themenaspekt der Ausstellung mit pflanzlichen Mitteln in der Natur umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Emil Nolde. Die Pracht der Farben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
15. Juni bis 13. Oktober 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2775.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Trollhois Garten, 1907. Ölfarben auf Leinwand, 73,5 x 88 cm; Nolde Stiftung Seebüll. © Nolde Stiftung Seebüll, 2013&quot; width=&quot;722&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2750.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Rote und gelbe Sonnenblumen. Aquarell, 36,2 x 48 cm; Nolde Stiftung Seebüll. © Nolde Stiftung Seebüll, 2013&quot; width=&quot;796&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2641.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Blumengarten (O), 1922. Ölfarben auf grober Leinwand (Sackleinen), 74 x 89,5 cm; Nolde Stiftung Seebüll. © Nolde Stiftung Seebüll, 2013&quot; width=&quot;730&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2155.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Großer Mohn (rot, rot, rot), 1942. Ölfarben auf Leinwand, 73,5 x 89,5 cm; Nolde Stiftung Seebüll. © Nolde Stiftung Seebüll, 2013&quot; width=&quot;728&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1203.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Hohe Sturzwelle, 1948. Ölfarben auf Leinwand, 68,5 x 88,5 cm; Nolde Stiftung Seebüll. © Nolde Stiftung Seebüll, 2013&quot; width=&quot;778&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/06_369.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Das Meer III, 1913. Ölfarben auf Leinwand, 87 x 100,5 cm; Nolde Stiftung Seebüll. © Nolde Stiftung Seebüll, 2013&quot; width=&quot;699&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/07_143.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Tropensonne, 1914. Ölfarben auf Leinwand, 71 x 104,5 cm; Nolde Stiftung Seebüll. © Nolde Stiftung Seebüll, 2013&quot; width=&quot;891&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-15 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-10-13 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/126&quot;&gt;Museum Frieder Burda&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/14045&quot;&gt;Emil Nolde in der Schweiz&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/17927&quot;&gt;Emil Nolde. Mensch Natur Mythos&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/15244&quot;&gt;Emil Nolde - Aquarelle&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Mon, 17 Jun 2013 03:57:00 +0200</pubDate>
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 <title>Comic in der Weserburg</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_283.png&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Bremens Museum für moderne Kunst greift das Thema &amp;laquo;Comic&amp;raquo; auf spannende und überraschende Weise auf. Die aktuellen Erfolge von Comicadaptionen im Kino wie auch das große Interesse an Manga und Graphic Novels unterstreichen die Popularität, die Comics mittlerweile in der breiten Öffentlichkeit genießen. Es handelt sich längst nicht mehr um ein Jugendphänomen. &amp;laquo;KABOOM! Comic in der Kunst&amp;raquo; verspricht in diesem Umfeld ein besonderes Ausstellungsereignis zu werden. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Gezeigt werden Arbeiten von über 30 internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Sie demonstrieren eindrucksvoll den Einfluss von Comics auf die zeitgenössische Kunst seit den 1950er Jahren bis heute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Comicstrips und Cartoons waren für Künstlerinnen und Künstler von Beginn an eine stetige Inspirationsquelle. Doch erst mit der britischen und amerikanischen Pop Art erhielt die Sprechblasen-Welt im großen Stil Einzug in die Galerien und Museen. Roy Lichtenstein, Öyvind Fahlström und viele andere übernahmen die Ästhetik des Comics in ihre Malerei. Sie unterliefen damit provokativ die Trennung von Populärkultur und etablierter Kunst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lebhaft veranschaulicht die Ausstellung, wie Künstlerinnen und Künstler die Bildwelten und formalen Besonderheiten des Comics nutzen. Sie arbeiten genreübergreifend mit Malerei, Collage, Video, Zeichnung und schaffen Skulpturen und raumfüllende Installationen. Dabei bilden sie nicht eine vermeintlich naive und fröhliche Oberfläche ab. Stattdessen hinterfragen sie kritisch ästhetische und gesellschaftliche Phänomene – nicht selten geschieht dies mit Witz, Humor und bissiger Ironie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Amerikanerin Joyce Pensato bringt in ihren schroffen Schwarz-Weiß-Malereien eine andere, dunkle Seite zum Vorschein, die uns mit dem Grotesken und Hässlichen konfrontiert. Martin Arnold benutzt Sequenzen aus Walt Disney Trickfilmen und verwandelt die Helden der Kindheit in gespenstische Wiedergänger. Die Zeichnungen von Raymond Pettibon atmen wiederum den Geist von Punk und Underground. Sie sind in der Lage die Befindlichkeit der westlichen Gesellschaft regelrecht zu sezieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein übergreifendes Thema ist der Superheld. So ist der afroamerikanische Performancekünstler William Pope. L in einem Supermann-Outfit die gesamte Länge des New Yorker Broadway entlang gekrochen. In seiner bizarren Verkehrung des weißen Superhelden demontiert er augenfällig den Mythos amerikanischer Allmachtsvorstellungen. Die Arbeit mit dem denkwürdigen Titel &amp;laquo;The Great White Way&amp;raquo; wird für die Ausstellung in einer besonderen Form aktualisiert. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits 1967 hat Keiichi Tanaami, ein Vertreter der japanischen Pop Art, den strauchelnden, gebrochenen Helden in einer Collage zum Thema gemacht. Er schuf damit ein ironisches Gegenbild zum westlichen Einfluss auf die Nachkriegsgesellschaft in Japan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler greifen vertraute Motive und Erzählungen des Comics auf, die sie bearbeiten, dekonstruieren und in neuer Gestalt zusammenfügen. Viele der Arbeiten sind mitunter verstörende Psychogramme der Gesellschaft mit subversiv-politischen Bezügen. Im bewussten Rückbezug auf den Comic gelangt die Kunst so zu neuen visuellen Ausdrucksformen, sie wird zum Ort besonderer ästhetischer Erfahrungen und Erkenntnisse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;KünstlerInnen: Siemon Allen (ZA), Martin Arnold (A), Peter Blake (GB), Dara Birnbaum (USA), William Copley (USA), Erró (IS), Öyvind Fahlström (SE), Gerard Hemsworth (GB), Arturo Herrera (VE), Andy Hope 1930 (D), John Isaacs (GB), Bertrand Lavier (FR), Roy Lichtenstein (USA), Christian Marclay (USA), Kerry James Marshall (USA), Matt Mullican (USA), Juan Muñoz (ES), Rivane Neuenschwander (BR), Chris Ofili (UK), Raymond Pettibon (USA), Joyce Pensato (USA), Sigmar Polke (D), William Pope.L (USA), Mel Ramos (USA), Allen Ruppersberg (USA), Francesc Ruiz (ES), Keiichi Tanaami (J), John Wesley (USA), Sue Williams (USA), Jordan Wolfson (USA) u.a.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Katalog: Zur Ausstellung erscheint im Kehrer Verlag ein Katalog mit Essays von Ingo Clauß, Peter Friese und Guido Boulboullé. Die Publikation bietet Farbabbildungen und Beschreibungen aller Exponate in deutscher und englischer Sprache. Gestaltung: Cabinet Gold van d`Vlies.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;KABOOM!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Comic in der Kunst&lt;br /&gt;
15. Juni bis 6. Oktober 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: Fr 14. Juni 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2776.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;John Wesley: Untitled, 1991. Acryl auf Leinwand, 102 x 138 cm; Sammlung Schneider &quot; width=&quot;817&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2751.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;William Pope.L: The Great White Way, 22 miles, 9 years, 1 street, 2001-ongoing. Courtesy of William Pope.L; Foto: Pruznick / Grey&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;582&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2642.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Martin Arnold: Self Control, 2011. Courtesy Galerie Martin Janda, Wien &quot; width=&quot;846&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2156.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Keiichi Tanaami: Comic strip, 1967. © Keiichi Tanaami, courtesy Galerie Gebr. Lehmann, Berlin / Dresden und Nanzuka, Tokyo &quot; width=&quot;807&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1204.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Jordan Wolfson: Untitled, 2012. Inkjet auf Leinwand, 166,9 x 92,6 cm; Courtesy of the artist and T293, Naples/Rome. Foto: Roman März &quot; width=&quot;478&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-15 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-10-06 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/4168&quot;&gt;Neues Museum Weserburg&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Mon, 17 Jun 2013 03:46:00 +0200</pubDate>
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 <title>Eine Pionierin der Abstraktion</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4153.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Hilma af Klint &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Ausstellung bietet erstmals einen umfassenden Überblick über das Schaffen der schwedischen Künstlerin Hilma af Klint (1862-1944), die bereits 1906 erste abstrakte Werke schuf. Dank einer vollständigen Sichtung des Nachlasses können mit rund 200 Arbeiten ihre wichtigsten abstrakten Werke sowie zahlreiche bislang noch nie ausgestellte Gemälde und Papierarbeiten gezeigt werden. Auch die vielen Notizbücher, in denen die Künstlerin ihre Visionen und Überlegungen festhielt, werden vorgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Für Hilma af Klint, wie für andere Wegbereiter der abstrakten Kunst - etwa Wassily Kandinsky, Piet Mondrian und Kasimir Malewitsch - war die geistige Dimension der Werke wesentlich. Wie viele Künstler und Intellektuelle ihrer Generation interessierte sie sich für Theosophie und Anthroposophie, und aus der Teilnahme an spiritistischen Séancen ergaben sich entscheidende Impulse für ihr künstlerisches Schaffen. Ihr Werk kann als Versuch verstanden werden, ein tieferes Verständnis der Welt und der menschlichen Existenz zu erlangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hilma af Klint schuf über 1000 Gemälde, Skizzen und Aquarelle. Ihre abstrakten Werke, in denen sie zunächst eine vorwiegend organische, später eine geometrische Formensprache entwickelte, stellte sie zu Lebzeiten jedoch nicht aus. Laut ihrem Testament sollten diese Werke erst 20 Jahre nach ihrem Tod dem Publikum zugänglich gemacht werden, da sie annahm, dass ihre Zeitgenossen noch nicht in der Lage waren, deren volle Bedeutung zu erfassen. Erst Mitte der 1980er Jahre wurden die Arbeiten schließlich erstmalig ausgestellt und gewürdigt. Angesichts ihres bedeutenden Beitrags zur Geschichte der Abstraktion verdient das Œuvre Hilma af Klints eine Wiederentdeckung durch ein größeres Publikum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Ausstellung des Moderna Museet, Stockholm, in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin und dem Museo Picasso Málaga. Die Ausstellung in Berlin wird ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hilma af Klint&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eine Pionierin der Abstraktion&lt;br /&gt;
15. Juni bis 6. Oktober 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2789.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Die Evolution, Nr. 15; Gruppe VI, Serie WUS / Der Siebenstern, 1908. © Stiftelsen Hilma af Klints Verk / Albin Dahlström&quot; width=&quot;787&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2764.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Die zehn Größten, Nr. 2, Kindheit; Gruppe IV, 1907. Öl und Tempera auf Papier, auf Pappe montiert, 328 x 240 cm; © Stiftelsen Hilma af Klints Verk / Albin Dahlström&quot; width=&quot;599&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2655.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Altarbild Nr. 1; Gruppe X, 1915. Öl, Tempera und Gold auf Leinwand, 185 x 152 cm; © Stiftelsen Hilma af Klints Verk / Albin Dahlström&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;793&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2165.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Hilma af Klint im Atelier, ca. 1895. Hilma af Klint&amp;#039;s archives; © Stiftelsen Hilma af Klints Verk&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;842&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-15 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-10-06 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/853&quot;&gt;Hamburger Bahnhof&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Mon, 17 Jun 2013 03:31:00 +0200</pubDate>
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 <title>Wenn sich die Farbe ändert</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3903.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Mel Bochner; Bochner Mel; Bochner, Mel; Bochner&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Mel Bochner (geb. 1940 in Pittsburgh, Pennsylvania) gilt als einer der Begründer der Konzeptkunst, die zu Beginn der 1960er-Jahre die Vorrangstellung der Malerei in der Kunst radikal aufbrach. Bochner realisierte dies unter anderem durch die Verwendung von Sprache in seinen Arbeiten. In der jüngeren Werkentwicklung beschäftigt er sich zunehmend mit einer Überprüfung des einst verschmähten Mediums, wobei ihm die eigene konzeptuelle Bildsprache zu Erkenntnissen über die neuen Möglichkeiten der Malerei verhilft.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die erste Einzelausstellung in Deutschland seit über 15 Jahren (Lenbachhaus 1996) zeigt die Beziehungen auf, die zwischen Bochners Verwendung von Text und Farbe in den 1960er/70er-Jahren und seinem durchaus malerischen Werk der vergangenen zehn Jahre bestehen. Sie umfasst verschiedene Medien, von Skulptur und Zeichnung über Installation und Wandmalerei, bis hin zu Fotografie und Leinwandmalerei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bochners erste Einzelausstellung fand 1966 in der School of Visual Arts Gallery in New York statt, wo er als Kunstgeschichtsdozent unterrichtete. Auf Sockeln präsentierte er vier identische Ringbücher mit je 100 Kopien von verschiedenen Arbeitszeichnungen und Skizzen. Diese stammten von teils befreundeten Künstlerkollegen wie Donald Judd, Dan Flavin, Sol LeWitt, Eva Hesse und Robert Smithson sowie von einigen Wissenschaftlern, die er um Beiträge für eine Ausstellung zum Thema &amp;laquo;Arbeitsstudien&amp;raquo; gebeten hatte. Da dem Veranstalter die finanziellen Mittel fehlten, um die Arbeiten für eine angemessene Präsentation zu rahmen, fotokopierte Bochner sie und heftete die Blätter in alphabetischer Reihenfolge in den Ringbüchern ab. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Titel &amp;laquo;Working Drawings and Other Visible Things on Paper Not Necessarily Meant to Be Viewed as Art&amp;raquo; (1966) lud Bochner die Ausstellungsbesucher ein, in den gesammelten Werken zu blättern und vom passiven Betrachter zum aktiven Leser zu werden. Gleichzeitig definierte er den Begriff &amp;laquo;Autorschaft&amp;raquo; neu: Obwohl er die Ausstellung als Kurator betreute, wurde sie gleichermaßen zu seinem eigenen Kunstwerk. Die Künstler, denen er vor der Eröffnung die Originale zurückgab, begrüßten diese Idee. Allein Donald Judd war irritiert, dass Bochner die Ausstellung als seine eigene bezeichnete. Sie gilt als erste Ausstellung der Konzeptkunst und wegweisend für ihre Entwicklung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Thematik der Reproduktion und Transformation beschäftigte den Künstler zu dieser Zeit auch auf dem Gebiet der Fotografie. &amp;laquo;36 Photographs and 12 Diagrams&amp;raquo; (1966/2003) basiert auf zwölf Diagrammen, die sich aus sieben mal sieben Kästchen im Quadrat zusammensetzen und mit den Zahlen 1 bis 4 versehen sind. Die Zahlen stehen jeweils für die Anzahl an übereinandergestapelten Holzklötzen, die Bochner entsprechend der Diagramme immer wieder neu anordnet. Die Figuren lässt er nacheinander professionell fotografieren und schafft so eine Dokumentation aus jeweils direkter Draufsicht, seitlicher Ansicht und Vogelperspektive.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch das Zusammenspiel von gezeichnetem Schaubild und fotografischer Entsprechung zeigt Bochner, wie die Fotografie perspektivische Genauigkeit und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zu veranschaulichen, nur begrenzt vereint. Dieses Projekt war Auftakt zu einer Reihe experimenteller Fotoarbeiten, die sich mit Farbe, Textur und Lichtverhältnissen auseinandersetzen, wie &amp;laquo;Transparent and Opaque&amp;raquo; (1968/2008) und Objekte der Serie &amp;laquo;Color Crumple&amp;raquo; (1967).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie die Fotografie nimmt der Künstler auch die Malerei ins konzeptuelle Visier. Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist &amp;laquo;A Theory of Painting&amp;raquo; (1969-70), eine von Henry Matisse und Jackson Pollock inspirierte Bodenarbeit, die er für das Haus der Kunst aus einer aktuellen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung neu installieren wird. Die Arbeit besteht aus vier gleichgroßen mit Zeitungsseiten ausgelegten Flächen, von denen die äußeren beiden sauber begrenzte Rechtecke bilden, und die inneren beiden von kreuz und quer ausgebreitetem Papier nur grob in ihrer rechteckigen Form angedeutet sind. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle vier Rechtecke werden mit blauer Farbe besprüht: ein geschlossenes farbiges Rechteck bedeckt jeweils ein äußeres und ein inneres Rechteck, und ein zerstückeltes, rechteckiges Formenfragment findet sich auf den übrigen beiden Rechtecken. So wird die Figur-Grund-Beziehung in vier unterschiedlichen Varianten aufgezeigt. Eine Wandbeschriftung fasst diese Spielerei in konkrete Worte: Cohere – Disperse, Disperse – Cohere, Disperse – Disperse, Cohere – Cohere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bochner beschäftigte sich in den frühen Jahren seiner Karriere auch mit Mathematik. Sein besonderes Interesse galt arithmetischen Zahlenreihen und geometrischen Formen, mit denen er in Zeichnungen und Bodeninstallationen aus Steinen, farbigem Glas und Kreide experimentierte und so zufällige Muster schuf. In &amp;laquo;Meditation on the Theorem of Pythagoras&amp;raquo; (1972/2010) setzt er sich mit dem Satz des Pythagoras auseinander: Mit Kreide zeichnet er auf dem Boden ein rechtwinkliges Dreieck und ordnet auf jeder Seite mit Hilfe von Steinen ein Quadrat aus 5 x 5, 4 x 4 und 3 x 3 Glassteinen an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Summe der Gleichung a2 + b2 = c2 müsste die Anzahl der Steine 50 betragen, tatsächlich sind es aber nur 47. Hier setzt Bochner einem intellektuellen Rätsel, das womöglich einfach zu lösen wäre, ein visuelles Erlebnis entgegen, das die Aufmerksamkeit des Betrachters von der Geometrie auf die Sinnlichkeit von Farbe lenkt. Auch in den Arbeiten &amp;laquo;If/And/Either/Both (Or)&amp;raquo; und &amp;laquo;Event Horizon&amp;raquo; (beide 1998) spielt er mit der Relevanz mathematischer Grundsätze und Maßangaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Bochner als eine der Gründerfiguren der Konzeptkunst ist es erstaunlich, dass er Farbe nicht nur sporadisch, sondern in konsequenter Regelmäßigkeit verwendet. In seinem Werk der letzten Jahre tritt sogar eine Farbigkeit in den Vordergrund, die auf höchstem Niveau mit Sprache und Text zu konkurrieren scheint. Die Serie der &amp;laquo;Thesaurus Paintings&amp;raquo; zeigt Aneinanderreihungen von Wörtern auf großformatigen Leinwänden, die an eine mechanisch akkurat ausgeführte Fleißarbeit erinnern. In knalligen Farben gemalte Buchstaben wetteifern mit ebenso buntfarbigen Hintergründen und fordern vom Betrachter gleichzeitiges Lesen und Betrachten. Bochner nennt dies &amp;laquo;den Konflikt zwischen Farbe als Wahrnehmungsfarbe und Farbe als Grammatik.&amp;raquo; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die malerischen Arbeiten sind von Bochners Wortporträts der 60er-Jahre beeinflusst, in denen er das Werk befreundeter Künstler wie Sol LeWitt und Eva Hesse mit Wortketten zeichnerisch beschrieb. In den neueren Arbeiten verbindet er nun Farbe und Text plakativ miteinander, um den Betrachter visuell und intellektuell herauszufordern. Zu entziffern sind Wortketten wie: &amp;laquo;AMAZING! AWESOME! BREATHTAKING! HEARTSTOPPING! MIND BLOWING! OUTOFSIGHT! COOL! WOW! GROOVY! CRAZY! KILLER! BITCHIN’! BAD! RAD! GNARLY! DA BOMB! SHUT UP! OMG! YESSS!&amp;raquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eher harmlose und traditionelle Begeisterungsrufe wandeln sich sukzessive zu modernen, umgangssprachlichen Ausdrücken, die sich in zeitgenössischen Synonymwörterbüchern nachschlagen lassen. Die grelle Farbigkeit von Buchstaben und Zeilenhintergrund wirkt wie ein optischer Verstärker der Ausdrücke, tritt jedoch nach längerer Betrachtung so radikal in den Vordergrund, dass der Text von der Farbe verschluckt zu werden droht – die Botschaft versinkt in der Reizüberflutung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Serie &amp;laquo;If The Color Changes&amp;raquo; (1997-2000) zitiert Bochner aus einer Abhandlung Ludwig Wittgensteins zum Thema Farbe: &amp;laquo;Beobachten ist nicht das Gleiche wie Betrachten oder Anblicken (...) Ändert sich die Farbe, so betrachtest du nicht mehr die, welche ich meinte (...).&amp;raquo; Während sich der Philosoph mit verschiedenen Sehprozessen in der Theorie beschäftigt, übersetzt Bochner dessen Text in ein malerisches Konzept. Er lässt die deutsche Originalpassage seine englische Übersetzung überlappen, um den Betrachter zur aktiven Beobachtung des komplexen Text-Bildes zu zwingen – was dazu führt, dass dieser den Sinn des Texts in Frage stellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in &amp;laquo;The Joys of Yiddish&amp;raquo; (2006) sind Farbe und Text eng miteinander verknüpft. Ursprünglich entwarf Bochner das zweifarbige Spruchband für das Spertus Institute of Jewish Studies in Chicago. Für die Ausstellung im Haus der Kunst wird das überdimensionale Werk an der Fassade der Vorderseite des Gebäudes installiert. Die Wortkette enthält umgangssprachliche Begriffe aus dem Jiddischen, die in das heutige US-amerikanische Englisch Eingang gefunden haben: z.B. KIBBITZER, KUNI LEMMEL, DREYKOP, ALTER KOCKER, MESHUGENER, PISHER (Schlaumeier; Einfaltspinsel; jemand, der einem Kopfschmerzen bereitet; alter Knacker, Verrückter, Hosenscheißer). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Farben des Spruchbandes – gelb auf schwarz – sollen an die Armbinden und Aufnäher erinnern, mit denen die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung stigmatisierten. Sie stehen im Spannungsverhältnis zu den Worten, mit denen die Bewohner der jüdischen Ghettos im Dritten Reich ihrer Einigkeit und ihrem Trotz Ausdruck verliehen. Diese Verknüpfung der Farbe der Täter mit der Sprache der Opfer ist eine für Bochner typische subtile Provokation, die sich durch sein gesamtes Werk zieht.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wenn sich die Farbe ändert&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
7. März bis 23. Juni 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2614.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Master of the Universe, 2010. Oil and acrylic on canvas (2 panels), 254 x 190.5 cm; Collection Anita &amp;amp; Burton Reiner, Washington DC. © Mel Bochner&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;797&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2595.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Sputter, 2010. Oil on canvas, 203.2 x 152.4 cm; Courtesy of the Hadley Martin Fisher Collection. © Mel Bochner&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;799&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2495.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Amazing!, 2011. Oil and acrylic on canvas (2 panels), 254 x 190.5 cm; Midwest Private Collection. © Mel Bochner&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;799&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2043.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;36 Photographs and 12 Diagrams, 1966/ 2003. 48 silver gelatin prints mounted on board, each 27.9 x 27.9 cm;  Glenstone. © Mel Bochner&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;770&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1138.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;If/And/Either/Both (Or), 1998 (detail). Oil and casein on 28 canvases, 293 x 393 cm; FRAC Bourgogne Collection. © Mel Bochner&quot; width=&quot;754&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/06_332.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;If The Color Changes (#4), 1998. Oil and acrylic on canvas, 91.4 x 121.9 cm; Collection Lizbeth Marano. © Mel Bochner&quot; width=&quot;798&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/07_127.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Blah, Blah, Blah, 2011. Oil on velvet (10 panels), 284.5 x 533.4 cm; Courtesy Two Palms, New York. © Mel Bochner&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;475&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-03-07 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-23 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/57&quot;&gt;Haus der Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Mon, 17 Jun 2013 02:46:00 +0200</pubDate>
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 <title>Die Kulisse explodiert</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3953.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Frederick J. Kiesler; Kiesler Frederick J.; Kiesler, Frederick J.; Kiesler,&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Frederick J. Kiesler (geb.1890 in Czernowitz, gest. 1965 in New York) ist eine der großen österreichisch-amerikanischen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Als Theaterkünstler, Architekt, Designer, Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker hatte er sich die Überwindung der Grenze zwischen Kunst und Leben zum Ziel gesetzt. Auf dem Experimentierfeld des Theaters erprobte er eine Vielfalt von Möglichkeiten, die neuen geistigen wie auch technisch-wissenschaftlichen und sozialen Bedingungen des Menschen in ein theatralisches Gesamtkunstwerk zu überführen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Viele Facetten des künstlerischen Schaffens Frederick J. Kieslers wurden nach seinem Tod 1965 in New York über vier Jahrzehnte hinweg in großen, viel beachteten Ausstellungen auf internationaler Ebene vorgestellt. Bei all seinen Ausstellungen ist jedoch ein Aspekt seines Werkes immer nur angedeutet worden – sein theatralisches Schaffen, insbesondere seine grandiosen, wegweisenden Theatervisionen, die er bis an sein Lebensende immer wieder neu entwarf und die er mit geradezu seherischer Gabe für eine zukünftige Generation in immer neuen Varianten formulierte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie ein roter Faden zieht sich das theatralische Schaffen Kieslers durch seine gesamte Werkvielfalt. Das Theater begleitet Kiesler lebenslang, es ist seine intimste Schaffensquelle, aus der er auch für andere, theaterfremde Gestaltungsbereiche Anregungen schöpft. In der Ausstellung wird die enge Symbiose Kieslers mit dem Theater zum Hauptthema. Zum ersten Mal ist der Focus auf Kieslers Theaterarbeiten gerichtet – auf seine innovativen Leistungen auf dem Gebiet der Theaterkunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig wird aber immer auch auf die jeweiligen &amp;laquo;turning points&amp;raquo; verwiesen, an denen eine theaterbezogene Arbeit plötzlich übergeht in eine Werkgruppe, die mit Theater nichts mehr zu tun hat. So mutierte zum Beispiel seine Idee der &amp;laquo;Raumbühne&amp;raquo; zur &amp;laquo;Raumstadt&amp;raquo;, zu einer urbanen Vision, die seine Zeitgenossen elektrisierte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung zeigt alle Entwicklungsphasen und Höhepunkte im theatralischen Schaffen Kieslers, der seismographisch auf die Kunst- und Lebensströmungen seiner Zeit reagierte. Sein Theaterkosmos wird mit Werken aus anderen Schaffensgebieten konfrontiert und in noch nie da gewesener Fülle vor Augen geführt: Von den elektromechanischen Kulissen (Berlin 1923/24), seinen genialen zukunftsweisenden Theaterausstellungen in Wien, Paris und New York bis zur Raumbühne (Wien 1924); von der in New York kreierten, berühmt gewordenen Serie seiner Endless oder Universal Theatres (1926–1960) bis zu den phantasievollen, surrealistischen Bühnenobjekten für Opernproduktionen der New Yorker Juilliard School of Music. All diese Visionen eines der faszinierendsten Theaterutopisten des 20. Jahrhunderts in großer Materialfülle auszubreiten, ist das Ziel dieser Ausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Kulisse explodiert&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Frederick J. Kiesler, Architekt und Theatervisionär&lt;br /&gt;
21. März bis 23. Juni 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2641.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Modell der Raumbühne, 1924/1987; © Österreichisches Theatermuseum&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;569&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2622.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Saal des Film Guild Cinema mit Blick auf das &amp;#039;Screen–o–scope&amp;#039;, New York 1929; © Kiesler-Stiftung Wien&quot; width=&quot;694&quot; height=&quot;650&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2521.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Frederick Kiesler, Ellenville, NY, 1955. Harvard University, Harvard Theatre Collection; © Cambridge, MA, Houghton Library&quot; width=&quot;738&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-03-21 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-23 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/16154&quot;&gt;Museum Villa Stuck&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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 <pubDate>Mon, 17 Jun 2013 01:45:00 +0200</pubDate>
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 <title>Presumed Reality</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4192.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Ebbe Stub Wittrup; Wittrup Ebbe Stub; Wittrup, Ebbe Stub; Wittrup&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Ebbe Stub Wittrup wurde 1973 in Aarhus (Dänemark) geboren. Er lebt und arbeitet in Kopenhagen. Von 1995 bis 1999 besuchte er die Akademie der Bildenden Künste in Prag. Die Fotografie bildet die Grundlage für Stub Wittrups Arbeiten, die sich in einem breiten Spektrum zwischen Film, Skulptur, Text und Installation bewegen. Ebbe Stub Wittrups Arbeiten sind in verschiedenen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten. Er gilt als einer der talentiertesten und wichtigsten dänischen Kunstfotografen seiner Generation.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Ebbe Stub Wittrup hat in den letzten Jahren seine fotografische Praxis in dem Sinne erweitert, dass neben der ursprünglich gepflegten, neorealistischen Snapshot-Ästhetik mittlerweile stärker konzeptuell orientierte Fotoserien mit historischen und literarischen Bezügen einen breiteren Raum einnehmen. Seine Fotografien offenbaren eine &amp;laquo;malerische&amp;raquo; Qualität, in der das Alltägliche, Intime und Enigmatische miteinander verwoben erscheinen. Wie der dänische Kunsthistoriker Rune Gade treffend ausgeführt hat, zeigen Ebbe Stub Wittrups fotografische Arbeiten jenseits des unmittelbar Dargestellten immer auch eine andere Wirklichkeit, indem sie auf kulturelle Randphänomene, Phantasmen und Legenden Bezug nehmen. Stub Wittrups fotografischer Realismus evoziert unheimliche oder mystische Stimmungen und knüpft damit an die Ästhetik der Romantik an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Kontext eines romantischen Blicks auf die Natur kann die seit 2007 entstandene fotografische Serie Presumed Reality von Ebbe Stub Wittrup gesehen werden. Ein Karton mit Bildern von Bergtouren durch Norwegen und die Schweiz aus den 1950er Jahren, den der Künstler auf einem Flohmarkt entdeckte, bildet den Ausgangspunkt für diese konzeptuelle Arbeit. Die zahlreichen Aufnahmen zeigen Alpinisten, Wochenendausflügler und Seilschaften auf ihren Bergtouren. Die Farben der Fotografien sind verblichen, und durch ihre Patina erscheinen die abgelichteten Situationen in eine ferne Vergangenheit entrückt. Doch der Künstler verwendet diese Dokumente ohne jede Nostalgie; vielmehr wird das gefundene Fotomaterial in neue Bilder verwandelt. Durch digitale Bearbeitung verwischt er Details oder verleiht ihnen größere Schärfe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebbe Stub Wittrup spielt mit Farben, Formen, Licht und Schatten ohne Rücksicht auf das Dargestellte. Der Künstler tritt als ironischer Betrachter auf, der die durch das gefundene Fotomaterial repräsentierte Wirklichkeit neu gestaltet und erfindet. So werden etwa Aufnahmen vom Besteigen eines Gipfels oder dem Einlegen einer Pause zu abstrakten Gemälden: Die Konturen von Personen im Vordergrund lösen sich schemenhaft auf, und die Bergwelt im Hintergrund tritt gestochen scharf hervor. Was real ist, lässt sich nur mehr vermuten – Presumed Reality.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ebbe Stub Wittrup – Presumed Reality&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
30. Juni bis 17. November 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: So 30. Juni 13, 11 Uhr&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Sun, 16 Jun 2013 04:20:40 +0200</pubDate>
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