Nur Wasser in der Mini-Bar?
| 11.08.08 Kurt Bracharz | Znort | |
![]() Über einen weltbekannten Berg liest man auf der Schweiz Tourismus Webseite: «Das 450 Meter über dem Vierwaldstättersee gelegene Hoteldorf Bürgenstock bietet ein herrliches Panorama mit Sicht auf die umliegenden Berge der Zentralschweiz und den Vierwaldstättersee. (...) Zu den Bürgenstock Hotels & Resorts mit insgesamt 183 Zimmern gehören das 5-Stern-Hotel Park (Mitglied von Leading Hotels of The World), und die 4-Sterne-Hotels Palace & Grand Hotel. (...) Mit der Eröffnung der Standseilbahn auf den Bürgenstock im Jahr 1889 stieg die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten auf dem beliebten Aussichtsberg. Ein edles Hoteldorf entstand, das Gäste aus ganz Europa anzog. Zur Hotelanlage gehört auch eine spätgotische Hochzeitskapelle, in der heute noch an Sommer-Sonntagen und Feiertagen Messen für Gäste und Einheimische gelesen werden.» Und wem gehören die Bürgenstock-Hotels? Seit Juni dieses Jahres der Barwa Real Estate Company aus Katar, die ihrerseits zu 45 Prozent dem Staat Katar gehört. Die arabische Bevölkerung des Emirats ist sunnitisch, teilweise wahabitisch. Katar unterstützt die Hamas. Barwa hält sich an die Scharia, z. B. an die Ächtung des Alkohols. Die NZZ zitierte einen Delegierten des Verwaltungsrats von Rosebud (früher Richemond, die Vorbesitzer der Bürgenstock-Hotels), der sagte, sie hätten das Scharia-Komitee in Katar davon überzeugen können, dass der Alkoholkonsum in den Bürgenstock-Hotels nicht mehr als fünf Prozent vom Gesamtumsatz ausmachen werde. Kommt es sonst zu ägyptischen Sitten? Im Juli ließ im «Grand Hyatt Hotel» in Kairo ein saudischer Scheich 2500 Flaschen Alkohol in die Kanalisation schütten. Die Scharia ist im Herzen der Schweiz angekommen. Scharia-Hotels liegen auch sonst schwer im Trend, Kempinski Hotels will mit der islamischen Guidance Financial Group 30 Scharia-konforme Hotels im Nahen Osten und in Europa errichten, Best Western mit der Zainal Mohebi Group aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zur größten Hotelkette in Nahost werden. | |


Das Vespasian- Motiv wird meines Erachtens trotzdem die praktische Richtlinie bleiben. Gehörten doch schon 85 % der Aktien eines namhaften, inzwischen umorganisierten deutschen Chemiekonzerns wahabitischen Besitzern, was aber kein Hindernis war, tonnnenweise Acetanhydrid zur Kokainaufbereitung nach Südamerika zu verschippern.
Wer weiß, wo sonst die Petrodollars für Aktienmehrheiten gesorgt haben?
Die Besitzer müssen immer nur den Schein wahren, gelingt das nicht mehr, gibt es irgendwelche Maßnahmen wie beispielsweise den Verkauf der «Weltbild » aus dem Besitz der dt. kath. Bistümer, nachdem schon länger dort Umsätze mit Landser-Schriften getätigt wurden und nunmehr der Anteil an sexuell dominierten Schriften (etwa Marquis des Sade) am Umsatz ruchbar wurde.